EFFIZIENT.GESUND.NACHHALTIG.

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Die Just-5-for-Life-Methode: 5 Säulen für nachhaltigen Erfolg – ohne auszubrennen.

e347 Dein Chronotyp: Warum deine innere Uhr dein Leben bestimmt

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"Stell dir vor, du kaufst ein hochmodernes Smartphone – aber das Betriebssystem weigert sich vor 10 Uhr morgens überhaupt hochzufahren."

Genau diesen "Fehler" tragen Millionen von uns in sich. Nur dass es kein Fehler ist – es ist unsere Biologie.

Das Problem:

Warum sind manche Menschen um 5 Uhr morgens schon beim Joggen, während andere um diese Zeit erst ins Bett gehen? Warum macht unsere Gesellschaft Millionen von Menschen systematisch krank, nur weil die Schule um 8 Uhr beginnt?

Die Antwort: Chronotypen – dein genetischer Code für Schlaf und Wachheit.

Was du in dieser Episode lernst:

Die 3 Chronotypen:

Lerche (25%): Frühaufsteher, sofort einsatzbereit, abends früh müde
Eule (15-25%): Nachtaktiv, blühen auf wenn die Sonne untergeht, morgens kaum aus dem Bett
Taube (50-60%): Die schweigende Mehrheit – flexibel, tendiert leicht in eine Richtung
Die Evolution dahinter:
In der Steinzeit war diese Staffelung eine geniale Überlebensstrategie. Lerchen schliefen um 21 Uhr ein, Eulen bewachten bis 2 Uhr nachts das Lagerfeuer. Um 5 Uhr übernahmen wieder die Lerchen. Perfekte Wachablösung.

Das Problem heute:
Wir leben in einer Lerchendiktatur. Schule um 8 Uhr, Meeting um 9 Uhr. Perfekt für Lerchen – biologisches Desaster für Eulen.

Die harten wissenschaftlichen Facts:

Studie 1: Nobelpreis 2017

Gen PER3 entschlüsselt
Lange Version = Lerche, kurze Version = Eule
Experiment: 48h wachgehalten → Lerchen bauen kognitiv extrem schnell ab, Eulen stecken Schlafentzug deutlich besser weg
Fazit: Es ist keine Frage von Disziplin oder Faulheit – es ist reine Genetik
Studie 2: Social Jetlag (Till Rönneberg, 300.000 Menschen)

70% der Menschen leben mit Social Jetlag von mindestens 2 Stunden
Das ist, als würdest du jede Woche von Frankfurt nach Dubai und zurück fliegen
Folge: Drastisch erhöhtes Risiko für Übergewicht, Depression, Suchtverhalten
Studie 3: UK Biobank (2018, 500.000 Menschen)

Extreme Eulen haben 10% höheres Sterberisiko als Lerchen
ABER: Nicht weil das Eulen-Gen ungesund ist, sondern weil Eulen in unserer Lerchenwelt chronisch gegen ihre Natur leben müssen
Das erzeugt permanent stillen Stress im Körper
Praxisbeispiel: Extremer Frühtyp (< 5% der Weltbevölkerung)

Stefans Oura Ring Daten (über 1 Jahr gemessen):

Perfekter Einschlafpunkt: 21:30 Uhr
Schlafmittelpunkt: 01:30 Uhr nachts
Aufwachen: 05:30 Uhr
Was biologisch passiert:

19:30 Uhr: Melatonin flutet Gehirn, Körpertemperatur sinkt
21:30 Uhr: Einschlafen wie auf Knopfdruck
05:30 Uhr: Cortisol-Schub → hellwach ohne Wecker
Die Superkraft:
Während die Welt um 5:30 Uhr noch schläft, hat Stefan bis 8:30 Uhr ein 3-stündiges Fenster absoluter, ungestörter Fokuszeit. Keine Mails, keine Anrufe. Ultimative Deep Work Phase.

Die Herausforderung:

Um 21:30 Uhr schlafen müssen = nicht ideal fürs soziale Leben
Nachmittagstief bereits gegen 12:00 Uhr mittags
Der Appell:

Welcher Typ bist du?

Quälst du dich morgens aus dem Bett und funktionierst erst abends?
Oder bist du der Erste am Kaffeeautomat, morgens hellwach?
Hör auf, dich für deinen Rhythmus zu entschuldigen.

✅ Such das Gespräch mit deinem Arbeitgeber über Gleitzeiten

✅ Schütz deine Schlafenszeiten

✅ Erschaffe dir ein Umfeld, das zu dir passt

✅ Arbeite MIT deinem Körper, nicht GEGEN ihn

Am Ende des Tages:

"Schlaf ist kein Luxus – er ist das Fundament deiner Gesundheit."

Für wen ist diese Episode?

✅ Du quälst dich morgens aus dem Bett

✅ Du fühlst dich ständig müde, obwohl du "genug" schläfst

✅ Du willst verstehen, warum dein Körper anders tickt

✅ Du suchst nach wissenschaftlichen Argumenten für Gleitzeit

✅ Du willst dein Leben nach deiner Biologie ausrichten

Just 5 for Life Methode:

Diese Episode gehört zur Säule Regeneration (von 5 Säulen: Bewegung, Ernährung, Regeneration, Mindset, Strategie).

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"Wer seinen Chronotyp kennt, ihn akzeptiert und sein Leben danach ausrichtet, arbeitet nicht mehr gegen seinen Körper, sondern mit ihm."

e346 Jackie Robinson: Der stille Held, der mit Würde Geschichte schrieb

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"Ich suche einen Spieler mit dem Mut, NICHT zurückzuschlagen."

April 1947. Ein 28-jähriger Mann mit der Nummer 42 betritt den heiligen Rasen des Ebbets Field in Brooklyn. Dieser Moment verändert Amerika für immer.
Jackie Robinson – der erste Schwarze Spieler der modernen Ära in der Major League Baseball. Was folgte, waren zwei Jahre, die er später als "Hölle" bezeichnete.

Die Mission:

Branch Rickey, General Manager der Brooklyn Dodgers, hatte einen kühnen Plan: Die "Farblinie" im Baseball durchbrechen. Aber er suchte nicht nur einen talentierten Spieler – er suchte einen Mann mit außergewöhnlichem Charakter.

Das legendäre Gespräch 1945:

"Herr Rickey, suchen Sie einen Spieler, der nicht den Mut hat zurückzuschlagen?"

"Ich suche einen Spieler mit dem Mut, NICHT zurückzuschlagen."

Der "Pakt des Schweigens": Robinson musste schweigen, während sein Geist schrie.

Zwei Jahre in der Hölle:

Was Robinson ertragen musste:

Rassistische Beleidigungen von gegnerischen Spielern
Gezielte Würfe auf den Kopf
Scharfe Spikes in seine Base
Hotels verweigerten Zimmer, Restaurants den Einlass
Morddrohungen bei Auswärtsspielen
Eigene Teamkollegen unterschrieben Petition gegen ihn
Philadelphia: Phillies-Spieler richteten Schläger wie Gewehre auf ihn, machten Affengeräusche, riefen schlimmste Beleidigungen.

Die psychische Belastung: Nachts lag Robinson wach, zerrissen zwischen Versprechen und natürlichem Drang zur Selbstverteidigung. Sein Haar begann vorzeitig zu ergrauen.

Die Antwort: Brillantes Spiel

Trotz immensen Drucks:

1947: Rookie of the Year
1949: Wertvollster Spieler der National League
6 Meisterschaften in 10 Jahren
1955: World Series Sieg
Revolutionierte das Spiel durch aggressive Spielweise
Der Wendepunkt: Pee Wee Reese, weißer Südstaatler, legte in Cincinnati demonstrativ seinen Arm um Robinsons Schultern – eine Geste, die mehr sagte als tausend Worte.

Das Erbe:

Martin Luther King Jr.:

"Jackie Robinson machte es für mich leichter, meinen Job zu tun."

1997: Major League Baseball zog Nummer 42 ligaweit zurück – einzige Nummer in der Sportgeschichte mit dieser Ehre.

Seit 2004: Jedes Jahr am 15. April "Jackie Robinson Day" – alle Spieler aller Teams tragen die 42.

Robinson vor seinem Tod (1972, 53 Jahre):

"Ein Leben ist nicht wichtig, außer in der Auswirkung, die es auf andere Leben hat."

Die stille Kraft:

Robinsons wahre Größe lag nicht nur im sportlichen Talent, sondern in seiner moralischen Stärke. In einer Welt, die ihn provozierte zurückzuschlagen, wählte er den schwierigeren Weg: Er ließ sein Spiel für sich sprechen.

Die Lektion:

Manchmal liegt die größte Stärke darin, NICHT zurückzuschlagen
Man kann eine Revolution auslösen, indem man Hass mit Exzellenz beantwortet
Ein einzelner Mensch, der bereit ist für etwas Größeres zu leiden, kann die Welt verändern
Robinson trug keine Krone, hielt keine flammenden Reden, führte keine Armeen. Und doch veränderte er Amerika – Pitch für Pitch, Spiel für Spiel, mit jeder stillen Weigerung, dem Hass nachzugeben.

Für wen ist diese Episode?

✅ Du suchst nach Inspiration in schwierigen Zeiten

✅ Du willst verstehen, was wahre Stärke bedeutet

✅ Du kämpfst mit Ungerechtigkeit oder Diskriminierung

✅ Du brauchst Mut, nicht zurückzuschlagen

✅ Du willst lernen, wie ein Mensch Geschichte schreibt

"Wahre Helden, Stille Helden" – Eine Serie über Menschen, die die Welt veränderten, ohne nach Ruhm zu suchen.

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"In einer Welt, die oft nach Helden mit Superkräften sucht, erinnert uns Jackie Robinson daran, dass die wahren Helden diejenigen sind, die die Kraft finden, menschlich zu bleiben, wenn alles sie dazu drängt, es nicht zu sein."

e345 Stretching vs. Mobilität: Warum du trotz extremer Flexibilität Zerrungen bekommst

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"Ich komme mit dem Handrücken auf den Boden – und trotzdem habe ich ständig Zerrungen. Wie kann das sein?"

Diese Frage aus der Podcast-Community entlarvt einen der größten Fitness-Mythen: Flexibilität ≠ Mobilität.

Das Problem:

Ein Hörer schreibt: Finger-Boden-Abstand? Locker mit Handrücken auf den Boden. Extrem flexibel. Trotzdem: Ständig Zerrungen in Waden und Hamstrings beim Fußball.

Die Erklärung:

Dein Körper ist wie ein Roboter:

Flexibilität = Hardware (passive Muskellänge)
Mobilität = Software (aktive Kontrolle + Kraft)
Das Dilemma: Gigantische passive Flexibilität, aber null exzentrische Kraft in der Endposition.

Beim Sprint wird die Muskulatur blitzschnell in die Länge gezogen. Fehlt die Kraft zum Bremsen (wie ein Stoßdämpfer), registriert dein Nervensystem Kontrollverlust → Schutzreflex → Muskel verkrampft blitzartig = stechender Schmerz oder Muskelfaserriss.

Kurz: Du bist in der Endposition flexibel, aber schwach.

Die Wissenschaft:

Studie 2016: Statisches Dehnen vor Sport senkt Verletzungsrisiko NICHT signifikant – reduziert sogar Schnellkraft. (100m-Sprinter waren nach Stretching messbar langsamer)

Meta-Analyse 2021: Krafttraining über volle Bewegungsamplitude (full range of motion) verbessert Beweglichkeit genauso effektiv wie statisches Dehnen – ABER mit Bonus: Kraft + motorische Kontrolle.

Die Formel für verletzungsresistente Beweglichkeit:

Mobilit
a
¨
t
=
Flexibilit
a
¨
t
+
Kraft
+
Motorische Kontrolle
Mobilit
a
¨
t=Flexibilit
a
¨
t+Kraft+Motorische Kontrolle
Die Lösung:

Hör auf, passiv zu dehnen. Deine Muskeln sind lang genug.

Starte exzentrisches Krafttraining:

✅ Rumänisches Kreuzheben (langsam in Dehnung, kontrolliert zurück)

✅ Nordic Hamstring Curls

Was passiert:

Du trainierst Kraft IN der Dehnung
Dein Gehirn lernt: "Wir haben die Bremsen, um diese Position sicher zu kontrollieren"
Schutzreflex verschwindet
Muskeln werden wie Stahlfedern: Lang, aber extrem belastbar
Key Learnings:

1. Flexibilität ohne Kraft = Verletzungsrisiko

2. Mobilität = Was du selbst kontrollieren und abbremsen kannst

3. Reines Dehnen bringt im Alltag herzlich wenig

"Du willst nicht mehr Beweglichkeit – du willst mehr Mobilität. Denn Beweglichkeit bringt dir nichts, außer du bist im Zirkus."

4. Eine Übung, zwei Effekte
Krafttraining (full range of motion) = Hardware (Länge) + Software (Kontrolle) gleichzeitig trainiert.

5. Je älter, desto immobiler

"Die Menschen, je älter sie werden, umso unbeweglicher und immobiler sind sie. Und da bringt es nichts, immer wieder die gleichen Stretching-Übungen zu machen."

Zusammengefasst:

❌ Flexibilität = Passive Muskellänge (Hardware)

✅ Mobilität = Aktive Kontrolle + Kraft (Software)

Trainiere die Bewegungen. Lade deine Dehnung mit Gewicht auf. Mache deine Gelenke kugelsicher.

Das ist der Mobility Code.

Für wen ist diese Episode?

✅ Du bist flexibel, aber hast trotzdem Zerrungen

✅ Du dehnst regelmäßig, aber wirst nicht belastbarer

✅ Du willst verstehen, warum Krafttraining Mobilität verbessert

✅ Du willst verletzungsresistent werden

✅ Du willst effizient, gesund und nachhaltig trainieren

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"Das ist pure Effizienz. Das ist effizient, gesund und nachhaltig. Genau dafür steht dieser Podcast."

e344 Matthias' Transformation: Von "So kann ich nicht mehr leben" zu "Schau, wie der die Treppe runterrennt"

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"Ich saß im Auto, wollte rückwärts schauen - und sagte zu meiner Frau: So kann ich nicht mehr leben."

Matthias, 64, ehemaliger Leistungssportler. Rückenschmerzen Level 8-10. Schuhe binden nur mit Stuhl. Gesicht waschen nur mit Abstützen. Enkel hochheben? "Richtig heavy."

2 Jahre später:

Schmerzlevel: 0-4
85kg Kreuzheben
85kg Bankdrücken
Gleichaltriger: "Schau mal, wie der die Treppe runterrennt!"
In dieser Episode:

Die Ausgangssituation
61 Jahre, ehemaliger Handball- & Leichtathletik-Profi
Mit 50: Umstieg auf Mountainbike → Mobilität verloren
Mit 55: Erste Rückenschmerzen
Mit 61: "So kann ich nicht mehr leben"
Die Transformation
Check-up: InBody + Beweglichkeits-/Krafttest
Training: 3x/Woche gemeinsam (online) + 4-7x/Woche alleine
Ort: Hausflur, Kleingeräte (Matte, Kurzhanteln, Gummibänder)
Dauer: 2 Jahre
Fokus Jahr 1-1,5: Schmerzfreiheit (Mobilisation)
Fokus letztes halbes Jahr: Performance (Kraftaufbau)
Die Ergebnisse
Schmerzlevel: 8-10 → 0-4
Schuhe binden: Stuhl nötig → problemlos
Gesicht waschen: Abstützen nötig → beide Hände frei
Enkel hochheben: "Heavy" → "Zwei gleichzeitig, kein Problem"
Krafttraining: Nicht möglich → 85kg Kreuzheben/Bankdrücken
Die Key Learnings
1. Eigeninitiative ist entscheidend

"Zweimal, dreimal die Woche ist toll. Aber wenn du wirklich signifikant etwas verändern willst, dann gehört Eigeninitiative dazu." - Stefan

2. Online-Training funktioniert

2 Kameras (von vorne + von der Seite)
Sofortige Korrekturen
Kein Unterschied zu persönlichem Training
3. Zeitmanagement ist möglich

Geschäftsführer, 60h/Woche arbeiten
Trotzdem: 6-7x/Woche trainieren
"Man kann das einplanen."

4. Mindset ist alles

"Ich habe nicht immer Bock. Absolut nicht. Aber ich verspreche mir: Ich mache das. Und dann mache ich das."

5. Langfristige Lösung, nicht Symptombekämpfung

"Ich hatte drei Physios. Kurzfristig gut, aber keine langfristige Lösung. Ich muss daheim was haben, wo ich gut machen kann."

6. Es ist nie zu spät

61 Jahre (Start) → 64 Jahre (jetzt)
Von "So kann ich nicht mehr leben" zu "Schau, wie der rennt"
7. Kleine Stellschrauben, große Wirkung

Nicht alles auf einmal ändern
Kleine Stellschrauben in Ernährung, Mindset, Training
Druck rausnehmen, nicht zusätzlichen Stress
Matthias' Botschaft an dich
"Wenn du es wirklich willst, dann sag ja und plan die Zeit ein. Morgens, mittags, abends - wie du es kannst. Du kommst absolut vorwärts, wenn du selber dranbleibst."

"Du brauchst einen guten Trainer, der dir deine Schwachstellen zeigt und passende Übungen dafür zeigt. Aber dann musst du daheim was haben, wo du gut machen kannst."

"Man kann ganz viel mit dem eigenen Körpergewicht auf dem Boden machen. Unglaublich viel. Da braucht man gar nicht ins Gym gehen."

Stefans Perspektive
"Du gehörst zu einer Handvoll Menschen, die das wirklich durchgezogen haben. Ich mache den Job seit 25 Jahren."

"Das ist kein Zufall, das ist ein System. Wir haben systemisch trainiert. Wir haben deinen Körper dahin gebracht, wo er hingehört."

"Wir haben über ein Jahr bei dir im Hausflur trainiert. Mit Kleingeräten, ohne vier-, fünf-, sechsstellige Investitionssumme. Das war der Grundstein."

Für wen ist diese Episode?

✅ Du hast Rückenschmerzen (oder andere chronische Schmerzen)

✅ Du denkst: "So kann ich nicht mehr leben"

✅ Du warst bei Physios, aber keine langfristige Lösung

✅ Du bist skeptisch, ob Online-Training funktioniert

✅ Du denkst: "Ich habe keine Zeit für Sport"

✅ Du denkst: "Ich bin zu alt, um noch anzufangen"

✅ Du brauchst Inspiration, dass Veränderung möglich ist

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"Von 'So kann ich nicht mehr leben' bis 'Guck mal, wie der die Treppe runterrennt' - innerhalb von zwei Jahren. Das gibt es doch gar nicht." - Matthias

e343 Schweiß, Hitze & Performance

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"Himmel im Walde, was sind das für Temperaturen? Ich liebe es!"

Stefan schwitzt. Vor dem Mikrofon. Bei ausgeschaltetem Ventilator. Und er liebt es.

Aber Schwitzen ist mehr als nur "nass werden". Es ist Hochleistungs-Thermoregulation. Und wenn du es falsch machst, kostet dich das 20-30% Leistung.

In dieser Episode erfährst du:

📊 Die Wissenschaft (10 Studien kompakt)
Schweißproduktion:

0,5-2 Liter/Stunde bei moderater Belastung
3-4 Liter/Stunde bei Extrembelastung
99% Wasser, 1% Elektrolyte (Natrium, Chlorid, Kalium, Magnesium)
Dehydration = Leistungskiller:

1% Dehydration → 5-10% Leistungsverlust
2% Dehydration → 10-20% Leistungsverlust
3% Dehydration → Kognitive Beeinträchtigung ("Baller-Baller in der Birne")
5-8% Dehydration → Verwirrtheit, Krämpfe, Übelkeit
Beispiel (70 kg Person):

2% = 1,4 kg Flüssigkeitsverlust
5% = 3,5 kg Flüssigkeitsverlust (Stefan in der Mojave-Wüste: "Echt nicht witzig!")
Kühlung = Performance-Boost:

Vorkühlung (Ice Vest, kalte Dusche): +4-7% Leistung
Kühlung während Belastung: +6-10% Leistung
Kombiniert: +12% Leistung
Akklimatisierung:

10-14 Tage Training bei Hitze
Schweißrate steigt um 10-25%
Schweiß wird verdünnter (weniger Natriumverlust)
Geschlechtsunterschiede:

Männer schwitzen mehr (absolut)
Frauen haben effizientere Thermoregulation (relativ)
Frauen beginnen später zu schwitzen
Alter:

Ältere Menschen schwitzen weniger
Thermoregulation langsamer
Höheres Hitzschlagrisiko
Genetik:

2-5 Millionen Schweißdrüsen (genetisch bedingt)
"Salty Sweater" vs. "Non-Salty Sweater" (weiße Salzränder auf Kleidung)
🌡️ Thermoregulation - Wie funktioniert Schwitzen?
Der Mechanismus:

Hypothalamus (Thermostat im Gehirn) misst Temperatur
Bei Anstieg: Signal an Schweißdrüsen
2-5 Millionen ekrine Schweißdrüsen produzieren Schweiß
Schweiß verdunstet auf Haut → Verdunstungskälte
1 Liter Schweiß = 580 kcal Wärmeabgabe
Körperkerntemperatur:

Normal: 36,5-37,5°C
Leichte Belastung: 37,5-38,5°C
Intensive Belastung: 38,5-40°C
Gefährlich: >40°C (Hitzschlag)
🏃 Stefans Praxis-Tipps
1. Schweißrate bestimmen
Methode:

Vor Training: Nackt wiegen
Training: 1h bei typischer Intensität & Temperatur
Nach Training: Nackt abtrocknen, wiegen
Gewichtsverlust (kg) + getrunkene Menge (L) = Schweißrate (L/h)
Beispiel:

Vor: 70 kg
Nach: 68,5 kg
Getrunken: 0,5 L
Schweißrate: 1,5 kg + 0,5 L = 2 L/h
2. Das perfekte Sportgetränk
Rezept (500 ml):

500 ml Wasser
60-120 g Kohlenhydrate (je nach Belastung)
1 Messerspitze Salz (Natrium) ← WICHTIG!
Optional: Magnesium, Kalium
Stefans Test:

"Wenn es zu Hause ohne Sport ganz leicht salzig schmeckt, ist es ideal. Während dem Training schmeckt es dann nicht mehr so salzig."

Alternative:

Apfelschorle + 1 Messerspitze Salz = "Super günstiges Sportgetränk"
Auch fürs Büro:

"Wenn du viel schwitzt im Büro: Wasser + Messerspitze Salz. Das ist Gold wert!"

3. Trinken - Wann & wie viel?
Beim Sport:

Minimum: 1 Getränkeflasche (0,75 L) pro Stunde (Radfahren)
Alle 15 Min. trinken (nicht erst bei Durst!)
Ziel: 70-80% der Schweißrate ersetzen
Warum nicht erst bei Durst?

"Durst ist ein spätes Signal. Wenn du Durst hast, ist es im Prinzip zu spät."

Im Alltag:

Immer Flasche dabei
Regelmäßig trinken (nicht warten bis Durst)
4. Training bei Hitze
27-30°C:

Training normal möglich
Intensität leicht reduzieren (5-10%)
Trinken: Alle 15-20 Min.
30-35°C:

Intensität -10-20%
Dauer -20-30%
NUR früh morgens (5-8 Uhr) oder spät abends (20-23 Uhr)
35-40°C:

NUR wenn akklimatisiert
Intensität -30-50%
Alternative: Schwimmen
Stefans Tipp:

"Bei 36°C bin ich losgeradelt und habe 3x8 Min. es richtig krachen lassen. Das hat Substanz gekostet. Zu Hause habe ich dann geschwitzt ohne Ende."

🏜️ Stefans Hitze-Stories
Ironman Hawaii (2010):

"Ich bin 2 Wochen vorher hingeflogen, um mich zu akklimatisieren. Zeitzone + Temperaturen."

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Genieß das Wetter, genieß den Sommer. Ciao, ciao, bye, bye!

e342 - Marion macht Attacke - 76 Jahre und ein klares Ziel!

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"Das wird dir die Schuhe aus den Hosen ziehen."

Heute hatte Stefan eine 76-jährige Frau zum Check-up. Nennen wir sie Marion.

Ihre Ausgangslage:

75,1 kg Körpergewicht
42% Körperfett (31,7 kg)
22,6 kg Muskelmasse
165 cm² viszerales Fett (ab 100: Risiko für Herzinfarkt, Diabetes, Schlaganfall)
Künstliche linke Hüfte
Schmerzen in der rechten Schulter
Ihre Kraftwerte:

Liegestütze: 0
Hängen: 1 Sekunde
Wall-Sit: 30 Sekunden
Plank: 9 Sekunden
Und trotzdem sagt sie:

"Ich will fitter werden. In 3 Monaten fliege ich für 3 Monate ins Ausland. Und so wie ich jetzt bin, reicht es mir nicht. Ich will mehr vom Leben."

Mit 76 Jahren.

Stefans Reaktion:

"Das ist ein Mindset, das ich mir von manchen 30- und 40-Jährigen wünsche. Das ist der Kracher. Das ist absolut der Burner."

In dieser Episode erfährst du:

1. Marions Geschichte
Warum sie mit 76 noch arbeitet (aus Leidenschaft, nicht aus Notwendigkeit)
Warum sie in 3 Monaten für 3 Monate verreist
Warum sie JETZT Gas geben will
2. Der Check-up-Prozess
InBody-Analyse:

Körperzusammensetzung (Fett, Muskeln, Wasser, Proteine, Mineralien)
Viszerales Fett (das gefährliche Bauchfett an den Organen)
Segmentale Analyse (Arme, Rumpf, Beine)
Grundumsatz, Phasenwinkel, EZW/GKW-Verhältnis
Beweglichkeitstest:

Überkopf-Mobilität (Schulter, Latissimus, Brustmuskulatur)
BWS-Rotation & Extension (Rundrücken-Check)
Hüft- & Beinmobilität (trotz künstlicher Hüfte!)
Finger-Boden-Abstand
Stabilitätstest:

Schulter-Rücken-Stabilität
Rumpf-Stabilität
Core-Stabilität
Krafttest:

Liegestütze (Push)
Hängen (Pull)
Wall-Sit (Legs)
Plank (Core vordere Kette)
Superman (Core hintere Kette)
3. Die Ergebnisse - Was Stefan überrascht hat
Positiv:

BWS-Extension: Level 3 (Maximalpunkte!)
Hüft- & Beinmobilität: "Erste Sahne für ihr Alter"
30 Sekunden Wall-Sit (viele Jüngere schaffen das nicht)
9 Sekunden Plank (die meisten 45-65-Jährigen schaffen 10-25 Sek.)
Negativ (aber verständlich):

Alle Krafttests: Level 1
Schultermobilität eingeschränkt
Finger-Boden-Abstand: "Gar nicht so gut"
Stefans Fazit:

"Je älter du wirst, umso unbeweglicher wirst du. JEDOCH: Im hohen Alter lässt eher die Kraft und Stabilität nach als die Beweglichkeit. Und genau das sehen wir bei Marion."

4. Der Plan - 100 Tage Training
Ziel:

Fit für 3 Monate Auslandsreise
Fett abbauen (42% → ~35-38%)
Muskeln aufbauen (22,6 kg → ~24-25 kg)
Kraft & Stabilität verbessern (Level 1 → Level 2)
Ernährung:

Mehr Eiweiß
Richtige Kalorienmenge (Stefan vermutet: Sie isst zu wenig)
Kaloriendefizit (aber nicht zu extrem)
Training:

2-3x pro Woche Krafttraining
Kniebeugen, Kreuzheben, etc.
Mobilitäts- & Stabilitätsübungen
Rotatorenmanschetten-Training (Schulterschmerzen)
Stefans Versprechen:

"Die wird Muskeln aufbauen. Ich sag's dir, Holla, die Waldfee. Das wird richtig klasse werden."

5. Die Message - Was du mitnehmen sollst
Für dich:

"Wie alt sind deine Eltern? Sind die bereit, noch etwas zu verbessern? Ihre Fitness, ihre Leistungsfähigkeit intrinsisch motiviert zu verbessern? Ich sage dir, das Mindset ist außergewöhnlich."

Die Frage:

"Ich möchte, dass du jetzt mal hingehst mit deinen Eltern und die setzt mal an die Wand. 30 Sekunden Wall-Sit. Wie lange können es deine Eltern? Wie lange kannst du es? Die Frau ist 76. Wenn du da nicht mindestens 2, 3, 5 Minuten schaffst, ist das schade für dich."

Die Wahrheit:

"Die meisten Leute, die zu mir gekommen sind, können eine Plank am allerersten Check-up zwischen 10 und 25 Sekunden. Marion macht 9 Sekunden. Aber die meisten Leute, die ich betreue, sind zwischen 45 und 65. Also irgendwo zwischen 10 und 30 Jahre jünger."

Stefans Botschaft:

"Wenn du Bock hast, auch so einen Test zu machen, auch zu wissen, was ist zu tun, wo sind deine Schwachstellen und wo sind deine Stärken, dann melde dich bei mir."

"Und wenn du Eltern hast, wo du möchtest, dass sie noch fitter werden, dann melde dich auch. Hier werden sie geholfen."

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Stefan wird regelmäßig

e341 Projekt 36 - Mission erfüllt und dann weiter nach Island

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Samstag, 13. Juni, 8:17 Uhr. Moritzburg.

Katharina kommt aus dem Wasser. 1:12h für 3,8 km. Sie gibt Stefan den Chip.

Dann: 173 km. Ziel: 36er Schnitt.

Aber:

Der Garmin funktioniert nicht. Power-Knopf kaputt. Kein Tacho. Keine Wattzahl. Keine Geschwindigkeit. Nichts.

Plus: Es regnet in Strömen. Alles klitschenass. 12-14 Grad.

Stefans Entscheidung:

"Okay, ich muss jetzt hier komplett nach Gefühl fahren. 173 Kilometer nach Gefühl."

Was dann passiert:

Runde 1-2: Läuft gut
Runde 3: XXL-Regen - "Was auch immer noch trocken war, wird jetzt nass"
Ende Runde 3, Anfang Runde 4: Das Tief - Schmerzen in beiden Kniekehlen
Runde 4-5: Mental schwierig - Selbstgespräche, Mantras, Durchbeißen
Runde 6: All-Out - "Vollschub, Hebel nach vorne, Attacke"
Das Problem:

"Wenn ich schnell getreten habe, schmerzten die Kniekehlen. Habe ich langsam getreten, krampften die Oberschenkel. Ich musste zwischen diesen beiden Trittfrequenzen rumtanzen."

Das Ergebnis:

5h07 = 33,9 km/h Schnitt

Nicht 36. Aber:

"Ich bin absolut zufrieden. Es war ein grandioses Rennen. Ich kann mir gar nichts vorwerfen. Ich habe aus meiner Sicht alles ideal gemacht."

Dann:

Chip an Markus (Läufer)
Fahrrad auseinanderbauen
Reis + Tomatensoße + Thunfisch
Duschen
Taxi zum Flughafen Dresden
18:55 Uhr: Flieger nach Frankfurt
21:00 Uhr: Flieger nach Island
Island - Ankunft 0:00 Uhr (Ortszeit -2h):

Gepäck: 0:30 Uhr
Taxi: 45 Min.
Im Bett: 3:00 Uhr
6:00 Uhr: Wecker

3h Schlaf. Dann TV-Produktion mit Jenke von Wilmsdorff (ProSieben/RTL).

Sonntag:

8:30 Uhr: Mountainbike-Tour
Drohne, Filmkameras, Interviews, Fotoshots
Lagune, Meer, Gespräche über Mindset & Resilienz
Montag:

Weitere Shots
Abendessen mit Crew
Dienstag:

4:00 Uhr: Wecker
7:30 Uhr: Flieger nach Frankfurt
Auto nach Hause
Sohn aus Schule abholen
2h Fußball spielen
Hund abholen (Dogsharing)
Endlich zu Hause ankommen
Runterkommen
Dienstagabend: Podcast-Time

Stefans Fazit:

"Es war richtig grandios. Für alle, die noch nicht auf Island waren: Nehmt euch 1-2 Wochen Zeit. Es ist supersauber, superschön, tolle Natur."

"Es riecht nach Schwefel (Lagunen, Geysire, Vulkane) und in den Städten nach leckerem Fisch. Und Zimtschnecken. Eine spannende Kombi."

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e340 Mont Ventoux | Dresden → Island | Projekt 36 - Der Countdown läuft

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Stefan ist zurück aus der Provence.

Und er hat den Mont Ventoux bezwungen.

21 Kilometer bergauf. Einer der schwersten Radsport-Giganten der Tour de France.

Aber das ist nicht die ganze Story.

Stefan war nicht alleine. Er war mit zwei Klienten dort. Beide Mitte 60.

Und beide haben es geschafft:

Er: Seit 15 Jahren zum ersten Mal wieder ganz nach oben
Sie: Das Ziel erreicht - maximal genießen, nicht über den Lenker hängen
Plus: Persönliche Bestleistung auf der zweiten Etappe.

Warum? Ein Ernährungs-Hack.

Stefan hat ihre Strategie umgestellt. Ergebnis: So schnell wie noch nie.

Die Learnings:

1. Leistung kennt keine Altersgrenze

"Mitte 60 und die fahren eine der schwersten Berge der Tour de France hoch. Ohne E-Motor. Eigene Power, eigene Kraft. Mega, richtig mega."

2. Nur trainieren bringt nichts - Ernährungsstrategie anpassen

"Das kann ich dir auf jeden Fall mitgeben. Das ist eines der Learnings aus meiner Provence-Tour."

3. Dein Ergebnis von heute ist das Ergebnis der Vergangenheit

"Ich bin im Januar erst wieder von der Couch auf den Sattel gegangen. In 5 Monaten Training habe ich es geschafft, ein Leistungsniveau zu erreichen, das die meisten gar nicht erreichen. Warum? Die Arbeit waren die Monate, Jahre und Jahrzehnte davor."

4. Trust the System - Ego in der Hosentasche lassen

"Ich bin an Hunderten von Radfahrern vorbeigefahren. Es war schwer, nicht noch mehr Gas zu geben, sondern konstant das zu fahren, was ich mir vorgenommen hatte."

Und jetzt?

Freitag: Flieger nach Dresden

Samstag, 7 Uhr: Start Triathlon-Staffel Moritzburg

~8:15 Uhr: Chip-Übergabe von der Schwimmerin

Dann: 173 km All-Out (Ziel: 36er Schnitt)

Danach: Keine Massage, keine Couch, kein Siegerbier

Stattdessen: Tasche 2 schnappen, Flughafen, Flieger nach Island

Sonntag, 0 Uhr: Landung Island (13-14 Grad)

~8 Uhr: 5h Gravel-Tour durch Island (TV-Produktion für ProSieben)

Stefans Vorbereitung:

"Wie bereite ich mich mental darauf vor? Gar nicht. Beides gleichzeitig funktioniert nicht."

"Wenn ich in Moritzburg auf dem Fahrrad sitze, dann existiert Island nicht. Dann zählt nur Pedalumdrehung, mein Schnitt, meine Wattzahl. Trinken, Essen. Voll im Hier und Jetzt."

"Wenn das Rennen vorbei ist, bin ich voll im Regenerationsmodus. Parallel setze ich mich in den Flieger und das Rennen wird abgehakt. Dann ist es Fokus hier und jetzt, Schritt für Schritt."

Das ist Just-Five-for-Life in Aktion.

Live dabei sein?

Facebook & Instagram: Stefan Schlegel

"Ich werde euch mit den Storys am Wochenende vom Sattel bis ins Eis mitnehmen."

Drück Stefan die Daumen für Samstag:

"5-5,5h purer Schmerz. Ich habe schon andere Dinge erlebt, aber das wird echt wieder ein Ritt, den ich schon viele Jahre nicht mehr hatte."

Kontakt: podcast@stefan-schlegel.com

Instagram & Facebook: @stefan.schlegel

LinkedIn: Stefan Schlegel

e339 Fragen & Antworten zum Projekt 36

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Ihr habt gefragt. Stefan antwortet.

Nach der letzten Episode zu Projekt 36 kamen die E-Mails. Viele E-Mails.

Die 9 brennendsten Fragen:

1. Wie schaffst du 5-7x Training/Woche neben deinem Job?

"Sport ist kein Zeitfresser. Wenn ich mehr Energie im Körper verspüre, habe ich mehr Energie, die ich aussenden kann."

2. Warum reicht nicht einfach 3x Joggen? Warum 36er-Schnitt + Island-TV?

"Wir brauchen messbare Ziele. Aber: Wenn der Weg zum Ziel dir keine Freude bereitet, wird das Ziel dir auch keine Erfüllung bieten."

3. Was machst du auf Island?

"TV-Produktion für RTL. 2 Tage als Experte. Details darf ich noch nicht verraten."

4. Wattwerte im Keller - Wolltest du abbrechen?

"Nein. Aber ich habe es oft verflucht. Mit Puls 190 als 50-Jähriger - da siehst du Funken."

5. Du bist 49. Wie reagiert dein Körper heute vs. Race Across America?

"Damals 30 Jahre Ausdauersport ohne Pause. Heute: Muscle Memory hilft. Aber ich trainiere anders."

6. 50% Muskelmasse, 14% Körperfett - Wie ernährst du dich?

"Just-Five-for-Life: Spaß, Geschmack, Alltagstauglich, Zielführend, bis zur Urne. Gestern 2.600 Kalorien auf dem Rad verbrannt."

7. Warum Staffel statt ganzer Triathlon?

"Achillessehnenschmerzen. Ich will Spaß am Sport haben, nicht leiden."

8. Mental: Samstag zerstört, Sonntag TV-Experte?

"Gar nicht. Ich habe Mantras, Musik, Glaubenssätze. Helm auf = Truck starten. Dann läuft das Ding."

9. Was sagt dein Umfeld?

"Die kennen mich so. Ich habe mir ein Umfeld geschaffen, das Resilienz lebt. Die feiern das."

Plus:

Diese Woche: Mont Ventoux (letzter heftiger Trainingsreiz)
12. Juni: Flug nach Dresden
13. Juni: 173 km, 36er-Schnitt, dann Flieger nach Island
14. Juni: 5-6h Gravel-Bike-Tour + TV-Dreh (RTL)
Stefans Botschaft:

"Wachstum findet ausschließlich außerhalb der Komfortzone statt. Wie soll ich als Executive Health Coach ein Vorbild sein, wenn ich selbst nicht bereit bin, meine Komfortzone zu verlassen?"

Kontakt: podcast@stefan-schlegel.com

Instagram: @stefan.schlegel

e338 Projekt 36 - Von der Couch zu 173km in 5 Monaten

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13. Juni. Moritzburg bei Dresden. 7 Uhr morgens.

Stefan steht am Start einer Triathlon-Langdistanz-Staffel. Seine Aufgabe: 173 km Radfahren.

Sein Ziel: 36er Schnitt.

Das klingt verrückt? Ist es auch. Vor allem, weil Stefan im Januar auf der Couch saß.

Diese Episode ist anders.

Keine Tipps. Keine Hacks. Keine Studien.

Nur Stefans persönliche Geschichte:

Vom Fußballer (der Strafrunden liebte wie Forrest Gump)
Zum Marathonläufer (Top 5% weltweit, 12+ Marathons)
Zum Triathleten (Ironman Hawaii, China Top 20)
Zum Ultracyclist (3x Race Across America, Top 6 der Welt, 5.000 km Nonstop)
Zur Pause (2016-2024: Fast nichts)
Zum Comeback (Januar 2026: Projekt 36)
Die Reise:

3. Januar: Erstes Training (nach Monaten Pause)
Januar: Rampentest - 120 Watt weniger als früher ("Ich war ein Seppel")
Februar: Grundlagentraining, 3x/Woche Rad, 3x/Woche Gym
März: Nächster Test - 16 Watt mehr! ("Wahnsinnsentwicklung")
April: Eine Woche Pause (zu viel geschäftlich um die Ohren)
Mai: 5x/Woche Rad (Di, Mi, Do, Sa, So), VO2-Max-Intervalle, Sweetspot-Training
Jetzt: Vorletzten Trainingswoche, dann Frankreich (Mont Ventoux!), dann Dresden
Stefans Ehrlichkeit:

"Mir tat der Hintern weh, mir zwickte das Knie, die Bänder. Alles war: Willst du das echt? Muss das sein?"

"Ich bin der einzige Mensch auf diesem Planeten mit so einer sportlichen Vita."

"Neben 40-60h Selbstständigkeit. Ist das too much? Nein. Es ist Struktur."

Plus: Warum er nach dem Wettkampf direkt nach Island fliegt (TV-Produktion, großer deutscher Sender).

Am Ende: Q&A-Angebot - Schreib deine Fragen an podcast@stefan-schlegel.com

Kontakt: podcast@stefan-schlegel.com

Instagram: @stefan.schlegel

Über diesen Podcast

EFFIZIENT. GESUND. NACHHALTIG.
Der Podcast für ambitionierte Menschen, die mehr wollen – ohne auszubrennen.

🎯 FÜR WEN?
Für Unternehmer, Führungskräfte und Sportler, die Höchstleistung und Lebensqualität vereinen wollen.

💡 WAS DICH ERWARTET:
Die Just-5-for-Life-Methode – 5 Säulen für nachhaltigen Erfolg:

1️⃣ BEWEGUNG – Training, das zu deinem Leben passt
2️⃣ ERNÄHRUNG – Praxisnah, wissenschaftlich fundiert, ohne Diät-Wahnsinn
3️⃣ REGENERATION – Schlaf, Erholung, Stressmanagement
4️⃣ MINDSET – Mentale Stärke für echte Herausforderungen
5️⃣ STRATEGIE – Wie du alles unter einen Hut bekommst

🎙️ DEIN HOST:
Stefan Schlegel – Unternehmer, Personal Trainer seit 20+ Jahren, Extremsportler (u.a. Race Across America). Bekannt aus Markus Lanz, ZDF, SAT.1, Focus.

✅ WARUM DIESER PODCAST?
Keine Mythen. Keine Quick-Fixes. Keine faulen Ausreden.
Nur praxiserprobte Methoden, die wirklich funktionieren – nachhaltig und ohne Jo-Jo-Effekt.

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von und mit Stefan Schlegel

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