Die Just-5-for-Life-Methode: 5 Säulen für nachhaltigen Erfolg – ohne auszubrennen.
00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zum Podcast Effizient, Gesund, Nachhaltig.
00:00:08: In der heutigen Podcast Episode geht es um das Projekt Sechsunddreißig.
00:00:12: Habe ich die Mission erfüllt oder nicht?
00:00:22: Hallo und Herzlich Willkommen hier bei Effiziente, Gesund und Nachhaltige!
00:00:25: Ich bin's wieder Stefan Schlägel dein Unternehmer-Mentor und Podcaster und heute ja... Heute geht es Um Projekt Sechsun dreißig Der Abschluss Denn Projekt ist beendet.
00:00:38: Um noch mal kurz zu erklären, was war oder ist Projekt?
00:00:43: Ich habe letzten Jahres zwei Freunde gefragt habt ihr Bock eine Triathlon Staffel mit mir zu absolvieren?
00:00:49: und beide haben zugestimmt.
00:00:51: Dementsprechend hatte ich eine Schwimmerin und einen Läufer also die schwimmeren ihre drei Komma acht Kilometer der Läufer seine forty-two Kilometer Und ich ein Hundert drei und siebzig Kilometer Radfahren.
00:01:06: So mein Projekt.
00:01:08: six und dreißig habe ich so genannt weil Ich im januar quasi angefangen hab von der cautsch mich auf den sattel zu setzen Und das ziel war in fünf beziehungsweise ja fünf monaten eine fitness aufzubauen um einen Sechsund Dreißiger Schnitt zu fahren.
00:01:24: projekt Sechs und Dreißig also die geschwindigkeit.
00:01:29: letztendlich kann ich sagen Moritzburg, also dort war der Triathlon.
00:01:34: Das ist bei Dresden übrigens traumhaft schön.
00:01:37: Kann ich dir nur empfehlen?
00:01:39: Da wurde auch... Wie heißt das?
00:01:42: Dreienüsse für Aschenbrötel oder so ähnlich heißt doch dieses Ding.
00:01:46: Wurde dort gedreht!
00:01:47: Also kann ich dir absolut neu empfehle.
00:01:50: Ich möchte gerne mit auf diese Reise nehmen, wie das ganze Ding so war.
00:01:54: Also eine kleine Geschichte aus meinem Leben... Aus meiner Freude, meinem Leid und was ich so erlebt habe!
00:02:02: Wir sind in Frankfurt am Flughafen also zeitlich gesehen ist es... Was für ein Tag?
00:02:08: Es ist ein Freitagmorgen.
00:02:09: Genau letzte Woche Freitagnorgen.
00:02:11: Das müsste der zwölfte glaube ich gewesen sein.
00:02:15: Freitags morgens ich sitze im Flieger nach Dresden.
00:02:18: Tasche eins ist gepackt, Radkoffer ist gepACKt und Tasche zwei meine Tasche die ich für Island brauche.
00:02:27: Alles gepackts alles im Flugzeug verstaut und ich sitz da und fliege eine Stunde Flug.
00:02:33: Alles klar easy peasy steig aus hol die ganzen Sachen Und dann geht's los.
00:02:38: mit einem Taxi bin ich dann zur Unterkunft.
00:02:40: wir haben so über Booking.com uns ne Ferienwohnung gemietet.
00:02:47: Wir bedeutet Markus der Läufer kam mit seiner Familie später an.
00:02:53: Also vier Personen, ich eine Person.
00:02:55: wir hatten drei Schlafzimmer alles perfekt und Katharina die Schwimmerin war mit ihrer Familie woanders untergebracht.
00:03:05: also Ich habe das ganze Die Wohnung bezogen hab Koffer ausgepackt Sachen vorbereitet Fahrrad aufgebaut ne?
00:03:14: Das war ja in einem Radkoffer auseinander gebaut.
00:03:17: Ja, dann wollte ich die Radrunde drehen.
00:03:20: Schau in die Wetter-App, um genauer zu sein wie die Regenradar App und Jo Regen.
00:03:28: Super dachte ich mir gehe ich erstmal einkaufen bin ein bisschen Essen kaufen gegangen und so weiter und sofort.
00:03:35: Dann laut App ein freies Loch von zwei Stunden wo ich Rad fahren kann dachte jo fährste nochmal einen Tag vor dem Rettkampf noch mal eine kleine runde schaltest nochmal dein Motor ein und fährst den Motor auch noch mal richtig hoch, also mich aufs Fahrrad gesetzt losgefahren.
00:03:52: Und ja so, grob nach fünfzehn-zwanzig Minuten ging es nämlich los ist regnete.
00:04:00: na wunderbar dachte ich.
00:04:01: mir hab trotzdem mein Training durchgezogen bin ein paar Intervalle gefahren einmal auch so richtig heftig knackig paar Sprints um einfach das ganze System den ganzen Körper mal aufzuwecken denn es war Tape Ring Zeit.
00:04:15: das heißt Vor dem Wettkampf macht er kaum noch etwas, nur einfach immer wieder den menschlichen Motor aufhäulen zu lassen.
00:04:26: So nach dem Motto nicht einschlafen, aber trotzdem regenerieren.
00:04:32: Ja gesagt getan alles erledigt wunderbar kommt zurück dann wieder natürlich Fahrrad putzen und so weiter und sofort.
00:04:38: und dann kamen dann irgendwann auch die anderen noch schön Karbo-Loading abends gemacht ordentlich Nudeln und so weit gegessen wobei ich ja den ganzen Tage schon Carbo-Loading gemacht habe, das heißt irgendwo zwischen fünf bis sechs Gramm Kohlenhydrate pro Kilogramm Körpergewicht.
00:04:53: Das war so das Ziel.
00:04:55: und dann ab ins Bett schlafen!
00:04:58: Nächster Tag, fünf Uhr klingelte der Wecker... ...fünf Uhr dreißig sind wir losgefahren haben Katharina abgeholt und sind dann zum Rennen gefahren.
00:05:09: dort haben wir erst mal unsere startenunterlagen abgeholt und dann das klassische wenn du das kennst dann weißt was alles passiert ne startnummern holen auf den helm kleben aus fahrradkleben Startnummer bender an rücken machen also die startnummern einen rücken oder eben die Die badekappe wurde beschriftet oder oder oder all diese dinge halt sind zu erledigen.
00:05:32: ja und dann sind wir zum schwimmstart gegangen.
00:05:35: ich habe in der zeit Mein Fahrrad in die Wechselzone gebracht und dies entsprechend präpariert.
00:05:41: Also hingestellt, die Radschuhe hingestellt, Helden drauf und so weiter und so fort auch den Tacho dran also dem Gamen das Messsystem.
00:05:52: dann bin ich nachgegangen und dann Simur!
00:05:56: Die ersten Starter sind losgeschwommen und sieben Uhr fünf Startschuss für Katharina ja ab geht's drei Komma acht Kilometer schwimmen Das ist auch eine echt coole Sache, denn du schwimmst.
00:06:09: Moritzburg hat ja die Burg und in diesem Schlosssee einmal um die ganze Burg herum also im Prinzip zweimal rum.
00:06:20: Auch total cool für die Zuschauer.
00:06:22: Also wirklich eine tolle Kulisse vor der Burg kann ich nur empfehlen!
00:06:30: Ja und ihre Idee war so... Die Planung war eine Stunde fünfzehn dass sie da braucht.
00:06:34: nach einer Stunde zwölf kamen sie raus.
00:06:37: Es war also mittlerweile acht uhr siebzehn.
00:06:40: Sie kam aus dem wasser musste dann in die wechselzone rennen.
00:06:43: dort stand ich und habe gewartet Dann hat ihr sie so ein so einen chip am sprunggelenk mit einem klettverschluss den hab ich mir abgemacht an mein sprunggelenk gepackt bin zu meinem fahrrad gefahren, habe meinen fahrrat geschnappt und raus aus der wechsel zone geschoben.
00:06:57: Dann gibt es dort eine linie ab der darfst du erst aussteigen also sowie das in normalen triathlon eben auch kennst.
00:07:03: Ich erzähle jetzt mal ein bisschen so als wenn du das noch nicht gesehen hast.
00:07:07: Nach dieser Markierung darf ich jetzt auf Fahrer steigen.
00:07:10: Ich drauf gestiegen und los!
00:07:14: Während ich das Fahrrad zur Wechselzone Ausgang geschoben habe, habe ich mein Garmin schon eingeschaltet.
00:07:22: Und das Ding hat nicht funktioniert.
00:07:24: Jetzt musst du wissen... Der ist so alt.
00:07:27: der Power Knopf ist kaputt.
00:07:28: Ich kann den weder ein noch ausschalten.
00:07:30: es funktioniert nur wenn ich mit einer Power Bank mini usb stecker quasi an der ladeboxe einen kurzen impuls gebe.
00:07:43: dann kriegt er den impuls power on und fängt an alles hoch zu fahren.
00:07:48: hat die ganze zeit immer taden.
00:07:51: los funktioniert natürlich an diesem tag zu diesen moment nicht.
00:07:56: naja also hatte ich erst mal keinen tacho bin trotzdem losgefahren.
00:07:59: Ich habe die ganze Zeit herumgewurschtelt und es hat einfach nicht funktioniert.
00:08:05: Irgendwann habe ich gesagt, okay ist funktioniert nicht.
00:08:07: Punkt!
00:08:09: Das bedeutet, ich hatte vor mir einen Hundertseinhalb Kilometer wollte knapp drei Watt pro Kilogramm Körpergewicht im Schnitt fahren das ist dann bei mir etwas um die etwas über zweihundert Watt wollte ich einfach.
00:08:24: diese hundertseinsiebzig Kilometer fahren hätte ergeben einen ungefähren, thirty- bis sechsten dreißiger Schnitt je nach Profil.
00:08:32: Jetzt ist aber dazu noch gekommen das während dem Schwimmen es in Strömen geschüttet hat!
00:08:40: Das heißt also mein komplettes Fahrrad.
00:08:43: alles war klitsche nass einschließlich meine Person und wenn du klitschernass bist bei zwölf bis vierzehn Grad ja eher vierzehnt Grad Dann ist das echt kalt!
00:08:58: Also ich drauf gesetzt aufs Fahrrad und losgefahren.
00:09:01: Dann funktioniert dieser Kaktacho auch noch nicht.
00:09:03: Ai, ai, ai dachte ich.
00:09:05: Denn wie kann ich jetzt die Geschwindigkeit erfahren?
00:09:08: Wie kann ich die Kilometer wissen, wie viele schon habe?
00:09:11: Wie können ich meine Wattzahl wissen?
00:09:12: Wie könnte ich meinen Pult?
00:09:13: gar nichts?
00:09:15: Nur gut... Dann habe ich überlegt, ah Moment!
00:09:17: Ich hab die Apple Watch an.
00:09:19: Also da drauf rumgedrückt.
00:09:20: Das Ding hat auch nicht funktioniert weil es so geregnet hat.
00:09:23: Also war dieses ganze Touch-Bedienfeld auch eingeschränkt.
00:09:26: Oha!
00:09:27: Ich sag das jetzt aber... ...ich habe das alles völlig ruhig während dem Fahren einfach für mich geregelt.
00:09:33: Mir war folgendes klar.
00:09:34: Ich wusste durch mein ganzes Training wie sich ungefähr diese... ...二hundert, dreißig, zweihundertvierzig, zwehundertzwanzig Watt dass so was der die Range war die ich fahren wollte Wie sie sich anfühlen.
00:09:46: Das wusste ich.
00:09:48: Also habe ich Folgendes gemacht, gesagt okay ich muss jetzt hier komplett nach Gefühl fahren!
00:09:53: Das bedeutet dem Unkehrschluss.
00:09:55: mein Ziel war wirklich, sieben Kilometer nach Gefühl zu fahren.
00:10:04: Jetzt hat Moritzburg natürlich keine Alpenpässe aber bei hundred seventy kilometer haben wir trotzdem knapp tausend höhenmeter gehabt.
00:10:12: ist jetzt ehrlich gesagt nicht viel?
00:10:13: dass es sind drücker anstiege?
00:10:15: drücke heißt die drückst du einfach darüber?
00:10:18: ja und das haben auch die meisten getan ich nicht denn ich habe bewusst mich so taktisch verhalten, dass sich an den anstiegen nicht einfach drüber gedrückt habe sondern ich habe leistung Konstant gehalten.
00:10:34: Das heißt, in der Ebene bin ich zweihundertdreißig Watt gefahren ungefähr also vom Gefühl und am Anstieg auch So.
00:10:41: das bedeutet also natürlich haben mich die Leute sämtliche Radfahrer mich immer wieder an den Bergen überholt.
00:10:48: Dadurch dass sie aber hoch gedrückt haben sind Sie halt in einen roten Bereich gefahren von ihrer Energie Ich nicht.
00:10:55: Demzufolge haben sie dann als sie in der Ebene wieder waren oder bergab Einfach verschnaufen müssen weil es ent wehtut da einfach mal drüber drücken ich nicht.
00:11:05: Ich habe dann genauso die gleiche Wattzahl weiter geprügelt und hab sie dann irgendwann bergab oder in der Ebene wieder eingeholt.
00:11:11: Und so war das so.
00:11:12: ein haka hat ne geistes katze maus harse igelspiel.
00:11:16: es ging die ganze zeit immer so hin und her und irgendwann hast du so deine deine, deine menschen um dich herum dir ähnlich ähnliche leistung bieten.
00:11:27: oder geschwindigkeiten fahren Nur eben unterschiedlich.
00:11:31: Sie drücken halt schneller hoch, sind schneller oben aber bei Backup oder in der Ebene holst du sie wieder ein.
00:11:37: So war das die ganze Zeit.
00:11:39: Jetzt sind diese Hundertsein-Siebzig Kilometer einen Rundkurs von acht und zwanzig Komma etwas Kilometer.
00:11:45: Das heißt sechs Runden sind zu fahren.
00:11:48: Die erste Runde verlief gut Ich hatte mich daran gewöhnt.
00:11:51: Die zweite Runde lief auch ganz gut.
00:11:54: Richtung dritte war es auch in Ordnung, dann fing es nochmal richtig an zu schütten.
00:11:59: so richtig also wirklich XXL Regen sodass noch mal was auch immer irgendwo noch trocken war definitiv jetzt nass werden musste hat sich irgendjemand da oben anscheinend gedacht ja klitsche Nuss bin ich dann in runde vier reingegangen.
00:12:15: Und da fing das so an, da hatte ich ein bisschen mein Hänger.
00:12:18: Ende Runde drei, Anfang Runde vier also dreimal acht, vier und zwanzig.
00:12:22: wir sind irgendwo so bei knapp achtzig, achtzig Kilometer ungefähr.
00:12:30: Achtzig, neunzig Kilometern um den Dreh.
00:12:33: Da hatte ich mal ein kurzes Tief aber das ging nicht lange.
00:12:36: Das waren so zehn, fünfzehn Minuten.
00:12:40: Da hatt' ich wirklich so boah!
00:12:42: Und da ging's dann im Gloss dass ich mir ganz viele Dinge gesagt haben.
00:12:49: also ich habe super viele selbstgespräche geführt sind übrigens echt gute gespräche gewesen Und ja so hab ich quasi mich aus dem loch einmal Physiologisch rausgedrückt denn ich habe einfach weiter geprügelt auf die pedale immer weiter immer weiter und Dann ging es halt weiter.
00:13:12: mental habe.
00:13:12: Ich mich auch einfach raus geredet Ja, ich habe da so gewisse mantras die ich mir dann vorspreche und es funktioniert einmal frei.
00:13:22: Das habe ich halt im Extremsport früher gelernt, sind halt Techniken, die du nie wieder verlernst und sie helfen dir überall in dem Leben.
00:13:32: Ja also war das halt wenn ich in Runde vier dann durchgekommen durch die Runde Vier und dann ging's in Runden Fünf und Runde vier.
00:13:38: fünf sind oftmals so die mental schwierigsten, die letztes oftmals immer die.
00:13:44: Jetzt geht es nach Hause Runde, aber bei Runde vier hast du echt oftmals mentale Löcher und dann merkt auch der Körper.
00:13:52: Der wird langsam müde und das habe ich auch bei anderen Athleten um mich herum gesehen die dann öfter mal so die Oberschenkel ausgeschüttelt haben weil sich aufrecht hingesetzt haben den rücken gedänt haben oder eine Zeit lang auch wirklich aufrecht gefahren sind was natürlich aerodynamisch völliger Müll ist.
00:14:09: Ja und so ging das einfach dann, so konnte ich dann quasi die runde vier beenden.
00:14:13: Die runde fünf lief auch ganz gut Und gegen Ende, ne Mitte Runde Fünf habe ich einfach so gefühlt Du fühlst dich gar nicht schlecht.
00:14:23: Das pacing war gut der Druck auf dem Pedal ist gut die Ernährung war gut.
00:14:27: Ich hab in jeder Runde eine Flasche Sport getränkt zu mir genommen das sind also ungefähr knapp drei Viertel Liter Wasser mit Kohlendraht gemischt.
00:14:38: also die Crew,
00:14:39: d.h.,
00:14:40: die Schwimmerin oder der Läufer dann immer wieder angegeben an einem bestimmten Punkt dort wo es erlaubt war ja und das ist absolut super gewesen.
00:14:51: sondern dann habe ich so Mitte Runde Fünf gedacht ah da ist noch gut was im Tank.
00:14:55: mal sehen vielleicht geht ja Ende Runde fünft dass sie ein bisschen aufdrehen das hab ich auch getan habe dann gegen Ende Runden fünf einige Leute überholt Und dann habe ich mich einfach in bin ich über der kam der Übergang zur runde sechs und ich hab einfach mal drauf gedrückt, ne?
00:15:12: Ich habe wirklich gesagt ja runde sechs gibste Gas noch nicht vielleicht von Anfang an aber du drückst schon mal drauf und gesagt getan.
00:15:20: Ich habe richtig schön Gas gegeben und Dann fing es an.
00:15:24: die anderen leute haben echt immer mehr wurden langsamer und ich bin immer schneller gefahren weil mein pacing einfach so perfekt war.
00:15:32: Es war wirklich perfekt Dadurch dass ich konstant die Berge auch hochgefahren bin und nicht überzogen habe, was die meisten halt getan haben kostet das halt unfassbar viel Kraft, die du am Ende einfach nicht mehr hast.
00:15:46: Und ich hatte sie noch!
00:15:48: Also hab' ich halt drauf gedrückt und gesagt so jetzt fahre ich mal den Tank leer weil es ist nur eine Runde knapp achtundzwanzig Kilometer... ...und da kachelst er jetzt mal richtig drauf, weil danach brauchste der Chip abgeben und fertig.
00:16:01: Und ich war immer so mit einem anderen Athleten irgendwo im Rhythmus, hatte ich ja vorhin erzählt.
00:16:07: So mal war er vorne berghoch dann irgendwann habe ich ihn wieder eingeholt Dann bin ich vorgefahren am nächsten Berg hat er wieder aufgeholt und so ging das.
00:16:15: also Berge sind natürlich immer kleine Wellen anstiege aber so ging es die ganze Zeit immer hin und her und In der letzten runter habe ich einfach drauf gedrückt da hab ich richtig richtig draufgedrückt und konnte so halt wirklich richtig, richtig Tempo machen.
00:16:34: Als ich würde sagen die letzte Runde bin ich irgendwo so mit einem guten thirty-fortiger Schnitt gefahren also irgendwie um den Dreh da habe ich voll drauf gehalten und an diesen Anstiegen wo ich vorher immer rausgenommen hab Da habe ich teilweise auch richtig darauf gedrückt.
00:16:50: das ganze war halt eben sowas von genial weil... Und jetzt kommt das was ich noch verschwiegen hatte Ende Runde drei Anfangrunde vier fingen an, dass ich Schmerzen in den Kniekehlen bekommen habe.
00:17:04: Das heißt es bedeutete einfach wenn ich je mehr bei jeder Pedalumdrehung schmerzten beide Kniekähen.
00:17:12: das bedeutet je schneller also je höher die Trittfrequenz war umso stärker wurde der Schmerz in der Kniekähle.
00:17:20: jetzt kam aber auch bei mir die Ermüdung durch die Kälte durch der Trockenstart und all diese Sachen und natürlich die Belastungen dass ich anfing so ganz langsam, dass sich Krämpfe in den Oberschenkel vorderseiten bekam.
00:17:33: Das bedeutete wenn ich schnell getreten habe schmerzten die Kniekehlen hab ich langsam getreten also mit einer niedrigen Trittfrequenz krampften die Oberschänkel.
00:17:43: jetzt musste ich irgendwo zwischen diesen beiden hohen und niedrige Tritt Frequenzen immer wieder rumtanzen mal so ein bisschen die die die Kniekähle geärgert dann wieder so ein bißchen den den den Krampf gereizt.
00:17:55: also da war echt Naja so ein ping pong spiel war das habe ich aber gut den griff gekriegt.
00:18:02: Dann kommt natürlich runde runde sechs auch noch mal adrenalin dazu.
00:18:05: ne so voll all out.
00:18:07: und wenn es weh tut dann wird ja eh nochmal Morphine Endorphine freigesetzt.
00:18:11: also war richtig klasse.
00:18:13: dat ding hab ich richtig schön gekachelt.
00:18:16: Und ich sage immer der voll schubne so wie beim flugzeug hebeln nach vorne und attacke Das war geil einfach richtig geil.
00:18:23: einfach zu sagen so ich habe nur überholt.
00:18:27: Ich habe einfach voll am Lenker gerissen und in die Pedale reingedrückt.
00:18:32: Ja, nach hundredseitig Kilometer ging es dann Richtung Wechselzone und da war wieder diese Linie von vorhin.
00:18:41: davor musste ich absteigen bin abgestiegen und musste mit dem Fahrrad in die Wechselzone rennen bis zu meinem Läufer.
00:18:50: dort habe ich dann quasi bei den Steen geblieben.
00:18:55: Er hat den Chip an meinem Fuß abgemacht, hat an seinem Fuß dran und ist dann auf seine Strecke... ...den Marathon gegangen.
00:19:03: Ja!
00:19:04: Ich habe so viel wie möglich von diesem ganzen Rennen dokumentiert Und ich kann dir sagen das Video welches ich gedreht habe Als ich dann in der Wechselzone war.
00:19:14: Das ist wahrscheinlich legendär.
00:19:16: Ich war so fertig So fertig hab wirklich alles gegeben alles gegeben, was irgendwie an dem Tag möglich war und darauf bin ich extrem stolz.
00:19:29: Und danach ist halt der Läufer los hat seinen Stiefel gemacht ja und ich nix.
00:19:38: Also keine Massage danach Kein Dänen kein gar nichts.
00:19:45: Ich fahrt geschnappt raus aus der Wechselzone wieder.
00:19:48: also ich habe ausgecheckt.
00:19:51: Dann in der Zeit ist schon einer Betreuer mit dem Auto gekommen, hat das Fahrrad drauf geladen.
00:19:58: Ich reingesetzt ab zum... Wie heißt es?
00:20:03: Zur Wohnung!
00:20:05: Fahrrad auseinander gebaut.
00:20:07: Ich bin gerade fünf Stunden, also fünf Stunden sieben bin ich gefahren.
00:20:11: Stimmt, ich habe noch gar nicht erzählt.
00:20:13: Also, sechsten dreißiger Schnitt.
00:20:15: Nein!
00:20:15: Nicht erreicht.
00:20:16: Ich hab ein knapp vieren dreißigerschnitt hingelegt Was für mich, für diese Verhältnisse Regen ohne Tacho, ohne Geschwindigkeits, ohne Wattmesssystem absolut spitzenklasse ist.
00:20:28: Ich bin hochzufrieden damit!
00:20:30: Das heißt wenn mich auch jemand fragt bist du zufrieden?
00:20:32: ich bin absolut zufriedene.
00:20:34: Es war ein grandioses Rennen und es gibt mir gar nichts... Gar nichts kann ich mir vorwerfen.
00:20:39: Ich habe aus meiner Sicht alles ideal gemacht außer ich hätte mir vorher einen neuen Tacho kaufen können.
00:20:46: Jo So Also ich schon wieder dann in der Ferienwohnung Fahrradkoffer aufgemacht, Fahrrad auseinander gebaut und rein gepackt dabei noch Reis- und Tomatensauce mit Tunfisch gegessen um Energie zu kriegen, zu regenerieren usw.
00:21:06: Dann den anderen Koffer noch gepacket.
00:21:09: da habe ich ein paar Sachen rausgenommen geduscht ja und dann bin ich auch schon wieder mit dem Taxi losgefahren Zum Flughafen, zum Flughafendresen.
00:21:18: Eingecheckt alles rein!
00:21:20: Der Radkoffer blieb da.
00:21:21: der wurde dann ein Tag später abgeholt.
00:21:24: also bin ich nur mit einem normalem Reisekoffer und meiner meinem Rucksack nach Dresden gefahren zum Flughaufen dort angekommen eingecheckt.
00:21:35: Sicherheitskontrollen kennt ihr alles ja.
00:21:40: und dann habe ich gewartet gewartet und gewartet bis dann das Boarding war Und der Flug ging um achtzehn fünfundfünfzig etwa.
00:21:53: Das hat alles geklappt und da habe ich einfach mal so ein bisschen drüber nachgedacht, erst einmal was ich davorhin gerade gemacht habe.
00:21:59: Also nochmal!
00:21:59: Ich bin fünf Stunden voll Anschlag gefahren hatte starke Knieschmerzen also eine Kniekehlen und saß dann schon wieder im Fliege auf dem Weg von Dresden nach Frankfurt.
00:22:09: das hat geklappt.
00:22:10: Eine Stunde später war ich wieder dort wo ich einen Tag vorher war.
00:22:14: Ja...
00:22:16: Dann ging mein weiter Flug um knapp einundzwanzig Uhr Apple's also eine Stunde ungefähr leerlauf und zwar von Frankfurt nach Reykjavik, nach Island weil dort stand ja die TV Produktion an.
00:22:34: Also dann ab nach Island ein bisschen am Flughafen noch was gegessen.
00:22:38: ihr wisst ja wie nahhaft und wertvoll dieses Essen an den Flughäfen ist.
00:22:44: naja also ging es nach Reykjavik, ich bin dann angekommen.
00:22:50: jetzt musst du aber wissen auf Island ist minus zwei Stunden also zwei Stunden hinter unserer Zeit hier in Deutschland und ich bin dort Ortszeit angekommen eine Uhr oder kurz nach zwölf.
00:23:07: letztendlich war aber das Gepäck hat eine halbe Stunde gedauert bis es kam da nochmal ne dreiviertelstunde Taxifahrt.
00:23:15: Ich habe letztendlich gebraucht.
00:23:16: Ungefähr um drei Uhr war ich im Bett und um sechs Uhr klingelte dann wieder der Wecker, also drei Stunden Schlaf.
00:23:29: Sieben Uhr gefrügstückt.
00:23:33: Acht Uhr war Abfahrt.
00:23:36: Und ne, sieben Uhr, sieb Uhr dreißig war Abfall.
00:23:43: Und acht Uhr Dreißig ging es da los.
00:23:45: Und zwar ging's dann los zu den TV Produktionen!
00:23:48: Also... Mountainbikes hatten wir dabei und dann sind wir dort auf Island eine tolle Tour gefahren.
00:23:56: Nicht viel, aber ein bisschen!
00:23:58: Und haben dann mit Drohne Filmkameras und alles das Ganze gefilmt.
00:24:03: Dann noch kurz paar kleine Interviews, da noch ein paar Fotoshots und all diese Sachen... Das war quasi mein Island Travel Trip an dem Tag.
00:24:17: Dann wieder zurück nach Häkkeweg Mittagessen, ein bisschen die Stadt mir angeschaut und abends dann mit der Crew zusammen Abend essen.
00:24:27: Und dann ging es ins Bett am nächsten Tag wieder auf.
00:24:31: und übrigens auf Island ist momentan Midsommer.
00:24:34: das bedeutet es wird einfach nicht dunkel.
00:24:36: du gehst abends um zwanzig Uhr ins Bett und morgens in die ganze Nacht ist es exakt desgleiche Wetter die gleiche Helligkeit wie.
00:24:48: Ich habe mich noch nie erlebt, aber muss geil sein dort mal so ein vierundzwanzig Stundenrennen zu machen.
00:24:54: Es ist einfach immer hell total cool.
00:24:58: ja sontermorgen ging es dann Zu einer lagune war richtig schön.
00:25:04: Dort waren an das lange interview mit mir.
00:25:08: Es ging um verschiedene themen es ging um meine Mein set um die fähigkeit die ich mir angearbeitet hab Ich sage mal Resilienz in der Richtung.
00:25:21: Um solche Sachen haben wir uns unterhalten und es war sehr spannend, also wie heißt Jänke von Wilmsdorf den ihr wahrscheinlich kennt?
00:25:31: Von Wo ist denn der?
00:25:32: Was sind das pro sieben glaube ich oder RTL?
00:25:37: Ich weiß es nicht!
00:25:39: Ich habe ja kein normales Fernsehen mehr.
00:25:43: Ich streame die ganze Zeit Also das heißt Mediatheken und so was.
00:25:48: Also mit ihm hatte ich echt ein super tolles Interview oder eher mit mir so rum, ich war ja der Interview-Gast Und haben uns echt super unterhalten, waren dann in dieser Lagune und haben es schön aufs Meer geschaut.
00:25:59: War echt richtig toll!
00:26:02: Ja und dann noch paar weitere Shots an anderen Orten uns noch unterhalten und hier noch da und dort noch etwas... ...und dann war das im Prinzip schon mein Island Aufenthalt.
00:26:12: Dann ging's nur noch zum Abendessen.
00:26:16: Wir sind jetzt beim Montagabend und Dienstagmorgen klingelte dann um vier Uhr der Wecker, weil um sieben Uhr die Maschine ging oder um sieb Uhr dreißig gegen die Maschinen.
00:26:27: Und dann bin ich wieder zurückgeflogen in Frankfurt gelandet hat auch wieder ewig gedauert bis die Koffer da waren und dann Koffa geschnappt Auto geschnappt nach Richtung Heimat gefahren Dann direkt zur Schule meines Sohnes gefahren und den aus der Schule abgeholt.
00:26:48: Mit ihm zwei Stunden Fußball gespielt, dann sind wir gemeinsam losgefahren, den Hund abgeholten.
00:26:57: Ich habe hier einen wunderschönen Freund, den abgehohlt.
00:27:04: Der war bei Docsharing, also bei Hunde Sittern Den Abgehörigenfahrer holt zurückgefahren, zum ersten Mal zu Hause angekommen.
00:27:14: Dann kam die Mutter vom Kind und hat ihn abgeholt.
00:27:18: Und dann fing es an dass sich ankam und runterkam.
00:27:23: Das ist Dienstagabend.
00:27:27: Effizient gesund nachhaltig.
00:27:30: Podcast-Time!
00:27:31: Ja... In diesem Fall war mein Moritzburg Islandwochenende.
00:27:41: Es war richtig grandios für alle die noch nicht auf Island waren.
00:27:44: ich kann euch das nur empfehlen nehmt euch da ein oder zwei Wochen Zeit für.
00:27:49: es ist grandios, es ist toll dort super sauber super schön tolle Natur.
00:27:56: es riecht nach Schwefel außerhalb der Städte wegen den wegen den Lagunen und den Geisir.
00:28:04: natürlich Vulkaner gibt's auf Island.
00:28:09: In den Städten riecht es nach leckerem Fisch und Zimtschnecken.
00:28:14: Eine spannende Kombi, also in diesem Sinne ich weiß nicht was auf isländisch tschüss heißt!
00:28:20: Ich sage wieder wie immer eine schöne Woche wünsche ich dir tschau tschow.
00:28:24: bye-bye dein Stefan.