Die Just-5-for-Life-Methode: 5 Säulen für nachhaltigen Erfolg – ohne auszubrennen.
00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zum Podcast Effizient, Gesund,
00:00:03: Nachhaltig.
00:00:08: In der heutigen Podcast Episode geht es um
00:00:11: deine Freiheit.
00:00:12: Bist du frei?
00:00:13: Fühlst du dich frei?
00:00:14: Was ist Freiheit?
00:00:22: Und herzlich willkommen hier bei Effizient, Gesund und
00:00:25: Nachhaltig.
00:00:26: Ich bin es wieder, Stefan.
00:00:27: Stefan Schlegel, dein Unternehmer, Mentor und Podcaster.
00:00:31: Heute geht es um das das Wort schlechthin
00:00:37: oder die Emotion schlechthin oder den Zustand, den
00:00:41: sich wahrscheinlich die meisten Menschen erwünschen, nämlich um
00:00:46: Freiheit.
00:00:47: Ja, was ist denn deine Freiheit?
00:00:50: Wann hast du nach deiner Vorstellung das Gefühl
00:00:58: der Freiheit?
00:01:00: Ist es eine finanzielle Freiheit?
00:01:03: Ist es eine gewisse Summe Geld, die du
00:01:06: brauchst, um dich frei zu fühlen?
00:01:08: Ist es eine gewisse körperliche Freiheit, eine seelische,
00:01:14: was auch immer?
00:01:15: Definiere doch mal für dich Freiheit.
00:01:18: Am besten hältst du jetzt mal kurz diese
00:01:20: Podcast Episode an und überlegst mal kurz, egal
00:01:22: ob du gerade im Auto bist oder wo
00:01:24: auch immer du gerade diese Episode anhörst.
00:01:29: Was ist deine Definition von Freiheit?
00:01:33: Ich habe für mich mehrere, denn zum einen
00:01:39: ist es für mich eine geistige und körperliche
00:01:42: Freiheit, die ich mir wünsche.
00:01:45: Also körperliche Freiheit heißt für mich, dass ich
00:01:50: oder dass mein Körper meinen Gedanken, meinen Wünschen
00:01:53: oder meinen Vorstellungen nicht im Wege ist.
00:01:56: Das heißt, wenn ich sage, ich hätte Lust,
00:01:57: heute mal eine Runde Rad zu fahren, dass
00:01:59: ich keine Knieschmerzen habe und aufgrund dessen kann
00:02:02: ich kein Rad fahren, als Beispiel.
00:02:04: Oder wenn ich Kitesurfen möchte oder das Lernen
00:02:10: möchte, dass ich das kann, obwohl also es
00:02:14: kann und nicht irgendwelche körperlichen Rückenschmerzen oder sonst
00:02:19: was mir diesbezüglich im Wege wären.
00:02:22: Das bedeutet für mich körperliche Freiheit, dass ich,
00:02:25: dass mein Körper meinem Geiste nicht im Wege
00:02:27: ist, sondern ihn unterstützt.
00:02:30: Geistige Freiheit, ja, zum einen möchte ich selbstbestimmt
00:02:36: handeln können, das heißt, dass ich darüber nachdenke,
00:02:42: was möchte ich unternehmen und das dann eben
00:02:45: auch in der Tat umsetze.
00:02:46: Das heißt, ich möchte einfach noch so denken
00:02:48: können und entsprechende Impulse in meinem Körper verschießen,
00:02:54: um dann entsprechend auch diesbezüglich zu handeln.
00:02:58: Das ist für mich ein Stück weit geistige
00:03:00: Freiheit, aber die wahre, die wahre Freiheit, sich
00:03:04: frei zu fühlen, die definiere ich komplett anders.
00:03:08: Und darum soll es nämlich heute aus meiner
00:03:10: Sicht oder in dieser Episode gehen um die
00:03:13: vollkommene Freiheit.
00:03:17: Denn jetzt mal angenommen, ich wäre im Rollstuhl.
00:03:22: Darf ich mich da nicht frei fühlen?
00:03:23: Kann ich mich da nicht frei fühlen?
00:03:25: Naja, laut der Definition körperliche Freiheit nicht.
00:03:28: Aber ist denn nicht die die Freiheit letztendlich
00:03:33: nur in meinem Kopf?
00:03:36: Aus meiner Sicht schon.
00:03:37: Denn du kannst dich ja auch oder es
00:03:40: gibt ja auch Menschen, die im Gefängnis sich
00:03:43: frei fühlen, weil letztendlich ist die Freiheit in
00:03:46: deinem Kopf.
00:03:47: Aber wo, wo genau ist denn da die
00:03:50: Freiheit?
00:03:50: Und darüber möchte ich dir darüber möchte ich
00:03:56: heute sprechen beziehungsweise dir ein paar Anregungen geben.
00:03:59: Denn Achtung, jetzt kommt's.
00:04:04: Wenn du den Raum zwischen Reiz und Reaktion
00:04:08: betreten kannst, dann bist du frei.
00:04:12: Nochmal, wenn du den Raum zwischen Reiz und
00:04:16: Reaktion betreten kannst, dann bist du frei.
00:04:20: Okay, was meine ich damit?
00:04:22: Und ich finde, das ist eine Wahnsinns, eine
00:04:26: Wahnsinns Definition von Freiheit.
00:04:29: Also wenn du den Raum zwischen Reiz und
00:04:32: Reaktion betreten kannst.
00:04:34: So was ist der Reiz?
00:04:36: Also der Reiz kommt von außen.
00:04:38: Irgendein Mensch oder ein Mensch sagt etwas zu
00:04:41: dir.
00:04:44: Und üblicherweise empfinden wir etwas.
00:04:49: Und reagieren dann.
00:04:53: Also eine Reaktion tritt dann ein.
00:04:56: Und ja, jetzt müssen wir uns mal genau
00:05:00: definieren.
00:05:01: Der Reiz kommt von außen.
00:05:05: Dann kommt ein sogenannter freier Raum.
00:05:09: Dann kommt das Gefühl und aus dem Gefühl
00:05:12: heraus kommt dann die Reaktion.
00:05:15: Selbst das Gefühl ist eine Reaktion auf das
00:05:18: vorherige.
00:05:19: So, und wenn dazwischen gibt es ja quasi
00:05:23: einen leeren Raum zwischen Reiz und Reaktion gibt
00:05:27: es einen Raum, denn wenn diese Person dir
00:05:32: etwas sagt und genau das Gleiche sagt sie
00:05:35: ja fünf anderen Personen auch.
00:05:38: Ich bin davon überzeugt, dass jede Person ein
00:05:41: Stück weit anders damit umgeht.
00:05:43: Denn wie wir auf die Reize reagieren, ist
00:05:49: abhängig davon, also wie wir auf die Reize
00:05:53: automatisch reagieren, machen wir es mal so, ist
00:05:56: abhängig davon, was wir in unserer Vergangenheit erlebt
00:06:03: haben und welches Muster wir uns angeeignet haben,
00:06:07: um mit solchen Reizen am besten umzugehen.
00:06:13: Denn der Mensch ist immer darauf aus, quasi
00:06:16: zu überleben.
00:06:19: Okay, das heißt, es gibt gewisse Muster in
00:06:22: uns oder Reaktionen, die ja von unseren Vorfahren
00:06:30: aus Jahrhunderten oder Jahrtausenden mehr oder weniger schon
00:06:36: in unsere DNA drin sind.
00:06:38: Also der Überlebensinstinkt ist zum Beispiel so was,
00:06:42: das heißt, der Körper will immer als erstes
00:06:44: überleben.
00:06:46: Danach schaut er erst, wie gut er überlebt
00:06:48: oder wie gut er dabei aussieht oder wie
00:06:51: es ihm dabei geht oder sonst was.
00:06:53: Die Grundprinzip ist immer erst mal überleben.
00:06:57: So, jetzt gehen wir mal wieder zurück zu
00:06:59: unserem Beispiel.
00:07:00: Ein Mensch stellt dem folgende Situation vor.
00:07:05: Du gehst abends gemütlich mit deinem Lieblingsmenschen essen.
00:07:10: Ihr hattet einen wunderschönen Abend, habt euch toll
00:07:12: unterhalten und geht dann Arm in Arm gemütlich
00:07:16: aus dem Restaurant raus und geht die Straße
00:07:21: entlang und biegt in der Seitenstraße ab, weil
00:07:26: ihr nach Hause geht.
00:07:29: Und auf einmal steht ein Typ für euch
00:07:31: mit einem Messer und überfällt euch gerade und
00:07:34: bedroht euch.
00:07:38: Und schreit euch an, was weiß ich, Geld
00:07:43: her oder ich steche euch ab oder was
00:07:45: auch immer oder wie auch immer.
00:07:46: So, das ist jetzt ein extremer Reiz von
00:07:49: außen.
00:07:50: So, jetzt kannst du reagieren mit Angst, mit
00:07:54: Panik, mit Wut, mit allen möglichen Gefühlen, die
00:07:59: du, die Klaviatur deiner Gefühle zur Verfügung hast,
00:08:03: bleibt völlig dir überlassen, wie du reagierst.
00:08:05: Du wirst aber so reagieren, wie du es
00:08:08: aus deiner Vergangenheit dir einprogrammiert hast.
00:08:12: Das heißt, du hast irgendein Muster in dir,
00:08:15: was automatisch jetzt abgerufen wird.
00:08:17: Möglicherweise ist es, sagen wir mal, ich mach
00:08:22: mal ganz klischeehaft, als Frau reagierst du eher
00:08:25: mit Angst und als Mann reagierst du eher
00:08:29: mit Angriff.
00:08:32: So, also das heißt quasi Testosteron steigt hoch,
00:08:36: Adrenalin geht in die Höhe und du hast
00:08:39: das Gefühl, okay, ich muss ihm das Messer
00:08:43: aus der Hand, ich muss ihn entwaffnen.
00:08:46: Nur mal so ein Beispiel jetzt.
00:08:48: So, das heißt also der gleiche Reiz, Geld
00:08:52: her oder ich steche euch ab, aber zwei
00:08:55: Menschen, ihr beiden reagiert unterschiedlich.
00:08:57: So, und ja, was wäre jetzt, wenn du
00:09:00: jetzt die Dame bist, die mit Panik und
00:09:05: Angst reagiert, was wäre, wenn du genau in
00:09:08: diesem Raum, der zwischen Geld her oder ich
00:09:11: steche euch ab und oh mein Gott, oh
00:09:13: mein Gott, ne, die Reaktion, wenn du dazwischen
00:09:16: in diesen Raum eintreten könntest und sagst, okay,
00:09:20: Geld her oder ich steche euch ab, hm,
00:09:22: ist dann okay, das ist jetzt erstmal neutral.
00:09:24: So, wie gehe ich damit um?
00:09:26: Will ich Stress haben?
00:09:28: Du fühlst, dass da, du hast die Gefühlsbereitschaft
00:09:32: in dir und du merkst, ah, da kommt
00:09:36: so langsam Panik in dir hoch und du
00:09:38: sagst, hey, stopp, es gibt keinen Grund für
00:09:39: Panik, es ist ja noch gar nichts passiert.
00:09:42: Er hat ja nur erstmal was gesagt, er
00:09:43: hätte auch sagen können, hast du einen Burger
00:09:46: für mich, ich habe gerade Hunger und das
00:09:48: Messer wollte ich dafür nutzen, um den Burger
00:09:50: zu teilen für meinen Kumpel, der hier obdachlos
00:09:53: ist und ich.
00:09:54: Hätte ja genauso sein können, okay?
00:09:58: Also, du entscheidest, wie du darauf reagierst.
00:10:02: Wenn du diesen Raum betrittst, hast du die
00:10:04: völlige Freiheit und da sind wir jetzt, hast
00:10:07: du die völlige Freiheit über deine Reaktion, die
00:10:11: du danach dann quasi aufgrund des vorherigen Ereignisses
00:10:14: walten lässt.
00:10:16: Und das ist das, was ich meine, diesen
00:10:20: Raum zu betreten, sich bewusst zu machen, okay,
00:10:23: stopp, hier gehe ich rein, wie möchte ich
00:10:26: jetzt darauf reagieren, wie hilft es mir?
00:10:29: Hilft es dir in dem Moment total panisch
00:10:31: zu sein?
00:10:31: Ich denke, nein.
00:10:34: Der größte Hebel wird in diesem Moment zu
00:10:37: sein, total ruhig und besonnen zu sein.
00:10:41: Gar nicht erst hektisch und oh Gott, hilf
00:10:43: mir, hilf mir, oder intuitiv einfach wegzurennen oder
00:10:48: was auch immer.
00:10:50: Ich glaube, die beste Reaktion ist die, die
00:10:56: du besonnen triffst.
00:11:00: Das heißt, dazu brauchst du erstmal die Ruhe,
00:11:05: um die Situation zu analysieren.
00:11:07: Okay, ist er gefährlich, ist er nicht?
00:11:09: Ist es das Beste, ich würde weglaufen?
00:11:11: Ist es das Beste, ich gebe ihm das
00:11:13: Geld?
00:11:13: Was auch immer.
00:11:14: Aber das schaffst du nur rational in Ruhe
00:11:18: zu analysieren, wenn du die entsprechende Erdung in
00:11:23: dem Moment hast und nicht sofort in eine
00:11:26: hysterische Reaktion überspringst.
00:11:30: Weil dann wird die Folgeaktion nämlich gesteuert von
00:11:36: einem Gefühl.
00:11:37: Und grundsätzlich ist es nicht immer ratsam, nenne
00:11:43: ich es jetzt mal liebevoll, sich von seinen
00:11:45: Gefühlen steuern zu lassen, sondern wie wäre es
00:11:51: denn, wenn du das Gefühl steuerst, also wenn
00:11:53: du entscheidest, welches Gefühl möchte ich fühlen, und
00:11:56: dann entsprechend gerne dich von dem Gefühl steuern
00:12:00: lässt.
00:12:01: Denn möglicherweise ist ja in dem Moment in
00:12:03: Panik nicht das richtige Gefühl, sondern vielleicht Ruhe,
00:12:07: Besonnenheit, das richtige Gefühl.
00:12:09: Und du sagst dann, oder Liebe vielleicht sogar,
00:12:12: dass du sagst, hey, ich kann das absolut
00:12:14: nachvollziehen.
00:12:15: Du wirst wahrscheinlich erzählen mir, wieso du das
00:12:17: Geld brauchst oder was auch immer.
00:12:19: Keine Ahnung, ist ja völlig wurscht.
00:12:20: Aber sicherlich gibt es deutlich gewinnbringendere Gefühle.
00:12:27: Gewinnbringend bedeutet in diesem Fall, die die Wahrscheinlichkeit
00:12:30: des Überlebens deutlich erhöhen.
00:12:34: Bessere Gefühle als Panik.
00:12:37: Genau das meine ich, dass du den Raum
00:12:40: zwischen Reiz und Reaktion bewusst betrittst, und dann
00:12:45: entscheidest, wie möchte ich darauf reagieren.
00:12:50: Und das ist aus meiner Sicht die wahre
00:12:52: Freiheit.
00:12:54: Denn egal wo du in deinem Leben gerade
00:12:56: bist, egal in welcher Situation du gerade bist,
00:12:58: wenn du diesen Raum betrittst, dann entscheidest du,
00:13:03: wie du dich fühlst.
00:13:06: Und Gefühle, oder anders gesagt, Motion, Bewegung, kommt
00:13:13: von Emotion, Gefühl.
00:13:18: Also, das bedeutet, deine Bewegung folgt deinem Gefühl.
00:13:25: Erst fühlst du, dann handelst du.
00:13:28: Stell dir mal vor, du handelst, du betrittst
00:13:32: diesen Raum, dann fühlst du und dann handelst
00:13:34: du.
00:13:35: Wie geil ist das denn?
00:13:37: Damit würdest du aus meiner Sicht immer wieder
00:13:41: selbst Herr der Situation werden.
00:13:47: Du würdest das Steuer von deinem Schiff selbst
00:13:51: in die Hand nehmen und würdest nicht Sklave
00:13:54: deiner Emotionen werden, die wiederum aus der Vergangenheit
00:14:00: durch irgendwelche anderen Muster geprägt wurden.
00:14:05: Und das ist für mich die wahre Freiheit.
00:14:08: So, das wollte ich dir heute mitteilen, das
00:14:11: wollte ich mit dir teilen.
00:14:13: Und jetzt würde es mich wahnsinnig interessieren, zum
00:14:16: einen, was war für dich die Definition von
00:14:19: Freiheit, ganz am Anfang, und zum anderen, wie
00:14:25: denkst du da drüber?
00:14:27: Wenn du den Raum zwischen Reiz und Reaktion
00:14:29: betrittst, dann bist du frei.
00:14:34: Schreib mir gerne eine E-Mail an podcast
00:14:36: .stephan-schlegel.com Und bis nächste Woche sage
00:14:42: ich wieder Ciao, ciao, bye, bye, dein Stephan
00:14:49: Untertitel von Stephanie Geiges