Die Just-5-for-Life-Methode: 5 Säulen für nachhaltigen Erfolg – ohne auszubrennen.
00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zum Podcast Effizient, Gesund,
00:00:03: Nachhaltig.
00:00:08: In der heutigen Podcast-Episode erfährst du, warum
00:00:11: ich in den letzten Wochen so viel über
00:00:14: Mindset gesprochen habe.
00:00:16: Willkommen hier bei Effizient, Gesund
00:00:26: und Nachhaltig.
00:00:27: Ich bin's wieder, Stefan.
00:00:29: Stefan Schlegel, dein Unternehmer, Mentor und Podcaster.
00:00:34: Ja, du hörst es schon an meiner Stimme,
00:00:36: ich bin am Zwischenatmen.
00:00:38: Oh mein Gott, was ist los?
00:00:40: Hab ich irgendwelche Herzprobleme oder gibt es irgendwelche
00:00:46: Sorgen, die du dir machen solltest, darfst, kannst,
00:00:49: musst um meine Person?
00:00:51: Nein.
00:00:53: Nein, nein, nein, nein, ich möchte dich direkt
00:00:55: an dieser Stelle beruhigen.
00:00:58: Es ist alles in Ordnung.
00:01:01: Und zwar habe ich mir überlegt, ich möchte
00:01:05: ein neues Format ausprobieren.
00:01:07: Das Format ist von unterwegs.
00:01:11: Walk with Stefan.
00:01:13: Und zwar bin ich gerade auf meiner Gassi
00:01:16: -Runde mit meinem Hund.
00:01:20: Und da wir sehr, sehr viel in den
00:01:23: Wäldern spazieren gehen oder rennen oder trainieren, was
00:01:27: auch immer, habe ich mir gedacht, hey, ich
00:01:31: höre da ab und zu entspannte Musik oder
00:01:36: ein paar Podcasts oder ich mache gar nichts
00:01:40: und konzentriere mich einfach nur auf mich oder
00:01:44: den Hund.
00:01:46: Ja, und da wollte ich doch einfach mal
00:01:48: diese Situation nutzen und mal dieses Format ausprobieren.
00:01:52: Ich weiß nicht, inwiefern ich wie stark hechle
00:01:56: und letztendlich vielleicht das Ganze total akustisch ein
00:02:02: Albtraum wird für dich.
00:02:03: Das kann ich nicht sagen.
00:02:04: Lass es uns ausprobieren und daher direkt am
00:02:06: Anfang die Bitte, schreib mir eine E-Mail,
00:02:09: wie du das findest, dass ich dich ab
00:02:12: und zu mit in meinen Alltag nehme und
00:02:15: du so quasi na ja, ein Stück weit,
00:02:20: wie soll ich das ausdrücken, die Authentizität meiner
00:02:26: einer auch wirklich miterlebst.
00:02:29: Denn ich kenne sehr viele Menschen oder musste
00:02:34: es erfahren, dass es doch viele da draußen
00:02:36: gibt, die, wie heißt es, Obst predigen und
00:02:40: Weißbrot essen.
00:02:43: Und ich möchte dir einfach mitgeben oder zeigen,
00:02:47: dass ich dazu nicht gehöre.
00:02:49: Ja, worum soll es heute in dem Thema
00:02:51: gehen?
00:02:52: Ach so, noch wichtig, dadurch, dass ich mit
00:02:54: dem Hund unterwegs bin, kann es natürlich gut
00:02:56: sein, dass du irgendwann zwischendrin mal ein paar
00:03:00: andere Fußgänger hörst oder ein paar Hundekommandos oder
00:03:04: sonstiges.
00:03:05: Das gilt natürlich nicht dir, sondern eben der
00:03:08: entsprechenden Situation.
00:03:10: Also es geht los und zwar ja, das
00:03:14: heutige Thema, welches ich mir da vorgenommen habe,
00:03:19: ist ein extrem dickes Brett, das zu bohren
00:03:24: ist.
00:03:24: Dickes Brett heißt, es ist wahrscheinlich möglicherweise die
00:03:30: persönlichste Podcast-Episode von mir, die ich jemals
00:03:35: ausgestrahlt habe, denn es geht um ein großes
00:03:44: und wichtiges Thema, was ich in der Vergangenheit
00:03:46: hatte und darüber möchte ich einfach reden.
00:03:54: Beziehungsweise dich daran teilhaben lassen, dir meine Learnings
00:03:59: daraus erzählen und dir auch die Chance geben,
00:04:06: das heißt dir die Chance geben, dir die
00:04:07: Chance ermöglichen, einmal bei dir selber nachzufühlen, wie
00:04:16: es bei dir ist, wie deine aktuelle Situation
00:04:19: ist, ob du da deutlich besser mit klarkommst,
00:04:28: wie ich es damals tat, ob du Schwierigkeiten
00:04:32: empfindest oder ob du dich vielleicht exakt genauso
00:04:37: in der gleichen Situation siehst, wie ich es
00:04:42: damals.
00:04:43: Wie gesagt, es ist eine von Unterwegsfolge, es
00:04:47: gibt Leute, die lassen ihre Hunde völlig frei
00:04:49: laufen und ich darf die Situation regeln, das
00:04:57: wird jetzt gleich spannend, mal sehen, wie das
00:04:59: Ganze so wird.
00:05:04: So, die Hundesituation ist überstanden, die Intoleranz der
00:05:07: Mitmenschen durfte ich mal wieder erleben.
00:05:10: Ja, Freunde der Nacht, ihr glaubt es nicht.
00:05:13: So, also, du kannst dir natürlich raussuchen, inwieweit
00:05:20: du dich da vielleicht selbst drin siehst, spiegel
00:05:22: dich, reflektier dich, sei offen, knallhart und ehrlich
00:05:26: zu dir und wie gesagt, wenn etwas für
00:05:32: dich da drin ist, nutze es, nutze es
00:05:36: wirklich, auf das du nie wieder oder nie
00:05:40: in diese Situation kommst, in die ich kam.
00:05:45: Also, wir machen einen gewaltigen Sprung zurück in
00:05:50: das Jahr 2016.
00:05:53: 2016 war für mich ein Life-Changer-Jahr,
00:06:00: denn 2016 bin ich zum dritten und zum
00:06:02: letzten Mal das Race Across America gefahren, das
00:06:07: längste Non-Stop-Radrennen der Welt, einmal von
00:06:13: der Westküste Amerikas zur Ostküste Amerikas.
00:06:17: In 2016 habe ich geheiratet, in 2016 wurde
00:06:24: ich Papa und 2015 hatte ich mein bis
00:06:32: dahin knapp 15-jähriges Business komplett umgestellt von
00:06:36: One-Man-Show auf Teamwork, d.h. ich
00:06:42: habe also Mitarbeiter eingestellt, ich habe Räumlichkeiten angemietet,
00:06:46: ich habe Fitnessstudio-Inventar gekauft, sehr viel Geld
00:06:53: investiert und das Ganze war Anfang 2015.
00:07:01: D.h. in 2016 lief das Ganze noch
00:07:03: nicht so, wie ich mir das vorstellte und
00:07:06: da sind wir jetzt in 2016.
00:07:10: Und ja, da war jetzt die Situation, das
00:07:14: Race Across America, ich bin angetreten, um als
00:07:18: erster Deutscher dieses Rennen zu gewinnen.
00:07:21: Die Sache war letztendlich so, in der Mitte
00:07:24: vom Rennen habe ich das Rennen abgebrochen, aufgrund
00:07:29: von zu großen Schmerzen konnte ich einfach nicht
00:07:33: mehr weiterfahren.
00:07:35: Das klingt ein bisschen paradox, wenn man sich
00:07:36: überlegt, was ich 2014 für Qualen in diesem
00:07:40: Rennen ertragen habe und dann noch als fünfter
00:07:44: ankam, aber es ging einfach nicht.
00:07:50: Nun war die Situation, wie gesagt, so, Rennen
00:07:52: abgebrochen, sportlich total frustriert.
00:07:56: Ich hatte damals den Gedanken, ich werde so
00:07:58: ein Rennen nie wieder fahren können, jetzt wo
00:08:01: ich Papa werde, jetzt oder nie und in
00:08:05: diesem Fall wurde dann wieder raus.
00:08:07: Nun ja, ich habe geheiratet, meine Frau ist
00:08:13: damals in den Mutterschutz gegangen, ist nach dem
00:08:21: Mutterschutz auch noch erst mal, ich sage jetzt
00:08:25: mal, arbeitsuchend, um das so wertschätzend wie möglich
00:08:28: auszudrücken, also einfach arbeitsuchend gewesen und damit war
00:08:35: für mich dann also klar, ich bin der
00:08:37: einzige Verdiener, muss jetzt die ganze Familie versorgen
00:08:44: oder ernähren und mein Business lief damals nicht
00:08:48: so, wie ich mir das gewünscht habe.
00:08:52: Jetzt ist es so, ich bin mit dem
00:08:53: Glaubenssatz aufgewachsen, du musst nur hart genug arbeiten,
00:08:57: dann hast du Erfolg.
00:08:59: Ja, du musst nur hart genug arbeiten, dann
00:09:03: hast du Erfolg.
00:09:05: Wann ist hart, hart und wann ist hart
00:09:09: genug.
00:09:11: So, was mir leider in diesem Satz nie
00:09:15: beigebracht wurde, war, du musst, wenn überhaupt, hart
00:09:22: genug das Richtige arbeiten.
00:09:25: Also einfach nur arbeiten hilft nichts, sondern du
00:09:27: musst auch schon die richtigen Dinge tun.
00:09:34: Also so war es dann, ich habe meinen
00:09:40: Erfolg daran bemessen, an dem Gewinn, an den
00:09:46: Umsatz, also an Euro-Beträge und nach meiner
00:09:52: Vorstellung hatte ich zu dem Zeitpunkt einfach nicht
00:09:56: genug verdient, um in meiner Sichtweise so leben
00:10:03: zu können, wie es gewünscht war.
00:10:07: Auf das gewünscht war, komme ich später noch
00:10:08: weiter hinzu.
00:10:10: Jedenfalls so war es für mich und also
00:10:14: habe ich mehr gearbeitet, ich habe härter gearbeitet,
00:10:16: ich habe länger gearbeitet.
00:10:18: Der Erfolg, der angestrebte Erfolg blieb nach wie
00:10:22: vor aus.
00:10:27: Und ich kam dann irgendwann einfach an einen
00:10:29: Punkt, ich war völlig erschöpft, ich war müde,
00:10:32: ich habe nachts gearbeitet, ich habe tags gearbeitet,
00:10:35: ich habe keinen Sport mehr getrieben, ich habe
00:10:37: nur noch versucht, Geld zu verdienen und zwar
00:10:42: möglichst so viel Geld.
00:10:44: Und das ist wichtig, dass ich das Traumleben
00:10:47: meiner Frau ihr ermöglichen kann.
00:10:50: Das war der einzige Gedanke, den ich hatte.
00:10:53: Denn ich hatte damals irgendwie immer das Gefühl,
00:10:57: ich bin nicht gut genug, es reicht so
00:11:00: nicht, da muss noch mehr, da muss noch
00:11:02: mehr.
00:11:03: Diesen Druck habe ich von außen verspürt, habe
00:11:07: also Gas gegeben, Gas gegeben und es funktionierte
00:11:09: nicht.
00:11:11: Das ging dann wirklich so weit, dass ich
00:11:15: dann irgendwann gedacht habe, okay, ich mit meinem
00:11:18: Unternehmen schaffe es nicht, also muss ich das
00:11:22: anders regeln.
00:11:25: Dann habe ich überlegt, okay, was wäre denn,
00:11:29: ich war mal eine der ganz wenigen Male
00:11:31: mal wieder auf dem Fahrrad und dann habe
00:11:34: ich so gedacht, naja, was wäre denn, wenn
00:11:36: ich jetzt hier bergab die Kurve nicht links
00:11:38: herum fahre, sondern einfach geradeaus.
00:11:42: Das ist steil genug, da müsste ich doch
00:11:43: mit hoher Wahrscheinlichkeit es nicht überleben.
00:11:49: Wenn ich es nicht überlebe, dann springt die
00:11:53: Lebensversicherung ein, das Geld wird ausgezahlt und meine
00:11:58: Frau kann das Leben führen, was sie sich
00:12:01: so erträumt.
00:12:03: Das Problem war, mir fiel dann ein, die
00:12:08: Lebensversicherung hatte ich bereits schon gekündigt, aufgelöst.
00:12:14: Also das heißt, nicht mal Suizid war für
00:12:16: mich damals eine Option.
00:12:22: Also blieb mir nichts anderes übrig, als noch
00:12:25: härter zu arbeiten.
00:12:26: Und so ging es dann Monat für Monat,
00:12:30: Jahr für Jahr, immer weiter, bis ich dann
00:12:36: innerlich völlig, ja, ich will nicht sagen verbrannt,
00:12:43: aber innerlich völlig tot, ja, nahezu tot war,
00:12:50: dass ich 2021 bei einer Psychologin
00:12:59: am Tisch saß, habe ihr kurz erzählt, wie
00:13:03: es mir so geht, hatte eigentlich, bin mit
00:13:07: den Gedanken hin, die gibt mir jetzt eine
00:13:08: Pille, die schlucke ich zwei Wochen und dann
00:13:11: bin ich wieder voller Energie, kann wieder schlafen
00:13:14: und habe einfach Power, um weiter und noch
00:13:19: ein bisschen härter zu arbeiten.
00:13:21: Aber sie sagte dann zu mir, guter Mann,
00:13:23: Herr Schlegel, alles, was Sie mir so sagen,
00:13:30: am liebsten möchte ich Sie heute Abend sofort
00:13:32: in die psychosomatische Klinik einweisen.
00:13:35: Sie haben ein Burnout schweren Grades.
00:13:39: Ja, ich so, ich Unternehmer, jahrelang oder jahrzehntelang
00:13:46: extrem erfolgreicher Ausdauersportler und so weiter und so
00:13:54: fort, ja, erste Antwort von mir ganz klar,
00:13:57: dafür habe ich keine Zeit.
00:14:00: Das heißt, wenn jemand zu dir sagen würde,
00:14:03: hey, du solltest jetzt mal direkt drei Wochen
00:14:07: in Urlaub und deine erste Reaktion ist, dafür
00:14:12: habe ich keine Zeit, dann läuft etwas nicht
00:14:18: wirklich rund, meiner Meinung nach.
00:14:23: Nun ja, sie sagte, sie hatte nur geschmunzelt,
00:14:27: weil sie wahrscheinlich genau das gedacht hatte, danke
00:14:29: für die Bestätigung, das ging wahrscheinlich durch ihren
00:14:31: Kopf.
00:14:34: Ich habe gesagt, okay, dann weiß ich Bescheid,
00:14:35: was ich habe, Burnout, alles klar.
00:14:41: Wenn es Outburn kann, kann es auch Inburn,
00:14:44: also mache ich einfach Sport, ernähre mich besser
00:14:49: und dann läuft der Hase wieder und dann
00:14:51: geht die Rakete wieder weiter ab.
00:14:53: Ja, drei Monate später saß ich bei ihr
00:14:58: erneut auf dem gleichen Stuhl, am gleichen Schreibtisch,
00:15:03: habe mich nur ein Stück noch beschissener gefühlt.
00:15:07: Dann sagte sie, ja, Herr Schlegel, also wie
00:15:10: gesagt, psychosomatische Klinik, vollstationär, sie werden dann, ich
00:15:16: weiß jetzt nicht mehr, wie lange das war,
00:15:18: ich sage jetzt mal eine Zahl, zehn Wochen
00:15:20: in dieser Klinik, würden dann verschiedene Programme durchgehen
00:15:25: und so weiter und so fort.
00:15:26: Ich so, nee, nee, nee, so funktioniert das
00:15:28: nicht, das geht nicht, kann ich nicht, ich
00:15:31: habe ein Kind zu Hause, ich muss Geld
00:15:33: verdienen, ich habe eine Firma, keine Chance.
00:15:38: Und dann habe ich versucht, oder dann habe
00:15:41: ich wirklich, in Anführungsstrichen, im Rahmen meiner Möglichkeiten
00:15:44: mit dieser Ärztin verhandelt.
00:15:47: Raus kam dann eine Abendklinik, 20 Kilometer weiter
00:15:52: ist Heidelberg, dort gibt es eine psychosomatische Klinik
00:15:55: in der Abendklinikstation.
00:15:58: Das heißt, dreimal die Woche bin ich dorthin,
00:16:02: abends immer, ich glaube, das war so 17
00:16:04: .30 Uhr und ging dann, ich weiß nicht
00:16:11: mehr, zwei, zweieinhalb Stunden, ja, so ungefähr bis
00:16:14: 20 Uhr, glaube ich, und dann bin ich
00:16:16: heim.
00:16:18: Das heißt also, nur dass du jetzt weißt,
00:16:20: wie diese Maßnahme war.
00:16:23: Ich habe von morgens 4, 5 Uhr mit
00:16:28: kurzer Unterbrechung bis um 17 Uhr gearbeitet, mich
00:16:33: ins Auto gesetzt, nach Heidelberg gefahren, 17.30
00:16:36: Uhr saß ich auf dem Stuhl von irgendwelchen
00:16:40: Gesprächsgruppenrunden oder Einzeltherapien, habe über die Probleme meiner
00:16:47: Birne gesprochen und die Probleme meiner Mitinsassen, nenne
00:16:52: ich es jetzt mal, mir angehört, 20 Uhr
00:16:56: war das Ding vorbei, bin nach Hause, habe
00:17:01: vielleicht mein Kind noch kurz gesehen, auf jeden
00:17:04: Fall schlafend, ein, zwei Sätze vielleicht mit meiner
00:17:08: Frau noch gesprochen, also gut, war ein bisschen
00:17:10: mehr, bin aber völlig erschöpft dann irgendwann ins
00:17:13: Bett, weil ich hatte ja gar keinen Moment,
00:17:16: um die ganzen Dinge meines Unternehmertums, also selbstständig
00:17:21: und Unternehmer, tagsüber zu verarbeiten, weil ich ja
00:17:25: abends dann in die Klinik bin.
00:17:26: Das, was in der Klinik in meinem Kopf
00:17:28: aufgewühlt wurde, hatte ich wiederum keine Chance, es,
00:17:35: wie drücke ich das aus, abends dann zu
00:17:37: verarbeiten.
00:17:39: Also im Prinzip fühlte ich mich so ein
00:17:41: bisschen wie gefangen.
00:17:43: Ja, so war das dann quasi, so ging
00:17:46: das dann von 2021 über 2022, das ganze
00:17:50: Ding, wie gesagt, etwa zehn Wochen war die
00:17:53: Klinik oder der Klinikaufenthalt, dann war das ganze
00:17:57: Ding zu Ende, ich war zwei Wochen zu
00:17:58: Hause und bin dann erst mal zehn Tage
00:18:01: in Urlaub gefahren, komplett alleine, um das Ganze
00:18:04: zu verarbeiten.
00:18:06: Dieser Klinikaufenthalt, den würde ich in dieser Form
00:18:08: nie wieder so machen, denn für mich war
00:18:11: es nur eine Wahnsinnsbelastung, tagsüber zu arbeiten, dann
00:18:16: Probleme anderer zu lösen und auch meine eigenen
00:18:19: geschäftlichen Probleme, Lösungen für etwas zu finden, was
00:18:25: ich noch nie vorher gelöst habe, um dann
00:18:29: quasi abends an dem größten Brett ranzugehen, nämlich
00:18:37: die Gedanken in meinem Kopf.
00:18:40: Deshalb für mich absolut keine Empfehlung, es so
00:18:43: zu machen.
00:18:44: Ich habe darüber mit anderen gesprochen, die dort
00:18:48: auch waren.
00:18:49: Für die war es teilweise super, teilweise klasse,
00:18:52: teilweise gut.
00:18:55: Viele von denen waren aber krankgeschrieben.
00:18:59: So, und das ist aus meiner Sicht natürlich
00:19:00: schon mal erstmal ein Riesenunterschied gewesen.
00:19:02: Aber ich will ja jetzt nicht über die
00:19:03: verschiedenen Klinikarten sprechen, sondern ich möchte dir einfach
00:19:10: eine lange Geschichte erzählen, damit du verstehst, warum
00:19:16: der Podcast in den letzten Monaten so eine
00:19:20: starke Wendung gemacht hat.
00:19:22: Also dieser Klinikaufenthalt war der Startschuss für eine
00:19:27: Persönlichkeitsreise, die ich in dieser Geschwindigkeit, in dieser
00:19:32: Höhe, in dieser Auswirkung nie wieder davor oder
00:19:38: nie davor hatte.
00:19:40: Und es ist der Hammer gerade.
00:19:43: Danach war ich noch über ein Jahr in
00:19:45: ambulanter Therapie.
00:19:51: Das heißt, ich bin einmal die Woche zur
00:19:52: Psychologin gegangen und wir haben über dies und
00:19:55: das und jenes gesprochen.
00:19:57: Ich habe unglaublich viel gelernt in dieser Zeit
00:20:01: mit den Ärzten, Psychologen und Therapeuten.
00:20:06: Wahnsinnig viel gelernt.
00:20:08: Und all dieses Wissen ist mittlerweile fester Bestandteil
00:20:13: in dem Coaching, wenn ich andere betreue.
00:20:18: Und deshalb hat das Coaching, also die Betreuung,
00:20:24: also wir betreuen ja Menschen mit wenig Freizeit
00:20:27: im Bereich Fitness und Gesundheit, für ein, ja,
00:20:31: ich sage es immer so schön, wir geben
00:20:32: dem Tag mehr Leben und dem Leben mehr
00:20:34: Tage.
00:20:35: Das heißt, wir helfen dir einfach mehr Energie,
00:20:37: mehr Power zu haben, leistungsfähiger zu sein, gesünder
00:20:42: zu sein, gute Gedanken zu finden, zu haben
00:20:46: und dadurch das Leben deiner Träume zu verwirklichen
00:20:50: oder zu genießen.
00:20:52: Und dann das Ganze so lange wie möglich,
00:20:54: also dass du so lange wie möglich lebst.
00:20:56: Darauf haben wir uns quasi spezialisiert mit verschiedenen
00:20:59: Trainings, Coaching, Ernährungsmöglichkeiten, Methoden, Betreuungen, mit
00:21:09: Mindset, Aufgaben und Coachings und so weiter und
00:21:14: so fort.
00:21:14: Ich will jetzt hier auch nicht damit ins
00:21:15: Detail gehen.
00:21:16: Also, was ist denn alles passiert, was ist
00:21:19: denn geändert?
00:21:20: Ich bin nicht mehr verheiratet.
00:21:24: Das war, ja, ein großer Schritt in meinem
00:21:29: Leben, natürlich, klar.
00:21:31: Ich meine, wenn du heiratest, hast du dann
00:21:33: eine andere Vorstellung von deinem Lebensplan.
00:21:36: Und wenn du dann irgendwann merkst, ihr habt
00:21:40: euch ja auseinandergelebt und ihr beide mit der
00:21:43: Situation unglücklich seid, dann ist es eine logische
00:21:46: Konsequenz in meiner Welt, das zu ändern.
00:21:49: Also haben wir es gemeinsam entschieden und geändert.
00:21:57: Ich hatte Burnout.
00:22:00: Bin ich da raus?
00:22:02: Ich bin der Meinung, aus einem Burnout bist
00:22:06: du nie geheilt.
00:22:07: Genauso wie der Drogenabhängige oder der Alkoholiker nie
00:22:11: geheilt sind.
00:22:14: Denn, und jetzt komme ich wieder auf den
00:22:16: Burnout-Lad zurück, ich gehe anders mit mir
00:22:22: heute um.
00:22:24: Ich bin sensibler auf Signale meines Körpers in
00:22:28: Richtung, ich glaube, du fühlst dich nicht wohl.
00:22:32: Mir ist das Thema Gesundheit nochmal ein Stück
00:22:35: wichtiger geworden.
00:22:37: Früher war für mich das Thema Leistungsfähigkeit wichtiger
00:22:40: als das Thema Gesundheit.
00:22:42: Heute bin ich davon überzeugt, ein kranker Unternehmer
00:22:47: hat nur einen Wunsch, ein gesunder hat jedoch
00:22:52: eine große Vision.
00:22:56: Und davon bin ich einfach extrem überzeugt und
00:22:59: daher ist für mich das Thema Gesundheit exponentiell
00:23:03: wichtiger geworden wie das Thema Performance, High-Performance
00:23:09: und so weiter.
00:23:13: Lassen wir es so im Raum stehen.
00:23:15: Jeder darf ja sich in einer Richtung weiterentwickeln,
00:23:20: in der er sich weiterentwickeln möchte.
00:23:22: Mir ist das Thema Gesundheit wichtiger geworden und
00:23:25: daraufhin haben wir auch in meinem Unternehmen das
00:23:30: mehr in den Fokus gebracht.
00:23:32: Das heißt, mein Traum für meine Kunden und
00:23:35: für mich selber ist, dass wir alle bis
00:23:38: zum letzten Atemzug unseres Lebens selbstbestimmt körperlich und
00:23:45: geistig handeln können.
00:23:47: Das klingt etwas kompliziert, ist auch unsexy, aber
00:23:51: es ist für mich das Größte und Mächtigste.
00:23:55: Wenn ich mit 103 immer zu meiner Partnerin
00:24:00: immer noch sagen kann, du, babe, hast du
00:24:06: Lust, wollen wir morgen eine Runde surfen gehen?
00:24:08: Und sie sagt, ach du, ich habe gehört,
00:24:12: der Wind wäre morgen nicht so gut.
00:24:14: Wie wäre es denn, lass uns doch lieber
00:24:15: Beachvolleyball spielen gehen.
00:24:17: Und ich sage, ja gut, klingt super, machen
00:24:19: wir.
00:24:20: Und so wird es dann auch getan.
00:24:22: Das ist doch Freiheit, oder?
00:24:25: Ja, also das sind die Ziele, das ist
00:24:27: für mich stärker geworden.
00:24:30: Und wenn es dich interessiert, was ich auf
00:24:33: diesem Weg gelernt habe, welche Maßnahmen, welche Techniken,
00:24:38: dann schreib mir gerne eine E-Mail an
00:24:41: podcast.stephan-schlegel.com Ich wiederhole nochmal, podcast
00:24:47: .stephan-schlegel.com Und dann werde ich da
00:24:54: eine Podcast-Episode rausmachen, welche Techniken ich da
00:24:57: so gelernt habe und so weiter und so
00:24:59: fort.
00:25:01: Und mir war jetzt einfach mal wichtig, zwei
00:25:04: Dinge.
00:25:04: Zum einen das neue Port, genau, das neue
00:25:08: Format, nicht Pormat, das neue Format.
00:25:12: Walk with Stephan, also live mit mir unterwegs.
00:25:16: Wir sind übrigens immer noch im Wald unterwegs,
00:25:19: kommen aber bald zum Ende.
00:25:21: Ich denke, so eine Viertelstunde dürften wir dann
00:25:23: auch zu Hause sein.
00:25:24: Das war das eine, was mir wichtig war,
00:25:26: ob das ankommt, ob du das magst, oder
00:25:29: ob du sagst, nee, du lass mal, im
00:25:32: Tonstudio ist schon cooler.
00:25:34: Und das andere, wollte ich dir einfach mal
00:25:37: einen Teil, einen wichtigen Teil aus meinem Leben
00:25:42: mitteilen.
00:25:47: Denn jetzt verstehst du vielleicht etwas besser, warum
00:25:49: die gefühlt letzten 30 Episoden sehr viel zum
00:25:55: Thema Mindset gehen, weil ich da sehr viel
00:25:57: gelernt habe und auch in meinen Coachings festgestellt
00:26:01: habe, dass die Menschen extrem große Schwierigkeiten zwischen
00:26:08: den Ohren haben, viel größere als körperliche.
00:26:13: Und deshalb ist das eine ganz, ganz dicke,
00:26:16: schwere, gute, wichtige Säule bei uns im Unternehmen
00:26:19: geworden, nämlich das Coaching, also wirklich das Mentalcoaching.
00:26:25: So wie ich es als Leistungssportler auch hatte,
00:26:27: da hatte ich meinen Mentalcoach, mit dem ich
00:26:30: mich auf die Top-Events vorbereitet habe.
00:26:33: Und ja, welchen Mentalcoach hast du?
00:26:38: Welche Mentaltechniken wendest du an?
00:26:40: Also von daher ist das eine dicke Säule
00:26:42: bei uns.
00:26:43: Also, wie gesagt, wenn dir das Format gefällt
00:26:46: oder wenn es dir nicht gefällt, wenn du
00:26:49: Fragen hast, wenn du wissen willst, was ich
00:26:51: alles so gelernt habe, schreib mir eine E
00:26:53: -Mail, podcast.stephan-schlegel.com und dann wünsche
00:26:58: ich dir noch eine wunderschöne Restgassi-Runde, solltest
00:27:01: du auch unterwegs sein, ein gutes restliches Training,
00:27:05: eine fantastische Restwoche und wir hören uns nächste
00:27:08: Woche am Dienstag wieder, wenn es heißt, hier
00:27:14: ist dein Podcast mit effizient, gesund und nachhaltig.
00:27:17: Bis dahin, ciao, ciao, bye, bye, dein Stephan.