Die Just-5-for-Life-Methode: 5 Säulen für nachhaltigen Erfolg – ohne auszubrennen.
00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zum Podcast Effizient, Gesund,
00:00:03: Nachhaltig.
00:00:08: Heute geht es um Aufgeben oder Aufhören.
00:00:12: Wo ist der Unterschied und wie denke ich
00:00:15: darüber?
00:00:15: Hallo und herzlich willkommen hier bei Effizient, Gesund
00:00:25: und Nachhaltig.
00:00:25: Ich bin's wieder, Stefan, Stefan Schlegel, dein Unternehmer,
00:00:29: Mentor und Podcaster.
00:00:30: Es ist Dienstag, Podcast-Zeit.
00:00:33: Und heute, ja, heute mit einer, sagen wir
00:00:37: mal, spannenden These, denn es geht um die
00:00:41: Situation, gibst du auf oder brichst du ab?
00:00:47: Also, was ist erstmal der Unterschied zwischen Aufgeben
00:00:50: und Abbrechen?
00:00:52: Für mich gibt es da einen klaren Unterschied.
00:00:56: Das magst du vielleicht ganz anders sehen, aber
00:00:58: es ist für mich nicht das eine und
00:01:01: dasselbe.
00:01:01: Es hat auch nicht dieselbe Bedeutung.
00:01:04: Und deshalb möchte ich dir heute mal erzählen,
00:01:06: worin für mich der Unterschied liegt.
00:01:08: Und will dich gleichzeitig animieren, einmal selbst darüber
00:01:13: nachzudenken.
00:01:14: Fangen wir mal mit dem Aufgeben an.
00:01:20: Also grundsätzlich kommt für mich Aufgeben nicht in
00:01:23: Frage.
00:01:24: Denn Aufgeben bedeutet für mich etwas beenden, obwohl
00:01:31: ich es erreichen möchte.
00:01:33: Es ist also zwar, zwar ist beides eine
00:01:35: freie Entscheidung, also ich gebe auf oder ich
00:01:38: breche etwas ab.
00:01:39: Das ist ein Prozess, auf diese Art zu
00:01:43: beenden.
00:01:44: Das ist eine freie Entscheidung.
00:01:46: Egal, auch wenn mir jemand eine Pistole an
00:01:50: die Schläfe hält, entscheide ich es ja letztendlich
00:01:52: selbst.
00:01:54: Manchmal erzwungen oder auch nicht, klar.
00:01:56: Aber es ist ja eine mehr oder weniger
00:01:58: freie Entscheidung.
00:02:01: Das heißt also, bei meinem Radrennen, dem Race
00:02:05: Across America 2016 oder bei einem Ironman, der
00:02:09: war in Klagenfurt.
00:02:12: Gehen wir mal zurück zu dem Ironman in
00:02:14: Klagenfurt.
00:02:15: Dort war ich auf der Laufstrecke und hatte
00:02:17: dann irgendwann dermaßen Schmerzen in der Leiste, dass
00:02:22: ich das Rennen abgebrochen habe.
00:02:25: Ich habe es beendet.
00:02:27: Ich habe es aber nicht aufgegeben.
00:02:31: Bei meinem allerersten Ironman z.B. in Frankfurt
00:02:34: hatte ich ebenfalls unerträgliche Magen-Darm-Probleme, nenne
00:02:41: ich es jetzt einfach mal, habe aber weder
00:02:44: aufgegeben noch abgebrochen.
00:02:46: Denn diese Probleme kamen nach Kilometer 3 von
00:02:48: 42 und ich bin hingegangen und bin 39
00:02:53: Kilometer dann ins Ziel gegangen.
00:02:56: Das bedeutet, ich konnte nicht mehr joggen, weil
00:02:58: jede Erschütterung schmerzte mir einfach im Magen-Darm
00:03:01: -Trakt.
00:03:01: Mir wurde übel und es war einfach unglaublich
00:03:04: unangenehm, nenne ich es jetzt mal liebevoll.
00:03:08: Da habe ich weder abgebrochen noch beendet.
00:03:13: Ich habe aber das Laufen abgebrochen und bin
00:03:17: gegangen.
00:03:17: Komme ich gleich darauf zu.
00:03:19: Denn für mich ist Abbrechen, bedeutet für mich,
00:03:22: ich beende etwas, weil ich es auf diese
00:03:29: Art und Weise nicht mehr erreichen kann oder
00:03:32: möchte, obwohl ich es erreichen möchte.
00:03:40: Also nochmal.
00:03:42: Also Abbrechen bedeutet für mich, ich beende etwas,
00:03:45: obwohl ich es erreichen möchte.
00:03:47: Ich beende diese Art und Weise, diese Vorgehensweise
00:03:53: und beginne auf eine andere Art, um das
00:03:56: Ziel zu erreichen.
00:03:59: Oder die aktuellen Umstände zwingen mich dazu, so
00:04:03: abzubrechen oder hier abzubrechen, wie zum Beispiel bei
00:04:07: einer Bergbesteigung das Wetter.
00:04:10: Also nochmal die Definition für mich.
00:04:12: Aufgehen bedeutet für mich, ich höre auf, obwohl
00:04:15: ich weitermachen will.
00:04:18: Abbrechen bedeutet für mich, ich höre auf, weil
00:04:21: ich für mich erkannt habe, so geht es
00:04:23: nicht weiter, mache aber auf andere Art weiter,
00:04:27: um ans Ziel zu kommen.
00:04:29: Bei dem Aufgeben ist für mich dann Ende,
00:04:31: Schluss, vorbei, Tschüss, Feierabend.
00:04:35: Ja, das ist ein Riesenunterschied.
00:04:39: Das ist ein riesen, riesen Unterschied, denn vor
00:04:42: allen Dingen bei dem Aufgeben will ich ja
00:04:44: trotzdem das Ziel erreichen, höre aber auf.
00:04:48: Abbrechen bedeutet, ich will das Ziel erreichen, höre
00:04:51: aber auf diese Art und Weise auf, komme
00:04:54: später vielleicht zu einem anderen Tag oder zu
00:04:57: einer anderen Uhrzeit oder mit anderen Mitteln wieder
00:05:02: an den Punkt zurück oder auf einen anderen
00:05:04: Weg, um dann ans Ziel zu kommen.
00:05:06: Beim Aufgeben werde ich das Ziel nie wieder
00:05:09: erreichen wollen.
00:05:11: Also das ist dann nicht mehr mein Ziel.
00:05:13: Das ist dann einfach, okay, ich gebe es
00:05:15: auf, ich lasse es, Tschüss, Feierabend, Ende.
00:05:19: Ja, Aufgeben ist für mich eher so zum
00:05:21: Beispiel so etwas wie das Leben aufgeben, Suizid.
00:05:26: Das ist für mich ein ganz klarer Fall
00:05:29: von Aufgeben.
00:05:31: Ebenfalls, und das ist auch vielleicht spannend, ist
00:05:34: für mich auch Aufgeben, was viele machen, die
00:05:39: haben Angst vor ihrer eigenen Courage beziehungsweise Angst
00:05:43: vor ihren eigenen Träumen.
00:05:46: Und um diese Angst nicht, um ihr ins
00:05:50: Auge zu schauen, geben sie ihren Traum auf.
00:05:54: Was auch immer der Traum ist.
00:05:55: Und da ist dann für mich auch wieder
00:05:56: Aufgeben.
00:05:58: Sie probieren es nicht auf andere Art und
00:05:59: Weise, sondern sie sagen, sie reden sich dann
00:06:01: ein, dass sie es gar nicht mehr wollen,
00:06:03: obwohl sie es noch wirklich wahrhaftig und im
00:06:07: tiefsten Herzen noch wollen.
00:06:08: Also von daher, ich sage mal, es heißt
00:06:12: immer so schön, aufgegeben wird bei der Post
00:06:14: und das war es dann auch.
00:06:17: Also dieses Aufgeben und Abbrechen, es ist für
00:06:21: mich auch im Mentalen ein Riesenunterschied, ob ich
00:06:24: sage, ich gebe auf oder ich breche es
00:06:27: ab.
00:06:29: Das ist für mich emotional auch ein Riesenunterschied.
00:06:33: Wie siehst du das denn?
00:06:34: Wie ist es denn bei dir?
00:06:35: Ist es für dich gleich, Aufgeben, Abbrechen?
00:06:40: Ja, also für mich ist das definitiv ein
00:06:46: Riesenunterschied, denn dieses Aufgeben, das klingt irgendwie so,
00:06:53: weiß ich nicht, wie drücke ich das denn
00:06:54: am besten aus?
00:06:58: Hoffnungslos, perspektivlos, hilflos, zu wenig Resilienz, alles in
00:07:06: die Richtung.
00:07:06: Also ich empfinde Aufgeben irgendwie nur als negativ
00:07:12: in dem Zusammenhang der Zielverwirklichung.
00:07:16: Also wenn ich ein Paket bei der Post
00:07:19: aufgebe, empfinde ich das nicht als negativ, das
00:07:21: nicht, natürlich nicht.
00:07:23: Aber eben Aufgeben in Bezug auf Ziele erreichen,
00:07:28: fühlt sich für mich ganz furchtbar an.
00:07:31: Allein der Gedanke, ich hatte natürlich schon hundertmillionfach
00:07:35: den Gedanken, ich gebe auf, ich will nicht
00:07:37: mehr, ich höre auf, Punkt, Ende, weg.
00:07:40: Nicht, ich breche ab, sondern ich will gar
00:07:42: nicht mehr.
00:07:46: Aber das kam definitiv nicht in Frage.
00:07:49: Das kam definitiv nicht in Frage.
00:07:52: Ich habe öfter abgebrochen schon in meinem Leben,
00:07:56: gerade im Business habe ich ganz oft gewisse
00:07:59: Dinge abgebrochen und auf andere Art wieder neu
00:08:02: gestartet.
00:08:05: Was in dem Moment natürlich nicht schön ist,
00:08:08: ganz klar.
00:08:08: Ich meine, wenn du dir eine Vision vorhast,
00:08:11: oder wenn du dir eine Vision hast, genau,
00:08:13: wenn du dir eine Vision überlegt hast und
00:08:16: dann geradeaus gehen willst und einfach geradeaus funktioniert
00:08:18: es nicht, dann brichst du dann ab und
00:08:21: gehst in eine Kurve, das fühlt sich nicht
00:08:23: besser an.
00:08:24: Weil du wolltest ja da hinten hin, geradeaus,
00:08:26: straight.
00:08:28: Also das ist definitiv nicht immer ein gutes
00:08:33: Gefühl oder ich sage mal seltenst ein gutes
00:08:35: Gefühl, weil du ja gescheitert bist in dem
00:08:38: Sinne, dass es so nicht funktioniert.
00:08:41: Wobei auch wieder das Scheitern ist eine Einstellungssache.
00:08:44: Denn überleg mal, wenn ich Leistungstests auf dem
00:08:49: Fahrrad mache, da gibt es so einen Rampentest,
00:08:52: das heißt, es wird alle, ich sage jetzt
00:08:54: mal 30 Sekunden, der Widerstand von einem Test
00:08:58: auf dem Fahrrad um, ich sage, irgendeine Zahl,
00:09:01: 50 Watt erhöht.
00:09:03: Irgendwann kannst du ja nicht mehr drehen.
00:09:04: Irgendwann bist du einfach am Limit, da hast
00:09:09: du nicht mehr Power.
00:09:10: Das heißt, du wirst immer verlieren.
00:09:12: Oder Bodybuilder, Profibodybuilder, Arnold Schwarzenegger hat mal so
00:09:15: schön gesagt, er hat immer so intensiv trainiert,
00:09:19: bis er keine Wiederholung mehr konnte.
00:09:21: Das heißt, er hat Scheitern als Zeichen des
00:09:24: Erfolges genommen.
00:09:25: Denn Scheitern bedeutete für ihn, er kann keine
00:09:28: Wiederholung weiter mehr machen, also hört er auf.
00:09:31: Und das war für ihn immer das Zeichen,
00:09:34: jetzt habe ich auch alles gegeben.
00:09:36: Also von daher, wenn es so nicht funktioniert,
00:09:40: dann muss es noch lange nicht bedeuten, dass
00:09:44: es schlecht ist.
00:09:46: Das ist aus meiner Sicht eben die Einstellungssache.
00:09:48: Aber zurück zum Ursprungsthema, gibst du auf oder
00:09:51: brichst du ab, ist ganz klar, Freunde, wenn
00:09:55: du einen Traum hast, dann musst du ihn
00:09:57: beschützen.
00:09:58: Dann musst du ihn wirklich beschützen und gib
00:10:00: deinen Traum nie, nie, nie, niemals auf.
00:10:04: Niemals.
00:10:06: Wenn du den nicht mehr als dein Traum
00:10:09: empfindest, wenn es nicht mehr ein für dich
00:10:11: erstrebenswertes Ziel ist, das ist was anderes, dann
00:10:14: ist es aber nicht mehr dein Traum.
00:10:15: Dann ist es einfach ein früherer Traum von
00:10:18: dir.
00:10:19: Aber wenn du das Ding wirklich erreichen willst,
00:10:21: wovon du gerade träumst, dann gib es nicht
00:10:24: auf, egal was dein Umfeld so hergibt.
00:10:28: Ich weiß sehr gut, was es bedeutet, an
00:10:30: seinen Träumen zu zweifeln, an sich zu zweifeln
00:10:33: und an seinem Weg zu zweifeln.
00:10:36: Ich war unzählige Male in dieser Situation, beruflich,
00:10:39: sportlich, mental, mental ist bei alles, wie nenne
00:10:45: ich das, privat, ganz oft, ich kann das
00:10:48: so gut nachvollziehen.
00:10:50: Ich weiß, wie es ist, wenn du dich
00:10:51: vollkommen in die Ecke gedrängt fühlst und keinen
00:10:55: einzigen Ausweg mehr findest und keinen siehst.
00:10:59: Ich weiß, wie das Gefühl ist, wenn nicht
00:11:00: einmal Suizid dir die Illusion, also der Gedanke
00:11:08: an Suizid die Illusion der Befreiung gibt.
00:11:13: Also das heißt, wenn noch nicht mal selbst
00:11:15: Mord eine Lösung für dich ist.
00:11:18: Das heißt also, du hast über alles nachgedacht,
00:11:21: wie es funktioniert und wo du dein Leben
00:11:24: beendest und so weiter und so fort und
00:11:26: stellst fest, nicht mal das wäre die Lösung.
00:11:29: Ich weiß, wie das ist, also von daher
00:11:32: gib dich dein Leben und deine Träume niemals
00:11:36: auf.
00:11:37: Brich den Weg ab, geh einen anderen Weg,
00:11:41: kündige deinen Job, was auch immer du meinst
00:11:43: machen zu müssen, mach es.
00:11:45: Aber gib deinen Traum niemals auf.
00:11:49: Und mit diesen Worten möchte ich dich in
00:11:52: eine herausragend schöne Augustwoche freigeben, nenne ich es
00:11:58: jetzt einmal, und wünsche dir wahnsinnig viele tolle
00:12:04: Momente in dieser Woche und entlasse dich sozusagen
00:12:10: mit der Frage oder schicke dich auf die
00:12:12: Reise mit der Frage, gibst du auf oder
00:12:16: brichst du ab?
00:12:18: Wer bist du?
00:12:20: Ciao, ciao, bye, bye, dein Stefan.