EFFIZIENT.GESUND.NACHHALTIG.

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Die Just-5-for-Life-Methode: 5 Säulen für nachhaltigen Erfolg – ohne auszubrennen.

e343 Schweiß, Hitze & Performance

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"Himmel im Walde, was sind das für Temperaturen? Ich liebe es!"

Stefan schwitzt. Vor dem Mikrofon. Bei ausgeschaltetem Ventilator. Und er liebt es.

Aber Schwitzen ist mehr als nur "nass werden". Es ist Hochleistungs-Thermoregulation. Und wenn du es falsch machst, kostet dich das 20-30% Leistung.

In dieser Episode erfährst du:

📊 Die Wissenschaft (10 Studien kompakt)
Schweißproduktion:

0,5-2 Liter/Stunde bei moderater Belastung
3-4 Liter/Stunde bei Extrembelastung
99% Wasser, 1% Elektrolyte (Natrium, Chlorid, Kalium, Magnesium)
Dehydration = Leistungskiller:

1% Dehydration → 5-10% Leistungsverlust
2% Dehydration → 10-20% Leistungsverlust
3% Dehydration → Kognitive Beeinträchtigung ("Baller-Baller in der Birne")
5-8% Dehydration → Verwirrtheit, Krämpfe, Übelkeit
Beispiel (70 kg Person):

2% = 1,4 kg Flüssigkeitsverlust
5% = 3,5 kg Flüssigkeitsverlust (Stefan in der Mojave-Wüste: "Echt nicht witzig!")
Kühlung = Performance-Boost:

Vorkühlung (Ice Vest, kalte Dusche): +4-7% Leistung
Kühlung während Belastung: +6-10% Leistung
Kombiniert: +12% Leistung
Akklimatisierung:

10-14 Tage Training bei Hitze
Schweißrate steigt um 10-25%
Schweiß wird verdünnter (weniger Natriumverlust)
Geschlechtsunterschiede:

Männer schwitzen mehr (absolut)
Frauen haben effizientere Thermoregulation (relativ)
Frauen beginnen später zu schwitzen
Alter:

Ältere Menschen schwitzen weniger
Thermoregulation langsamer
Höheres Hitzschlagrisiko
Genetik:

2-5 Millionen Schweißdrüsen (genetisch bedingt)
"Salty Sweater" vs. "Non-Salty Sweater" (weiße Salzränder auf Kleidung)
🌡️ Thermoregulation - Wie funktioniert Schwitzen?
Der Mechanismus:

Hypothalamus (Thermostat im Gehirn) misst Temperatur
Bei Anstieg: Signal an Schweißdrüsen
2-5 Millionen ekrine Schweißdrüsen produzieren Schweiß
Schweiß verdunstet auf Haut → Verdunstungskälte
1 Liter Schweiß = 580 kcal Wärmeabgabe
Körperkerntemperatur:

Normal: 36,5-37,5°C
Leichte Belastung: 37,5-38,5°C
Intensive Belastung: 38,5-40°C
Gefährlich: >40°C (Hitzschlag)
🏃 Stefans Praxis-Tipps
1. Schweißrate bestimmen
Methode:

Vor Training: Nackt wiegen
Training: 1h bei typischer Intensität & Temperatur
Nach Training: Nackt abtrocknen, wiegen
Gewichtsverlust (kg) + getrunkene Menge (L) = Schweißrate (L/h)
Beispiel:

Vor: 70 kg
Nach: 68,5 kg
Getrunken: 0,5 L
Schweißrate: 1,5 kg + 0,5 L = 2 L/h
2. Das perfekte Sportgetränk
Rezept (500 ml):

500 ml Wasser
60-120 g Kohlenhydrate (je nach Belastung)
1 Messerspitze Salz (Natrium) ← WICHTIG!
Optional: Magnesium, Kalium
Stefans Test:

"Wenn es zu Hause ohne Sport ganz leicht salzig schmeckt, ist es ideal. Während dem Training schmeckt es dann nicht mehr so salzig."

Alternative:

Apfelschorle + 1 Messerspitze Salz = "Super günstiges Sportgetränk"
Auch fürs Büro:

"Wenn du viel schwitzt im Büro: Wasser + Messerspitze Salz. Das ist Gold wert!"

3. Trinken - Wann & wie viel?
Beim Sport:

Minimum: 1 Getränkeflasche (0,75 L) pro Stunde (Radfahren)
Alle 15 Min. trinken (nicht erst bei Durst!)
Ziel: 70-80% der Schweißrate ersetzen
Warum nicht erst bei Durst?

"Durst ist ein spätes Signal. Wenn du Durst hast, ist es im Prinzip zu spät."

Im Alltag:

Immer Flasche dabei
Regelmäßig trinken (nicht warten bis Durst)
4. Training bei Hitze
27-30°C:

Training normal möglich
Intensität leicht reduzieren (5-10%)
Trinken: Alle 15-20 Min.
30-35°C:

Intensität -10-20%
Dauer -20-30%
NUR früh morgens (5-8 Uhr) oder spät abends (20-23 Uhr)
35-40°C:

NUR wenn akklimatisiert
Intensität -30-50%
Alternative: Schwimmen
Stefans Tipp:

"Bei 36°C bin ich losgeradelt und habe 3x8 Min. es richtig krachen lassen. Das hat Substanz gekostet. Zu Hause habe ich dann geschwitzt ohne Ende."

🏜️ Stefans Hitze-Stories
Ironman Hawaii (2010):

"Ich bin 2 Wochen vorher hingeflogen, um mich zu akklimatisieren. Zeitzone + Temperaturen."

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Genieß das Wetter, genieß den Sommer. Ciao, ciao, bye, bye!

e342 - Marion macht Attacke - 76 Jahre und ein klares Ziel!

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"Das wird dir die Schuhe aus den Hosen ziehen."

Heute hatte Stefan eine 76-jährige Frau zum Check-up. Nennen wir sie Marion.

Ihre Ausgangslage:

75,1 kg Körpergewicht
42% Körperfett (31,7 kg)
22,6 kg Muskelmasse
165 cm² viszerales Fett (ab 100: Risiko für Herzinfarkt, Diabetes, Schlaganfall)
Künstliche linke Hüfte
Schmerzen in der rechten Schulter
Ihre Kraftwerte:

Liegestütze: 0
Hängen: 1 Sekunde
Wall-Sit: 30 Sekunden
Plank: 9 Sekunden
Und trotzdem sagt sie:

"Ich will fitter werden. In 3 Monaten fliege ich für 3 Monate ins Ausland. Und so wie ich jetzt bin, reicht es mir nicht. Ich will mehr vom Leben."

Mit 76 Jahren.

Stefans Reaktion:

"Das ist ein Mindset, das ich mir von manchen 30- und 40-Jährigen wünsche. Das ist der Kracher. Das ist absolut der Burner."

In dieser Episode erfährst du:

1. Marions Geschichte
Warum sie mit 76 noch arbeitet (aus Leidenschaft, nicht aus Notwendigkeit)
Warum sie in 3 Monaten für 3 Monate verreist
Warum sie JETZT Gas geben will
2. Der Check-up-Prozess
InBody-Analyse:

Körperzusammensetzung (Fett, Muskeln, Wasser, Proteine, Mineralien)
Viszerales Fett (das gefährliche Bauchfett an den Organen)
Segmentale Analyse (Arme, Rumpf, Beine)
Grundumsatz, Phasenwinkel, EZW/GKW-Verhältnis
Beweglichkeitstest:

Überkopf-Mobilität (Schulter, Latissimus, Brustmuskulatur)
BWS-Rotation & Extension (Rundrücken-Check)
Hüft- & Beinmobilität (trotz künstlicher Hüfte!)
Finger-Boden-Abstand
Stabilitätstest:

Schulter-Rücken-Stabilität
Rumpf-Stabilität
Core-Stabilität
Krafttest:

Liegestütze (Push)
Hängen (Pull)
Wall-Sit (Legs)
Plank (Core vordere Kette)
Superman (Core hintere Kette)
3. Die Ergebnisse - Was Stefan überrascht hat
Positiv:

BWS-Extension: Level 3 (Maximalpunkte!)
Hüft- & Beinmobilität: "Erste Sahne für ihr Alter"
30 Sekunden Wall-Sit (viele Jüngere schaffen das nicht)
9 Sekunden Plank (die meisten 45-65-Jährigen schaffen 10-25 Sek.)
Negativ (aber verständlich):

Alle Krafttests: Level 1
Schultermobilität eingeschränkt
Finger-Boden-Abstand: "Gar nicht so gut"
Stefans Fazit:

"Je älter du wirst, umso unbeweglicher wirst du. JEDOCH: Im hohen Alter lässt eher die Kraft und Stabilität nach als die Beweglichkeit. Und genau das sehen wir bei Marion."

4. Der Plan - 100 Tage Training
Ziel:

Fit für 3 Monate Auslandsreise
Fett abbauen (42% → ~35-38%)
Muskeln aufbauen (22,6 kg → ~24-25 kg)
Kraft & Stabilität verbessern (Level 1 → Level 2)
Ernährung:

Mehr Eiweiß
Richtige Kalorienmenge (Stefan vermutet: Sie isst zu wenig)
Kaloriendefizit (aber nicht zu extrem)
Training:

2-3x pro Woche Krafttraining
Kniebeugen, Kreuzheben, etc.
Mobilitäts- & Stabilitätsübungen
Rotatorenmanschetten-Training (Schulterschmerzen)
Stefans Versprechen:

"Die wird Muskeln aufbauen. Ich sag's dir, Holla, die Waldfee. Das wird richtig klasse werden."

5. Die Message - Was du mitnehmen sollst
Für dich:

"Wie alt sind deine Eltern? Sind die bereit, noch etwas zu verbessern? Ihre Fitness, ihre Leistungsfähigkeit intrinsisch motiviert zu verbessern? Ich sage dir, das Mindset ist außergewöhnlich."

Die Frage:

"Ich möchte, dass du jetzt mal hingehst mit deinen Eltern und die setzt mal an die Wand. 30 Sekunden Wall-Sit. Wie lange können es deine Eltern? Wie lange kannst du es? Die Frau ist 76. Wenn du da nicht mindestens 2, 3, 5 Minuten schaffst, ist das schade für dich."

Die Wahrheit:

"Die meisten Leute, die zu mir gekommen sind, können eine Plank am allerersten Check-up zwischen 10 und 25 Sekunden. Marion macht 9 Sekunden. Aber die meisten Leute, die ich betreue, sind zwischen 45 und 65. Also irgendwo zwischen 10 und 30 Jahre jünger."

Stefans Botschaft:

"Wenn du Bock hast, auch so einen Test zu machen, auch zu wissen, was ist zu tun, wo sind deine Schwachstellen und wo sind deine Stärken, dann melde dich bei mir."

"Und wenn du Eltern hast, wo du möchtest, dass sie noch fitter werden, dann melde dich auch. Hier werden sie geholfen."

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Stefan wird regelmäßig

e341 Projekt 36 - Mission erfüllt und dann weiter nach Island

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Samstag, 13. Juni, 8:17 Uhr. Moritzburg.

Katharina kommt aus dem Wasser. 1:12h für 3,8 km. Sie gibt Stefan den Chip.

Dann: 173 km. Ziel: 36er Schnitt.

Aber:

Der Garmin funktioniert nicht. Power-Knopf kaputt. Kein Tacho. Keine Wattzahl. Keine Geschwindigkeit. Nichts.

Plus: Es regnet in Strömen. Alles klitschenass. 12-14 Grad.

Stefans Entscheidung:

"Okay, ich muss jetzt hier komplett nach Gefühl fahren. 173 Kilometer nach Gefühl."

Was dann passiert:

Runde 1-2: Läuft gut
Runde 3: XXL-Regen - "Was auch immer noch trocken war, wird jetzt nass"
Ende Runde 3, Anfang Runde 4: Das Tief - Schmerzen in beiden Kniekehlen
Runde 4-5: Mental schwierig - Selbstgespräche, Mantras, Durchbeißen
Runde 6: All-Out - "Vollschub, Hebel nach vorne, Attacke"
Das Problem:

"Wenn ich schnell getreten habe, schmerzten die Kniekehlen. Habe ich langsam getreten, krampften die Oberschenkel. Ich musste zwischen diesen beiden Trittfrequenzen rumtanzen."

Das Ergebnis:

5h07 = 33,9 km/h Schnitt

Nicht 36. Aber:

"Ich bin absolut zufrieden. Es war ein grandioses Rennen. Ich kann mir gar nichts vorwerfen. Ich habe aus meiner Sicht alles ideal gemacht."

Dann:

Chip an Markus (Läufer)
Fahrrad auseinanderbauen
Reis + Tomatensoße + Thunfisch
Duschen
Taxi zum Flughafen Dresden
18:55 Uhr: Flieger nach Frankfurt
21:00 Uhr: Flieger nach Island
Island - Ankunft 0:00 Uhr (Ortszeit -2h):

Gepäck: 0:30 Uhr
Taxi: 45 Min.
Im Bett: 3:00 Uhr
6:00 Uhr: Wecker

3h Schlaf. Dann TV-Produktion mit Jenke von Wilmsdorff (ProSieben/RTL).

Sonntag:

8:30 Uhr: Mountainbike-Tour
Drohne, Filmkameras, Interviews, Fotoshots
Lagune, Meer, Gespräche über Mindset & Resilienz
Montag:

Weitere Shots
Abendessen mit Crew
Dienstag:

4:00 Uhr: Wecker
7:30 Uhr: Flieger nach Frankfurt
Auto nach Hause
Sohn aus Schule abholen
2h Fußball spielen
Hund abholen (Dogsharing)
Endlich zu Hause ankommen
Runterkommen
Dienstagabend: Podcast-Time

Stefans Fazit:

"Es war richtig grandios. Für alle, die noch nicht auf Island waren: Nehmt euch 1-2 Wochen Zeit. Es ist supersauber, superschön, tolle Natur."

"Es riecht nach Schwefel (Lagunen, Geysire, Vulkane) und in den Städten nach leckerem Fisch. Und Zimtschnecken. Eine spannende Kombi."

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e340 Mont Ventoux | Dresden → Island | Projekt 36 - Der Countdown läuft

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Stefan ist zurück aus der Provence.

Und er hat den Mont Ventoux bezwungen.

21 Kilometer bergauf. Einer der schwersten Radsport-Giganten der Tour de France.

Aber das ist nicht die ganze Story.

Stefan war nicht alleine. Er war mit zwei Klienten dort. Beide Mitte 60.

Und beide haben es geschafft:

Er: Seit 15 Jahren zum ersten Mal wieder ganz nach oben
Sie: Das Ziel erreicht - maximal genießen, nicht über den Lenker hängen
Plus: Persönliche Bestleistung auf der zweiten Etappe.

Warum? Ein Ernährungs-Hack.

Stefan hat ihre Strategie umgestellt. Ergebnis: So schnell wie noch nie.

Die Learnings:

1. Leistung kennt keine Altersgrenze

"Mitte 60 und die fahren eine der schwersten Berge der Tour de France hoch. Ohne E-Motor. Eigene Power, eigene Kraft. Mega, richtig mega."

2. Nur trainieren bringt nichts - Ernährungsstrategie anpassen

"Das kann ich dir auf jeden Fall mitgeben. Das ist eines der Learnings aus meiner Provence-Tour."

3. Dein Ergebnis von heute ist das Ergebnis der Vergangenheit

"Ich bin im Januar erst wieder von der Couch auf den Sattel gegangen. In 5 Monaten Training habe ich es geschafft, ein Leistungsniveau zu erreichen, das die meisten gar nicht erreichen. Warum? Die Arbeit waren die Monate, Jahre und Jahrzehnte davor."

4. Trust the System - Ego in der Hosentasche lassen

"Ich bin an Hunderten von Radfahrern vorbeigefahren. Es war schwer, nicht noch mehr Gas zu geben, sondern konstant das zu fahren, was ich mir vorgenommen hatte."

Und jetzt?

Freitag: Flieger nach Dresden

Samstag, 7 Uhr: Start Triathlon-Staffel Moritzburg

~8:15 Uhr: Chip-Übergabe von der Schwimmerin

Dann: 173 km All-Out (Ziel: 36er Schnitt)

Danach: Keine Massage, keine Couch, kein Siegerbier

Stattdessen: Tasche 2 schnappen, Flughafen, Flieger nach Island

Sonntag, 0 Uhr: Landung Island (13-14 Grad)

~8 Uhr: 5h Gravel-Tour durch Island (TV-Produktion für ProSieben)

Stefans Vorbereitung:

"Wie bereite ich mich mental darauf vor? Gar nicht. Beides gleichzeitig funktioniert nicht."

"Wenn ich in Moritzburg auf dem Fahrrad sitze, dann existiert Island nicht. Dann zählt nur Pedalumdrehung, mein Schnitt, meine Wattzahl. Trinken, Essen. Voll im Hier und Jetzt."

"Wenn das Rennen vorbei ist, bin ich voll im Regenerationsmodus. Parallel setze ich mich in den Flieger und das Rennen wird abgehakt. Dann ist es Fokus hier und jetzt, Schritt für Schritt."

Das ist Just-Five-for-Life in Aktion.

Live dabei sein?

Facebook & Instagram: Stefan Schlegel

"Ich werde euch mit den Storys am Wochenende vom Sattel bis ins Eis mitnehmen."

Drück Stefan die Daumen für Samstag:

"5-5,5h purer Schmerz. Ich habe schon andere Dinge erlebt, aber das wird echt wieder ein Ritt, den ich schon viele Jahre nicht mehr hatte."

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LinkedIn: Stefan Schlegel

e339 Fragen & Antworten zum Projekt 36

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Ihr habt gefragt. Stefan antwortet.

Nach der letzten Episode zu Projekt 36 kamen die E-Mails. Viele E-Mails.

Die 9 brennendsten Fragen:

1. Wie schaffst du 5-7x Training/Woche neben deinem Job?

"Sport ist kein Zeitfresser. Wenn ich mehr Energie im Körper verspüre, habe ich mehr Energie, die ich aussenden kann."

2. Warum reicht nicht einfach 3x Joggen? Warum 36er-Schnitt + Island-TV?

"Wir brauchen messbare Ziele. Aber: Wenn der Weg zum Ziel dir keine Freude bereitet, wird das Ziel dir auch keine Erfüllung bieten."

3. Was machst du auf Island?

"TV-Produktion für RTL. 2 Tage als Experte. Details darf ich noch nicht verraten."

4. Wattwerte im Keller - Wolltest du abbrechen?

"Nein. Aber ich habe es oft verflucht. Mit Puls 190 als 50-Jähriger - da siehst du Funken."

5. Du bist 49. Wie reagiert dein Körper heute vs. Race Across America?

"Damals 30 Jahre Ausdauersport ohne Pause. Heute: Muscle Memory hilft. Aber ich trainiere anders."

6. 50% Muskelmasse, 14% Körperfett - Wie ernährst du dich?

"Just-Five-for-Life: Spaß, Geschmack, Alltagstauglich, Zielführend, bis zur Urne. Gestern 2.600 Kalorien auf dem Rad verbrannt."

7. Warum Staffel statt ganzer Triathlon?

"Achillessehnenschmerzen. Ich will Spaß am Sport haben, nicht leiden."

8. Mental: Samstag zerstört, Sonntag TV-Experte?

"Gar nicht. Ich habe Mantras, Musik, Glaubenssätze. Helm auf = Truck starten. Dann läuft das Ding."

9. Was sagt dein Umfeld?

"Die kennen mich so. Ich habe mir ein Umfeld geschaffen, das Resilienz lebt. Die feiern das."

Plus:

Diese Woche: Mont Ventoux (letzter heftiger Trainingsreiz)
12. Juni: Flug nach Dresden
13. Juni: 173 km, 36er-Schnitt, dann Flieger nach Island
14. Juni: 5-6h Gravel-Bike-Tour + TV-Dreh (RTL)
Stefans Botschaft:

"Wachstum findet ausschließlich außerhalb der Komfortzone statt. Wie soll ich als Executive Health Coach ein Vorbild sein, wenn ich selbst nicht bereit bin, meine Komfortzone zu verlassen?"

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e338 Projekt 36 - Von der Couch zu 173km in 5 Monaten

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13. Juni. Moritzburg bei Dresden. 7 Uhr morgens.

Stefan steht am Start einer Triathlon-Langdistanz-Staffel. Seine Aufgabe: 173 km Radfahren.

Sein Ziel: 36er Schnitt.

Das klingt verrückt? Ist es auch. Vor allem, weil Stefan im Januar auf der Couch saß.

Diese Episode ist anders.

Keine Tipps. Keine Hacks. Keine Studien.

Nur Stefans persönliche Geschichte:

Vom Fußballer (der Strafrunden liebte wie Forrest Gump)
Zum Marathonläufer (Top 5% weltweit, 12+ Marathons)
Zum Triathleten (Ironman Hawaii, China Top 20)
Zum Ultracyclist (3x Race Across America, Top 6 der Welt, 5.000 km Nonstop)
Zur Pause (2016-2024: Fast nichts)
Zum Comeback (Januar 2026: Projekt 36)
Die Reise:

3. Januar: Erstes Training (nach Monaten Pause)
Januar: Rampentest - 120 Watt weniger als früher ("Ich war ein Seppel")
Februar: Grundlagentraining, 3x/Woche Rad, 3x/Woche Gym
März: Nächster Test - 16 Watt mehr! ("Wahnsinnsentwicklung")
April: Eine Woche Pause (zu viel geschäftlich um die Ohren)
Mai: 5x/Woche Rad (Di, Mi, Do, Sa, So), VO2-Max-Intervalle, Sweetspot-Training
Jetzt: Vorletzten Trainingswoche, dann Frankreich (Mont Ventoux!), dann Dresden
Stefans Ehrlichkeit:

"Mir tat der Hintern weh, mir zwickte das Knie, die Bänder. Alles war: Willst du das echt? Muss das sein?"

"Ich bin der einzige Mensch auf diesem Planeten mit so einer sportlichen Vita."

"Neben 40-60h Selbstständigkeit. Ist das too much? Nein. Es ist Struktur."

Plus: Warum er nach dem Wettkampf direkt nach Island fliegt (TV-Produktion, großer deutscher Sender).

Am Ende: Q&A-Angebot - Schreib deine Fragen an podcast@stefan-schlegel.com

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e337 Der Nappuccino - Wissenschaft des Power-Naps

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14 Uhr. Mittagstief. Deine Augenlider wie Bleigewichte.

Dritter Kaffee? Durchquälen? Energy Drink?

Oder einfach hinlegen?

Stefan hat drei wissenschaftliche Studien mitgebracht, die zeigen: Der Mittagsschlaf ist kein Zeichen von Schwäche. Er ist der ultimative Bio-Hack.

Die Fakten:

NASA-Studie (1990er): Piloten, die 26 Minuten schliefen, hatten 34% mehr kognitive Leistung und 100% mehr Wachheit. Genau dann, wenn's bei der Landung kritisch wird.

Griechenland-Studie (23.000 Menschen, 6 Jahre): Wer 3x/Woche 30 Min. Mittagsschlaf hält, hat 37% geringeres Risiko, an Herzkrankheiten zu sterben. Bei arbeitenden Männern: über 60%.

England-Studie (1997): Der "Nappuccino" schlägt alles. Espresso trinken, 20 Min. schlafen, aufwachen wie neugeboren. Warum? Koffein braucht 20-30 Min. bis ins Gehirn. In der Zeit baut der Schlaf Adenosin (Müdemacher) ab. Wenn du aufwachst: Doppelter Espresso-Kick.

Stefans Fazit: "Ich tracke das mit meinem Oura-Ring. Es ist einfach nur genial."

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e336 Der 7-Schritte-Emotions-Kompass - Wie du toxische Reaktionen aus der Vergangenheit auflöst

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Jemand triggert dich. Immer wieder. Und du reagierst. Immer gleich.

Die Geschirrspülmaschine falsch eingeräumt. Ein Kommentar deiner Partnerin. Ein Verhalten, das dich zur Weißglut bringt.

Und du denkst: "Warum rege ich mich schon wieder auf?"

Stefan hatte genau dieses Problem. Eine Person in seinem Leben kannte seine Triggerpunkte. Und bediente sie. Immer wieder.

Seine Lösung?

Der 7-Schritte-Emotions-Kompass.

Eine Technik, die er entwickelt hat (und später feststellte: Weise Psychologen nutzen sie auch). Mit 7 Fragen kommst du der Ursache deiner emotionalen Reaktionen auf den Grund.

Das Ergebnis:

Du befreist dich von toxischen Reaktionen aus der Vergangenheit, die dir heute schaden.

In dieser Episode lernst du:

Die 7 Fragen des Emotions-Kompasses (Schritt für Schritt)
Warum die Reaktion von heute das Muster von damals ist
Wie du vom unbewussten Reagieren zum bewussten Agieren kommst
Das Beispiel "Liebe gegen Leistung" (und warum es dich heute blockiert)
Stefans Garantie:

"Du wirst toxische Reaktionen auflösen und dich befreien. Ich wette darauf."

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e335 Beach-Volleyball statt Radtraining - Warum der Weg Freude bereiten muss

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13. Juni. Triathlon Moritzburg. 175 km Radfahren.

Stefan bereitet sich vor. Noch 6 Wochen.

Samstag. Trainingsplan: 2-3h Radfahren.

Was macht Stefan? 4 Stunden Beach-Volleyball.

Warum?

Nicht wegen Kondition. Nicht wegen Muskelkater.

Sondern:

Super für die Seele - "Seele hat richtig aufgeatmet"
Phantastisch fürs Nervensystem - Reaktion, Koordination, neue Bewegungsmuster
Unfassbares Core-Training - Tiefer Sand, Sprungkraft, Explosionskraft
Seine wichtigste Erkenntnis aus Marathon, Ironman & 3x Race Across America:

"Wenn der Weg dir keine Freude bereitet, wird das Ziel dir keine Erfüllung bieten."

Früher: Stumpf Programme runtergespult. Hauptsache Kilometer.

Heute: Nur mit Freude. Nur mit Spaß.

Plus: Die Geschichte eines Marathon-Läufers (3h-Zeit), der nach einem 50 km Marsch brutalen Muskelkater hatte.

Stefans Botschaft:
Variier nicht nur Tempo und Belastung. Variier komplett die Sportart.
System komplett neu fordern. Für Körper, Geist & Seele.
Das ist echte Fitness. Das ist Lebensqualität.

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e334 Die Eiswürfel-Metapher - Das Plateau des verborgenen Potenzials

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Eine Freundin erzählt Stefan eine Geschichte:

Ein Eiswürfel. Von -18°C bis -1°C verändert er sich optisch nicht. Erst bei 0°C fängt er an zu schmelzen.

Aber davor ist wahnsinnig viel passiert. Im Inneren.

Die Quelle
Diese Metapher stammt von James Clear aus seinem Weltbestseller "Atomic Habits" (Deutsch: "Die 1%-Methode", 2018).

Clear nennt dieses Phänomen das "Plateau of Latent Potential" - das Plateau des verborgenen Potenzials.

Die Physik dahinter
Was passiert wirklich?

Von -18°C bis 0°C:

Du führst kontinuierlich Energie zu
Die Temperatur steigt
Aber: Der Eiswürfel bleibt fest
Optisch ändert sich nichts
Bei 0°C:

Die Temperatur bleibt konstant
Obwohl du weiter Energie zuführst
Diese Energie heißt "latente Wärme" (verborgene Wärme)
Sie bricht die Wasserstoffbrückenbindungen auf
Dann: Phasenübergang von fest zu flüssig
Das ist echte Physik. Keine Esoterik.

Die Bedeutung für dein Leben
1. Arbeit wird nicht verschwendet - sie wird gespeichert

Von -18°C auf -1°C:

Extrem viel Energie aufgewendet
Optisch: Nichts passiert
Viele denken: "Meine Mühe bringt nichts"
Aber: Die Energie war zwingend notwendig für 0°C
2. Der Irrglaube des linearen Fortschritts

Wir erwarten:

10% Mühe = 10% Ergebnis
Sofort sichtbar
Realität:

Fortschritt ist zeitverzögert
Ergebnisse zeigen sich oft plötzlich
Als Durchbruch
3. Das "Tal der Enttäuschung"

Die Phase zwischen Start (-18°C) und Durchbruch (0°C):

Hier geben die meisten auf
Diät, Business, Training, Sprache lernen
Sie hören bei -1°C auf
Kurz vor dem Schmelzen
Wo gibst du auf?
Typische Situationen:

Fitness: Wochenlang trainiert, keine sichtbaren Muskeln
Abnehmen: Diät durchgezogen, Waage bewegt sich nicht
Business: Monatelang aufgebaut, keine Kunden
Lernen: Stundenlang gepaukt, keine Fortschritte
Beziehung: Immer wieder versucht, keine Veränderung
Du bist bei -1°C. Und gibst auf.

Aber: Der Durchbruch kommt bei 0°C.

Die Lektion
Geduld.

Wenn du das Gefühl hast:

"Ich arbeite hart"
"Aber ich sehe keine Ergebnisse"
Dann machst du nicht zwingend etwas falsch.

Du wärmst vielleicht gerade nur deinen persönlichen Eiswürfel von -18°C auf -1°C auf.

Der Durchbruch kommt, wenn du nicht aufhörst, Energie hineinzustecken.

Stefans Perspektive
Aus 50 Jahren Lebenserfahrung:

Race Across America: 4.900 km, Crash bei km 120, trotzdem Top 6
Burnout: Jahre der Arbeit, bevor Heilung sichtbar wurde
Business: Jahrelang aufgebaut, bevor Erfolg kam
Fitness: 29 Jahre Trainer-Erfahrung - er kennt das Plateau
Seine Botschaft:

Bleib dran. Die Energie ist nicht verschwendet. Sie ist gespeichert.

Die Frage an dich
Wo bist du gerade bei -1°C?

Welches Ziel verfolgst du?
Wo siehst du keine Fortschritte?
Wo willst du aufgeben?
Und wenn du bei 0°C wärst - was würde dann passieren?

📧 podcast@stefan-schlegel.com

📱 Instagram: @stefan.schlegel

Bleib dran. Der Eiswürfel schmilzt.

Über diesen Podcast

EFFIZIENT. GESUND. NACHHALTIG.
Der Podcast für ambitionierte Menschen, die mehr wollen – ohne auszubrennen.

🎯 FÜR WEN?
Für Unternehmer, Führungskräfte und Sportler, die Höchstleistung und Lebensqualität vereinen wollen.

💡 WAS DICH ERWARTET:
Die Just-5-for-Life-Methode – 5 Säulen für nachhaltigen Erfolg:

1️⃣ BEWEGUNG – Training, das zu deinem Leben passt
2️⃣ ERNÄHRUNG – Praxisnah, wissenschaftlich fundiert, ohne Diät-Wahnsinn
3️⃣ REGENERATION – Schlaf, Erholung, Stressmanagement
4️⃣ MINDSET – Mentale Stärke für echte Herausforderungen
5️⃣ STRATEGIE – Wie du alles unter einen Hut bekommst

🎙️ DEIN HOST:
Stefan Schlegel – Unternehmer, Personal Trainer seit 20+ Jahren, Extremsportler (u.a. Race Across America). Bekannt aus Markus Lanz, ZDF, SAT.1, Focus.

✅ WARUM DIESER PODCAST?
Keine Mythen. Keine Quick-Fixes. Keine faulen Ausreden.
Nur praxiserprobte Methoden, die wirklich funktionieren – nachhaltig und ohne Jo-Jo-Effekt.

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von und mit Stefan Schlegel

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