Die Just-5-for-Life-Methode: 5 Säulen für nachhaltigen Erfolg – ohne auszubrennen.
(0:00 - 0:26)
Hallo und herzlich willkommen zum Podcast Effizient, Gesund, Nachhaltig. In der heutigen Podcast Episode geht es um das Training im Einheitsbrei. Willkommen hier bei Effizient, Gesund und Nachhaltig.
(0:26 - 0:38)
Ich bin's wieder, Stefan. Stefan Schlegel, dein Unternehmer, Mentor und Podcaster. Jawohl, wie im Intro schon zu hören, heute geht es um das Thema im Einheitsbrei.
(0:38 - 1:10)
Ja, was meine ich damit? Nun, ganz einfach, ich habe wieder mal ein paar Gespräche geführt in den letzten Tagen mit Interessenten und mit Clubmitgliedern und Klienten. Und leider, leider habe ich wieder festgestellt, ihr trainiert alle da draußen oder die viele von euch da draußen trainieren einfach im Einheitsbrei, in der Sudelkiste. Und da möchte ich dir einfach ein paar Inspirationen geben, da auszubrechen.
(1:11 - 1:33)
Beispiel Nummer eins, klassisch Schwimmtraining. Ich habe mich heute mit einer Klientin, Clubmitglied, beziehungsweise mit einem Clubmitglied von uns unterhalten und sie hat erzählt, ja, sie geht regelmäßig schwimmen, was super ist, echt genial. Und dann die Frage, ja, wie schwimmst du denn? Ja, ich schwimme, ich mache jetzt mal irgendein Beispiel.
(1:34 - 1:49)
Ich schwimme immer 100 Meter, dann halte ich kurz an, verschnaufe ein bisschen und schwimme wieder 100 Meter weiter. Und so komme ich dann auf meine 1.000, 1.200 Meter. Und ich sage, ja, und in welchem Tempi schwimmst du so? Ja, immer gleich.
(1:51 - 2:18)
Okay, nächstes Beispiel. Ein Interessent hat mir erzählt, dass er regelmäßig laufen geht und das auch sehr gerne macht und die Frage, warum er denn laufen geht, ja, er möchte sich verbessern, er möchte einfach fitter werden im Laufen und allgemein seine Fitness steigern. Dann fragte ich ihn, ja, wie sieht so dein Lauftraining aus? Naja, ich laufe so irgendwo so um die 45, 50 Minuten, je nachdem, wie fit ich an dem Tag bin.
(2:21 - 2:35)
Und ja, immer im gleichen Tempo, immer die gleiche Strecke. Einheitsbrei sudeln. Und genau das ist es, wozu ich dich hier jetzt wachrütteln möchte oder womit ich dich hier wachrütteln möchte.
(2:35 - 2:46)
Denn raus aus diesem Einheitsbrei. Schwimmer. Ich glaube, es gibt kaum eine Sportart, wo die Athleten so viele Intervalle absolvieren wie im Schwimmen.
(2:48 - 2:54)
Tempowechsel. Schneller, langer, kurz, alles variieren. Läufer.
(2:55 - 3:05)
Freunde der Nacht. Du hast auch mehr wie ein Tempo beim Laufen. Das sind nämlich genau die, die immer irgendwie die gleiche Geschwindigkeit laufen und einfach richtig Probleme haben, wenn sie mal variieren müssen.
(3:06 - 3:12)
Probleme haben, wenn sie berghoch laufen oder bergrunter. Wenn da ein anderes Tempo drin ist. Oder, oder, oder, oder.
(3:12 - 3:18)
Und das ist die Schwierigkeit. Das ist die Kunst. Das ist das wahre Training, in dem du variierst.
(3:18 - 3:36)
Ich mache dir ein anderes Beispiel. Ich bin vor einiger Zeit mal nach langer, langer, langer, langer Pause mal eine Bergetappe hier bei mir im Odenwald gefahren. Und als ich so geradelt bin, total unfit, hatte ich irgendwie, ich sage jetzt irgendeine Zahl, 172er Puls.
(3:37 - 3:48)
Berghoch. Und war gemütlich am Rumpfeifen beim 172er Puls. Hatte ich aber gerade mal sechs Schläge mehr, also 178, war ich schon völlig außer Puste und am Hächeln.
(3:48 - 4:12)
Das bedeutet, je mehr du deine Geschwindigkeiten variierst, deine Intensitäten variierst, umso flexibler wird dein System. Und das wiederum bedeutet auch, dass du mit unterschiedlichen Terrains, etc., wie soll ich es ausdrücken, klarkommst. Und das ist das Entscheidende.
(4:12 - 4:23)
Du solltest deine Geschwindigkeiten variieren, von hochintensiv zu total easy peasy. Aber nicht diesen durchschnittlichen Einheitsbreit. Der bringt dich nicht vorwärts.
(4:23 - 4:35)
Der bringt dir keine Leistungssteigerung, kein Wachstum, keine Entwicklung. Natürlich bringt dir der Entwicklung, klar, aber so langsam. Variier.
(4:35 - 4:57)
Ich habe mir vor meinen Trainings, früher als ich aktiv, wirklich super aktiv Triathlet war, Marathonläufer oder Langstreckenradfahrer, da habe ich mir vor dem Training immer überlegt, was ist das Ziel des heutigen Trainings. Dann war mir das klar und dann habe ich das auch umgesetzt. Da gab es kein Ausweichen, dass ich rechts oder links irgendwie von meinem Plan abgewichen bin.
(4:57 - 5:28)
Dann standen 8 x 4 Minuten harte Intervalle drauf, dann habe ich 8 oder 10 gemacht, aber nicht 6 Stück und habe dann gesagt, die letzten 2 mache ich jetzt mal locker. Das zog ich dann wirklich auch so durch, weil der Trainingseffekt für mich im Vorfeld klar war, was ich damit erreichen will. Deshalb, raus aus diesem Einheitsbrei, raus aus dem ganzheitliche Betreuung und hier kriegen sie das Paket und das Paket.
(5:28 - 5:39)
Immer diese Verallgemeinerungen. Leute, wir sind Individuen, wir sind einzigartig. Jeder von uns ist einzigartig, also sollt ihr auch einzigartig trainieren.
(5:40 - 5:51)
Du bist nicht irgendwer, also trainiere auch nicht irgendwie. Wenn du Bock hast mehr zu erfahren, schreib mir eine E-Mail. Wir helfen dir.
(5:56 - 6:03)
Und das war es für heute. Du bist nicht irgendwer, also trainiere auch nicht irgendwie. Ciao, ciao, bye, bye.
(6:04 - 6:19)
Dein Stefan. Dein Stefan.