Die Just-5-for-Life-Methode: 5 Säulen für nachhaltigen Erfolg – ohne auszubrennen.
00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zum Podcast Effizient, Gesund,
00:00:03: Nachhaltig.
00:00:09: In der heutigen Podcast Episode geht es um
00:00:11: Erfolg.
00:00:12: Wie erreichst du deinen persönlichen Erfolg?
00:00:25: Effizient, gesund und nachhaltig.
00:00:27: Ich bin's wieder Stefan, Stefan Schlegel, dein Unternehmer,
00:00:30: Mentor und Podcaster.
00:00:32: Jawohl, es ist Podcast Zeit und wie in
00:00:36: der Überschrift zu lesen Erfolg kommt nicht zu
00:00:39: dir, du musst zu ihm gehen.
00:00:41: Okay, und genau darum geht es in der
00:00:44: heutigen Episode um das Thema, wie du wirklich
00:00:47: erfolgreich wirst.
00:00:49: Ich erlebe es immer wieder in meinen Coachings,
00:00:53: dass Menschen auf mich zukommen und sagen Ja,
00:00:56: Stefan, ich möchte das und das erreichen und
00:00:58: so weiter und so fort.
00:00:59: Und wir reden drüber.
00:01:01: Wir überlegen uns auch eine gute Strategie.
00:01:04: Wir erarbeiten die Strategie und dann heißt es
00:01:06: umsetzen.
00:01:08: Ja, nur leider wird das dann nicht so
00:01:10: umgesetzt.
00:01:11: Anfangs vielleicht, aber danach immer weniger und immer
00:01:14: weniger.
00:01:15: Ja, so so funktioniert das eben nicht.
00:01:19: Ich bin gerade in einer Situation, in der
00:01:21: sehr viele Dinge in meinem Leben eine Veränderung,
00:01:26: wie soll ich das ausdrücken?
00:01:28: Eine Veränderung nach sich ziehen.
00:01:31: So und das kann ich nur bewältigen, indem
00:01:35: ich handel.
00:01:36: Also das heißt, die Grundessenz oder die Basis
00:01:43: erfordert einfach Aktion.
00:01:45: Du kannst nicht einfach irgendwas wollen und nicht
00:01:49: danach handeln.
00:01:51: Also ganz, ganz klar, wie gehe ich vor?
00:01:56: Ich habe mir überlegt, okay, was ist zu
00:01:58: tun?
00:01:59: Was muss passieren?
00:02:00: Dann schreibe ich mir das Ganze in meinen
00:02:01: Notizen auf und dann arbeite ich.
00:02:05: Meistens sortiere ich das gerade noch in der
00:02:06: Reihenfolge so nach Prioritäten und dann arbeite ich
00:02:09: das ab.
00:02:10: Ich habe das in meinen Notizen hier in
00:02:12: meinem Handy drin, sodass es erst mal aufpoppt.
00:02:15: Ich bin relativ häufig an meinem Handy und
00:02:17: von daher sehe ich das auch immer wieder
00:02:19: und arbeite das dann Schritt für Schritt ab.
00:02:21: Ganz klein.
00:02:22: Es ist immer nur eine Aufgabe.
00:02:24: Dann mache ich vielleicht zwischendrin etwas anderes, aber
00:02:26: dann kommt diese Aufgabe wieder und oder die
00:02:29: nächste Aufgabe.
00:02:30: Und so brauche ich keine Angst haben vor
00:02:34: dieser gewaltigen Veränderung, sondern es sind kleine, kleine
00:02:40: Schritte, so wie das Race Across America.
00:02:42: Du erinnerst dich vielleicht 5000 Radkilometer bin ich
00:02:45: gefahren von der Westküste Amerikas zur Ostküste.
00:02:48: Sondern wenn du jetzt hingehst und sagst, du
00:02:49: stehst an der Startlinie und sagst so, jetzt
00:02:51: fahren wir mal 5000 Kilometer.
00:02:53: Ja, das ist zu groß.
00:02:54: Deshalb ist es wichtig, die Macht der kleinen
00:02:59: Schritte zu geben.
00:02:59: Das heißt, du brichst dir dann deine deinen
00:03:03: großen Berg einfach in viele kleine Mosaik Steine.
00:03:07: Stell dir diese riesengroßen Pyramiden in Ägypten vor.
00:03:11: Hast du sie vor Augen?
00:03:12: So jetzt überlegen, aus was sind sie gebaut?
00:03:14: Aus ganz vielen kleinen Steinen.
00:03:18: Die Steine an sich sind natürlich groß, aber
00:03:21: im Bezug auf die gesamte Pyramide ist es
00:03:23: klein.
00:03:25: Und genau so funktioniert es.
00:03:27: Erst machst du dir klar, was ist nötig,
00:03:32: um dorthin zu kommen.
00:03:34: Welche Schritte sind zu tun?
00:03:36: Dann schreibst du diese Schritte dir auf in
00:03:38: kleine, kleine Häppchen.
00:03:41: Denn kleine Schritte führen immer zu großen Ergebnissen.
00:03:46: Ein großer Schritt führt selten zu einem großen
00:03:49: Ergebnis.
00:03:50: Meistens ist ein großer Schritt einfach zu groß.
00:03:54: Überleg doch mal einfach den Dreisprung.
00:03:59: Da steht die Frau an der Startlinie, an
00:04:03: einem Anlaufpunkt, in der Anlaufbahn, so rum, für
00:04:06: einen Dreisprung.
00:04:08: Sie geht mental vor und sie geht geistig
00:04:10: diesen ganzen Ablauf durch.
00:04:12: Du siehst, wie der Körper vor und zurück
00:04:14: geht.
00:04:15: Du siehst, sie hat oftmals die Augen zu.
00:04:17: Dann bewegen sich die Arme, ohne dass sie
00:04:19: rennt.
00:04:20: Sie bleibt einfach auf der Stelle.
00:04:21: Sie geht im inneren Auge diesen ganzen Prozess
00:04:24: nochmal durch.
00:04:25: Dann öffnet sie die Augen, bleibt in diesem
00:04:27: Rhythmus drin.
00:04:28: Feuert das Publikum an, dass das Publikum von
00:04:30: außen, eine externe Motivation, von außen sie quasi
00:04:37: in einen Flow mit reinbringt.
00:04:40: Dann nimmt sie diesen Rhythmus auf und dann
00:04:42: rennt sie los.
00:04:45: In ganz vielen kleinen Schritten, ganz schnell.
00:04:48: Immer schneller, immer schneller, immer schneller.
00:04:49: Bis sie dann die großen Schritte macht.
00:04:53: Du brauchst erst die kleinen Schritte, um das
00:04:55: Momentum aufzubauen.
00:04:56: Und dann, um dann wirklich die großen Schritte
00:05:00: zu machen.
00:05:03: Das ist essenziell, Erfolg erfolgt.
00:05:12: Er, der Erfolg, folgt einem.
00:05:15: Und wem folgt der Erfolg?
00:05:20: Dem Handeln.
00:05:21: Also, jedem Erfolg, jedes Ergebnis, ging eine Handlung
00:05:27: voraus.
00:05:28: Ganz gleich was, egal was.
00:05:31: Jedem Ergebnis ging eine Handlung voraus.
00:05:33: Nicht einem Abwarten.
00:05:36: Das heißt also im Umkehrschluss, du kannst nicht
00:05:38: erwarten, dass sich etwas ändert, wenn du einfach
00:05:41: drauf wartest.
00:05:43: Erfolg folgt einem eine Handlung.
00:05:47: Und da kann ich dir auch ganz gleich
00:05:49: sagen, egal wie schwer und schwierig die Situation
00:05:52: ist.
00:05:53: Wenn du die Schuld im Außen suchst, hast
00:05:55: du eh keine Chance.
00:05:57: Die Schuld im Außen ist nahezu nie.
00:06:01: Und selbst wenn es dort wäre, dem, dem
00:06:04: du die Schuld gibst, gibst du auch die
00:06:05: Macht.
00:06:06: Das bedeutet also, wenn du sagst, du hast
00:06:09: mein Leben zerstört, du hast meine Zukunft zerstört,
00:06:14: dann gibst du dem anderen die Macht über
00:06:17: deine eigene Zukunft.
00:06:18: Das heißt also, so wie du handelst, zerstörst
00:06:25: du meine jetzige Zukunft.
00:06:27: Dein Ehepartner, dein Ex-Chef, wer auch immer,
00:06:31: ist nicht dran schuld.
00:06:34: Und du alleine bist mal mindestens 50%
00:06:38: von diesem ganzen Ding.
00:06:40: So, und wenn du jetzt behauptest, ja, und
00:06:42: was ist mit der Politik und der Wirtschaftslage?
00:06:44: Ja, wenn du meinst, die Wirtschaftslage ist daran
00:06:49: schuld, dass dein Unternehmen nicht so gut läuft,
00:06:51: dann gibst du dem die Schuld.
00:06:53: Bullshit.
00:06:54: Du alleine bist verantwortlich für deine, für dein
00:06:57: Unternehmen.
00:06:58: Du alleine, du bist 50% verantwortlich für
00:07:02: deine Ehe, sofern ihr zu zweit seid.
00:07:06: Ich weiß nicht, ob es einfach eine Dreier
00:07:07: -Ehe gibt.
00:07:08: Naja, egal.
00:07:10: Dein Partner kann maximal, maximal sich so verhalten
00:07:14: haben, wie er sich verhalten hat.
00:07:16: Aber du entscheidest immer, wie du darauf reagierst.
00:07:19: Also, ganz gleich, was es ist, wenn du
00:07:22: einen Typ kennengelernt hast und ihn einfach küssen
00:07:24: willst oder was auch immer, dann handle danach.
00:07:28: Es ist ganz gleich, was es ist.
00:07:31: Das Ergebnis folgt immer einer Handlung.
00:07:35: Also, das heißt, mach dir einen klaren Plan,
00:07:37: wo willst du hin?
00:07:39: Und wenn du noch nicht so klar bist,
00:07:41: dann vielleicht schon mal eine gute Richtung, dass
00:07:42: du sagst, naja, ich möchte, ich sag jetzt
00:07:47: irgendwas, ich möchte mich glücklich fühlen.
00:07:50: Das wieder ein bisschen, das sprengt die Episode.
00:07:53: Sagen wir mal, das Einfachste, ich möchte abnehmen.
00:07:56: Okay, du weißt noch nicht genau, wie viel,
00:07:58: aber einfaches soll ein bisschen weniger sein.
00:07:59: Ja, gut, okay, das ist ja schon mal
00:08:01: ein erster Schritt.
00:08:02: Dann gehst du weiter.
00:08:03: Welche Dinge sind denn nötig, um abzunehmen?
00:08:05: Dann sagst du vielleicht, ja, mehr Gemüse essen,
00:08:09: mehr Protein, weniger Zucker.
00:08:11: Ich sag jetzt irgendwelche Beispiele.
00:08:13: Okay, dann schreibst du dir das jetzt mal
00:08:14: auf.
00:08:15: So, und das Nächste ist dann jetzt, machst
00:08:16: du Handlungen daraus.
00:08:17: Okay, was bedeutet das im Umkehrschluss?
00:08:19: Okay, morgens den Kaffee ohne Zucker.
00:08:22: Das ist doch schon mal ein erster Schritt.
00:08:23: Und jetzt machst du dir vielleicht eine To
00:08:24: -Do-Liste oder eine Erinnerung jeden Morgen, dass
00:08:26: da steht, hey, mein Schatz, Kaffee ohne Zucker
00:08:29: bitte trinken.
00:08:31: So, mein Schatz, kannst du dich ja selbst
00:08:33: auch mal nennen, dein Schatz.
00:08:34: Vielleicht bist du ja wirklich dein Schatz, solltest
00:08:37: du sein.
00:08:38: So, und dann handelst du danach.
00:08:41: Dann poppt das Ding auf und du siehst,
00:08:43: okay, Schatzi hat gesagt, also ich, Schatzi hat
00:08:46: gesagt, kein Zucker, also nimmst du keinen Zucker.
00:08:48: Und so funktioniert es.
00:08:51: Kleine, mächtige, nein, kleine Schritte bewirken mächtige Veränderungen.
00:08:57: Wie heißt es doch, glaube ich, ein Schmetterlingsschlag
00:09:00: kann auf der anderen Seite der Erde ein
00:09:02: Tsunami auslösen.
00:09:04: Oder irgendwie so ähnlich heißt doch dieser Spruch.
00:09:07: So, das Nächste ist, bleib flexibel in der
00:09:09: ganzen Sache.
00:09:11: Wenn etwas nicht funktioniert, dann probiere eine andere
00:09:13: Herangehensweise.
00:09:14: Vielleicht ist es nicht der Kaffee, vielleicht ist
00:09:16: es nicht dem Typ zu sagen, dass du
00:09:20: ihn küssen möchtest, sondern mach es einfach.
00:09:22: Keine Ahnung.
00:09:24: Vielleicht ist es nicht die Lösung, deine Kunden
00:09:29: dafür verantwortlich zu machen, dass das oder das
00:09:32: nicht funktioniert.
00:09:33: Sondern vielleicht ist die Lösung direkt bei dir
00:09:36: selbst.
00:09:37: Also sie ist immer bei dir, klar.
00:09:40: Du bist ja die Lösung für deine Probleme
00:09:42: in deinem Leben.
00:09:44: Denn du nimmst ja auch die Probleme so
00:09:47: wahr, wie du sie wahrnimmst.
00:09:48: Also hast du auch die Lösung für deine
00:09:50: eigenen Probleme.
00:09:52: Das Nächste, was ich viele Jahre total vergessen
00:09:55: habe, und deshalb ist mir das ganz wichtig,
00:09:57: dir jetzt hier zu erwähnen, ist, feiere deine
00:10:01: Erfolge.
00:10:02: Auch die Kleinen, einfach feiern.
00:10:04: Hey, cool, ich habe diesen einen Schritt.
00:10:06: Ich habe heute Morgen mal keinen Kaffee getrunken.
00:10:09: Ich habe heute meinem Mann gesagt, dass er
00:10:12: ein toller Fürsorger ist.
00:10:14: Ich habe heute meinem Schwarm gesagt, wie schick
00:10:21: er doch aussieht.
00:10:22: Was auch immer, ich weiß es nicht.
00:10:24: Oder ich habe heute Morgen den Zucker weglassen.
00:10:29: Ich habe heute Morgen fünf Liegestütze geschafft.
00:10:31: Total super.
00:10:32: Und du willst irgendwie 100.
00:10:34: Ist doch wurscht.
00:10:35: Feier die kleinen Erfolge.
00:10:38: Ja, und dann, was ich auch lange versäumt
00:10:44: habe, sozusagen, ist dein Umfeld.
00:10:48: Also erschaffe dir ein Umfeld, das dir dabei
00:10:51: hilft, dorthin zu kommen, wo du hinkommen möchtest.
00:10:55: Was meine ich damit?
00:10:56: Damit meine ich, such dir Menschen, die dich
00:11:01: dabei unterstützen.
00:11:03: Freunde, Bekannte, neues Umfeld.
00:11:06: Vielleicht ist aber auch genau dein jetziges Umfeld,
00:11:09: genau das, genau das, was dich von dem
00:11:12: nämlich abhält, dorthin zu kommen, wo du hin
00:11:14: möchtest.
00:11:15: Das habe ich auch das ein oder andere
00:11:17: Mal in meinem Leben erlebt.
00:11:20: Und als ich mich dann von diesem Umfeld,
00:11:23: ich sage mal, getrennt habe oder das Umfeld
00:11:27: umgebaut habe, habe ich signifikant gespürt, wie innerlich
00:11:31: ich auf einmal aufgeatmet habe, durchgeatmet habe, wie
00:11:35: ich Sauerstoff bekommen habe, wie mein Brustkorb einfach
00:11:39: größer wurde und all diese Dinge.
00:11:41: Das ist jetzt nicht, dass das Umfeld aktiv
00:11:46: gegen mich gearbeitet hat.
00:11:48: Aber ich mache jetzt mal ein Beispiel, irgendein
00:11:50: Beispiel, ein sehr gutes Beispiel aus der Praxis
00:11:52: von manchen Leuten.
00:11:54: Ich mache ja auch Coachings, also Mentaltraining.
00:11:58: Und in diesen Gesprächen erlebe ich nicht selten,
00:12:00: dass die Person sagt, ja, ja, mein Partner,
00:12:04: nee, der hat nichts dagegen, also der arbeitet
00:12:07: nicht dagegen.
00:12:08: Ich sage, ja, unterstützt er dich aber auch?
00:12:12: Äh, ja, nö, nicht so wirklich.
00:12:15: Ja, was heißt nicht so wirklich?
00:12:17: Naja, nö, also es gibt einen Unterschied, also
00:12:20: es gibt einen Unterschied zwischen gegenarbeiten und fürarbeiten.
00:12:26: Und dazwischen ist gar nichts machen.
00:12:30: Also, wenn du einen Partner als Beispiel hast,
00:12:33: der dich nicht dabei unterstützt, deine körperlichen Ziele
00:12:37: zu erreichen, dann ist das genauso wenig hilfreich,
00:12:42: sage ich jetzt mal, wie wenn du jemanden
00:12:44: hast, der aktiv dagegen arbeitet.
00:12:46: Und das meine ich mit dem falschen Umfeld.
00:12:49: Je nachdem, was deine Problematik ist oder deine
00:12:52: Schwierigkeit ist, schaff dir dein Umfeld, das dir
00:12:55: Rückenwind gibt und nicht ein Umfeld, das neutral
00:12:58: ist oder gar negativ gegen dich arbeitet.
00:13:04: Du führst eine Beziehung, die so lala ist,
00:13:08: so eine gute WG, ja, dann ist sie
00:13:12: neutral, sie arbeitet nicht aktiv gegen dich.
00:13:14: Okay, super, aber ist das das, was du
00:13:16: willst?
00:13:16: Willst du mit einem Neutrum zusammen sein?
00:13:18: Willst du in einer Neutrum-Bubble sein?
00:13:22: Oder willst du hingehen und sagen, nee, tschakka,
00:13:24: ich will, dass es positiv ist.
00:13:26: Ich will, wenn ich nach Hause komme, Rückenwind
00:13:28: haben.
00:13:28: Ich möchte, dass, wenn ich meinem besten Freund
00:13:32: erzähle, dass ich abnehmen möchte, sage ich jetzt
00:13:35: mal, dass der dann einfach sagt, ah, Tackel,
00:13:37: komm, ich helfe dir, was kann ich tun?
00:13:39: Komm doch mit, ich gehe regelmäßig trainieren.
00:13:41: Ja, wäre auch eine Idee, sollen wir es
00:13:43: zusammen machen?
00:13:44: Wie kann ich dir helfen?
00:13:45: Soll ich dir jeden Donnerstag mal eine Nachricht
00:13:47: schicken?
00:13:47: Oder du schickst mir ein Foto, wie weit
00:13:48: du gekommen bist, was auch immer, verstehst du?
00:13:51: Such dir ein Umfeld, das dich unterstützt und
00:13:53: nicht neutral bleibt oder gar gegen dich arbeitet.
00:13:56: Das ist so essentiell.
00:13:59: Wie gesagt, ich habe gerade eine echt schwierige
00:14:00: Situation, wo sich viele Dinge in meinem Leben
00:14:02: ändern und jetzt spüre ich, wie stark mein
00:14:06: Netzwerk ist, was ich habe.
00:14:08: Ich habe fantastische Menschen um mich herum, die
00:14:11: wirklich, wirklich, wirklich, wirklich aktiv mir helfen.
00:14:18: Aber was dafür nötig war, war ganz klar.
00:14:22: Ich bin hingegangen und habe gesagt, hör zu,
00:14:24: ich habe die und die Situation und ich
00:14:26: habe echt Schwierigkeiten.
00:14:27: Ich habe wirklich Probleme.
00:14:29: Und dann war das wie selbstverständlich, dass sie
00:14:32: gesagt hat, der eine oder andere gesagt hat,
00:14:34: du, wie kann ich dir helfen?
00:14:37: Oder bei dem einen oder anderen bin ich
00:14:38: hin und ich wusste einfach, dass er mir
00:14:40: helfen wird.
00:14:40: Ich muss nur fragen.
00:14:41: Also bin ich hin und habe meinen Stolz
00:14:46: überwunden und gesagt, du, ich habe da Schwierigkeiten,
00:14:48: ich habe da ein Problem, ich habe da
00:14:49: Angst oder was auch immer und mir wird
00:14:53: sofort geholfen, weil ich dieses Netzwerk habe.
00:14:57: Und andersrum ist es natürlich genauso.
00:14:58: Wenn jemand dieser Menschen auf mich zukommt, dann
00:15:01: bin ich sofort da.
00:15:02: Ist egal, welche Tageszeit.
00:15:04: Ich helfe dieser Person.
00:15:07: Und das ist es.
00:15:08: Das sind die Sachen.
00:15:09: Ich fasse jetzt nochmal ganz grob zusammen.
00:15:11: Setz dir ein klares Ziel.
00:15:14: Plan die Schritte.
00:15:16: Die Schritte planst du bitte im Kleinen und
00:15:18: dann vor allen Dingen komm in die Handlung.
00:15:20: Denn heute geht es ja wirklich darum, Erfolg
00:15:25: folgt einer Handlung.
00:15:28: Dann gehst du weiter.
00:15:29: Bleib flexibel.
00:15:30: Also kleine Schritte bauen.
00:15:32: Geh kleine Schritte.
00:15:33: Bleib flexibel.
00:15:35: Feier die kleinen Erfolge.
00:15:37: Und dein Netzwerk.
00:15:40: Das ist einfach so entscheidend.
00:15:44: Darum geht es.
00:15:46: Das Ergebnis erfolgt immer einer Handlung.
00:15:49: Ohne Handeln geht da gar nichts.
00:15:53: Und bitte, mach nicht diese Straußentechnik Kopf in
00:15:55: den Sand und fertig.
00:15:56: Ich erlebe das so, so oft.
00:16:00: So oft.
00:16:02: Und es ist in Ordnung, wenn du vor
00:16:04: einer großen, großen Herausforderung bist und dich völlig
00:16:08: verzweifeln kannst.
00:16:08: Das ist wichtig.
00:16:11: Wichtig ist nicht, dass du dich verzweifelt fühlst,
00:16:14: sondern dass du fühlst.
00:16:16: Ich habe in der Klinik gelernt, Gefühle wollen
00:16:20: gefühlt werden.
00:16:22: In welcher Klinik?
00:16:24: Psychosomatische Klinik.
00:16:25: Ich kam mal in die Burnout Klinik.
00:16:27: Ich habe mich nahezu tot gearbeitet.
00:16:30: Mein ganzes Umfeld hatte ich so aufgebaut, dass
00:16:34: es echt nicht gut für mich war.
00:16:37: Dann kam ich in die Klinik und unter
00:16:39: anderem habe ich im Gelenk Gefühle wollen gefühlt
00:16:41: werden.
00:16:42: Als ich vor dieser großen, großen Herausforderung stand,
00:16:45: in der ich mich gerade befinde und mir
00:16:48: das alles richtig bewusst wurde, was da für
00:16:50: ein Wahnsinnspyramide vor mir ist und dass ich
00:16:57: das Gefühl habe, meine ganze Welt bricht zusammen,
00:17:01: bin ich ganz offen jetzt, damit du wirklich
00:17:02: weißt, wovon ich rede.
00:17:04: Ich bin in mein Badezimmer gegangen, habe mich
00:17:06: an meinem Waschbecken abgestützt und erst mal richtig
00:17:09: ordentlich geweint.
00:17:11: Ich habe diese ganzen Gefühle rausgelassen.
00:17:15: Und weißt du was?
00:17:15: Danach ging es mir deutlich besser.
00:17:18: Währenddessen ging es mir nicht gut.
00:17:19: Ich hätte echt Konkurrenz in den Wasserhahn machen
00:17:22: können.
00:17:23: Das war raus.
00:17:24: Diese Gefühle wurden einfach mal richtig gefühlt.
00:17:27: Alles was da war.
00:17:28: Angst, Verzweiflung, Wut, Trauer.
00:17:31: Alle Gefühle, die in die Richtung rauswollten, kamen
00:17:35: raus.
00:17:36: Und dann, mit Hilfe meines Netzwerkes auch, bin
00:17:41: ich eben hin und habe mir diesen Plan,
00:17:43: den ich dir eben genannt habe, den bin
00:17:45: ich durchgegangen.
00:17:45: Und mittlerweile, als ich da im Waschbecken stand,
00:17:49: völlig verzweifelt und weinend, dachte ich, diese Wahnsinns
00:17:52: -Tsunami-Welle haut mich so um und ich
00:17:55: werde so brutalst untergehen.
00:17:59: Keine Ahnung, ob ich jemals wieder aufstehen werde.
00:18:02: Und jetzt ist es ganz anders.
00:18:05: Es ist total anders.
00:18:07: Ich bin mitten in dieser Welle drin, aber
00:18:09: ich stehe auf dem Surfbrett, weil ich eine
00:18:12: Struktur mir gebaut habe.
00:18:13: Weil ich diesen Plan befolgt bin, den ich
00:18:15: dir gerade genannt habe.
00:18:19: Und das ist aus meiner Sicht die Rätselslösung.
00:18:24: Wie geht es mir?
00:18:25: Mir geht es gut.
00:18:27: Finde ich es cool, dass der Tsunami gerade
00:18:29: am werkeln ist?
00:18:31: Überhaupt nicht.
00:18:32: Finde ich die Veränderungen, die ich treffe, toll?
00:18:38: Nein, noch nicht.
00:18:39: Aber ich weiß, und ich bin fest davon
00:18:41: überzeugt, in der Zukunft werde ich zurückblicken auf
00:18:45: dieses Ereignis, auf diese Situation, in der ich
00:18:48: gerade bin und werde sagen, ohne diesen Tsunami
00:18:55: wäre ich niemals da, wo ich jetzt bin.
00:18:58: Und darüber bin ich sehr froh.
00:19:00: Das habe ich so oft in meinem Leben
00:19:01: schon gehabt.
00:19:03: Sei es aus meiner Kindheit, sei es durch
00:19:07: den Tod, sei es durch nahezu tödliche Stürze.
00:19:13: Ich habe das so oft schon erlebt, dass
00:19:15: ich so brutals niedergeprügelt wurde.
00:19:19: Ich weiß wirklich, ich war in meinem Leben
00:19:22: schon arbeitslos, obdachlos, fraulos, sowieso.
00:19:28: Ich stand vor dem Totenbett meiner Mutter.
00:19:30: Ich habe gedacht, ich habe die furchtbarste Kindheit.
00:19:34: Ich wurde mit Gewalt erzogen, wie du es
00:19:36: ja schon aus anderen Episoden kennst.
00:19:38: Ich habe so viele Dinge erlebt.
00:19:41: Ich habe die ganze Zeit das Gefühl, ich
00:19:45: habe so oft das Gefühl, da gibt es
00:19:47: überhaupt keine Sonne in meinem Leben.
00:19:49: Aber das ist Bullshit.
00:19:51: Ich habe so viel Sonne in meinem Leben.
00:19:52: Weißt du warum?
00:19:53: Weil ich all diese Ereignisse als Geschenk mittlerweile
00:19:58: sehe.
00:19:58: Ja, du hast recht.
00:19:59: Sie haben Dinge in mir trainiert oder
00:20:09: hervorgebracht, die wundervoll sind.
00:20:12: Durch diese ganzen Ereignisse kann ich auf der
00:20:14: Rednerbühne Vorträge hinschmettern, dass die Leute ergreift, dass
00:20:23: die Leute teilweise während dem Vortrag Tränen in
00:20:25: den Augen haben, dass sie aufstehen und Standing
00:20:27: Ovation machen, weil sie einfach so gerührt sind.
00:20:30: Ich kann von Erfahrungen sprechen, wenn jemand vor
00:20:34: mir ist und verzweifelt ist.
00:20:35: Ich weiß, so viele Dinge habe ich miterlebt.
00:20:39: Ja, ich möchte dir einen Spruch noch mit
00:20:45: zum Schluss geben.
00:20:47: Und zwar habe ich diesen Spruch ja vor
00:20:50: einiger Zeit mal gelesen und ich finde ihn
00:20:53: wundervoll.
00:20:54: Dazu möchte ich aber noch sagen, ich bin
00:20:57: jetzt nicht wirklich gläubig.
00:20:58: Ich bin Atheist und ich finde also einige
00:21:03: Dinge, die in der Religion stattgefunden hat, in
00:21:07: der Vergangenheit oder im Namen der Religion, nicht
00:21:09: cool.
00:21:11: Also so direkt an Gott glaube ich nicht.
00:21:14: Ich glaube jedoch, dass so das Thema Universum,
00:21:17: dass es da eine höhere Macht gibt, die
00:21:20: schon für mich spielt.
00:21:23: Da habe ich zwei wundervolle Sätze und den
00:21:27: einen habe ich vor kurzem gelesen und zwar
00:21:29: lautet der, wenn du bekommst was du willst,
00:21:32: ist das Gottes Richtung.
00:21:34: Wenn du nicht bekommst, was du willst, ist
00:21:37: das Gottes Schutz.
00:21:39: Ist das nicht herrlich?
00:21:40: Für Gott kannst du ja das Universum aller
00:21:44: wen auch immer einsetzen.
00:21:47: Das ist völlig in Ordnung.
00:21:48: Das bleibt ganz dir überlassen.
00:21:53: Und das andere, was mir schon seit Jahren
00:21:56: einfach mich begleitet, ist auch wieder mit Gott
00:22:03: und so, aber wie gesagt, ich empfinde das
00:22:06: jetzt nicht in direkten Bezug zu Gott, aber
00:22:08: eben zu etwas Höherem.
00:22:12: Und da begleitet mich seit vielen Jahren schon
00:22:15: die Metapher Meine Oma hat immer gesagt, der
00:22:20: liebe Gott, deshalb sage ich auch jetzt mal,
00:22:22: der liebe Gott der liebe Gott gibt mir
00:22:24: all diese wahnsinnigen Herausforderungen, diese Schwierigkeiten in meinem
00:22:28: Leben und diese Schwere teilweise auch aus einem
00:22:32: einzigen Grund, weil er davon überzeugt ist und
00:22:37: weiß, dass ich diese Schwere tragen kann und
00:22:43: die meisten anderen Menschen nicht.
00:22:46: Und um anderen Menschen zu helfen und zu
00:22:48: entlasten, gibt er mir diese Bürde.
00:22:52: Ist das nicht herrlich?
00:22:53: Das heißt also im Umkehrschluss, und das will
00:22:56: ich dir damit sagen, das heißt im Umkehrschluss,
00:23:00: ich habe jemand der daran glaubt, dass ich
00:23:06: diese schwere Situation wann auch immer und welche
00:23:09: auch immer das ist, ob das ein Radsturz
00:23:11: mit fast 65 kmh ist oder der plötzliche
00:23:16: Tod meiner Mutter oder oder oder was auch
00:23:19: immer missglückte Suizidversuche, was auch immer, jemand gibt
00:23:24: es dort, irgendetwas gibt es, das so davon
00:23:28: überzeugt ist, dass ich das schaffe, dass ich
00:23:32: das bekomme, weil dieses etwas, Gott, wer auch
00:23:37: immer, davon überzeugt ist, dass andere Menschen daran
00:23:40: zerbrechen würden.
00:23:42: Ist das nicht herrlich?
00:23:43: Das gibt mir einfach das Gefühl, jemand glaubt
00:23:44: an mich und glaubt an mich so stark,
00:23:49: dass er mir das gibt, weil er weiß,
00:23:51: andere würden es nicht schaffen.
00:23:53: Das gibt mir irgendwie Doppelmut.
00:23:54: Und in diesem Sinne, mit diesem Doppelmut wünsche
00:23:57: ich dir eine herausragend tolle Woche, rock die
00:24:00: Hütte, geh die kleinen Schritte, feier sie und
00:24:03: werde, ja, werde zu dem Menschen, der du
00:24:08: sein möchtest und erfülle dir das Leben, was
00:24:12: du dir wünschst.
00:24:13: In diesem Sinne, ciao ciao, bye bye, dein
00:24:16: Stefan.